Als eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Brackeler Rehrstraße am Freitagmorgen, gegen 8:00 Uhr, ihren Keller betreten wollte, drang ihr Rauch entgegen. Geistesgegenwärtig verließ sie daraufhin das Haus und wählte den Notruf. Aufgrund der unklaren Lage alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Brackel, Marxen und Thieshope sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Eine erste Erkundung durch die Feuerwehrkräfte ergab, dass offensichtlich eine Fehlfunktion an der Heizungsanlage zu der Rauchentwicklung geführt hatte. Ein Brand lag nicht vor. Die Feuerwehr brauchte daraufhin glücklicherweise nicht mehr tätig zu werden. Die Einsatzstelle konnte nach wenigen Minuten an die Bewohnerin und die ebenfalls alarmierte Polizei übergeben werden.
Ein Hinweis noch in eigener Sache: die Bewohnerin hat absolut richtig und umsichtig gehandelt! Bei einer solch unklaren Rauchentwicklung bitte immer sofort das Haus verlassen und den Notruf 112 wählen!
Text und Bild: F. Baden Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt
Pünktlich am 11.2.2019 trafen sich Kinder und Eltern unserer jüngsten Abteilung zum ersten Mal im Gerätehaus. Ziel dieses ersten Treffens war das gegenseitige Kennenlernen. Neben den aktuell 17 angemeldeten Kindern waren zahlreiche Eltern und einige Kommandomitglieder der Einladung gefolgt. Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage stellte sich und das Betreuerteam kurz vor. Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers begrüßte die Kinder und deren Eltern. „Wir haben durch euch heute die magische Zahl von 100 Mitgliedern in der Feuerwehr Marxen übertroffen“, freute sich der „Chef“ der Marxener Feuerwehr, wie er gleich von den Kindern getauft wurde.
Die Kinderfeuerwehr Marxen trifft sich ab sofort alle 14 Tage immer dienstags um 16:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Die offizielle Gründung der „Kinderfeuerwehr Marxener Wölfe“ soll Ende April folgen.
Neue Fahrzeughalle
wird über Förderverein finanziert und in Eigenleistung errichtet
(fba) Marxen. Die Freiwillige Feuerwehr
Marxen bekommt eine neue Fahrzeughalle! Zu deren Grundsteinlegung trafen sich
jetzt Ortsbrandmeister Marc Borchers, sein Stellvertreter Klaus Beier sowie der
1. Vorsitzende des Fördervereins Jürgen Tiedt und Marxenes Bürgermeister Christian
Meyer auf der Baustelle am Marxener Feuerwehrgerätehaus.
Mit der neuen Fahrzeughalle werden gleich zwei neue
Stellplätze der aktuell größten Stellplatzkategorie geschaffen. Die
Pultdachhalle wird in Holzbauweise mit einer gedämmten Außenfassade errichtet.
Die massive Stahlbeton-Bodenplatte hierfür wurde bereits Anfang des Jahres
betoniert. In der, durch die neue Halle freiwerdende, alten Fahrzeughalle
sollen zukünftig die Umkleideplätze der inzwischen knapp 60 aktiven Marxener Feuerwehrkräfte
untergebracht werden.
Die Finanzierung der Halle erfolgt durch Mittel des Fördervereins der FF Marxen, einen großzügigen Zuschuss der Gemeinde Marxen und durch zahlreiche Einzelspenden. Die Arbeiten an der Halle werden zum größten Teil in Eigenleistung durch die Mitglieder der FF Marxen sowie durch Marxener Bürger ausgeführt. Unterstützt werden die Arbeiten von zahlreichen Firmen aus Marxen und Umgebung. Die Samtgemeinde Hanstedt hatte sich bereits 2016 bereit erklärt, die laufenden Kosten für die neue Fahrzeughalle zu übernehmen.
Bild und Text: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt
Bei der Grundsteinlegung v.l.: OrtsBm-V Klaus Beier; Jürgen Tiedt (Förderverein); Tim Dormann (Förderverein); Bgm Christian Meyer; OrtsBm Marc Borchers
(fba) An diesem stürmischen Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr Marxen gleich zu zwei Hilfeleistungseinsätzen gerufen: Zunächst musste ein auf die Straße gefallener Baum auf der Straße Richtung Brackel beiseite geschafft werden. Noch auf der Rückfahrt lief dann ein zweiter Einsatz auf: diesmal war ein Baum auf die K59 zwischen Schmalenfelde und Brackel gestürzt. Nach rund 30 Minuten waren beide Einsätze abgearbeitet.
Gründung
Kinderfeuerwehr und Neubau Fahrzeughalle werfen Schatten voraus
(fba) Marxen. Zu ihrer diesjährigen
Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Marxen im Gerätehaus. Neben zahlreichen Mitgliedern aus der aktiven Abteilung
und der Altersabteilung sowie des Fördervereins durfte Ortsbrandmeister Marc
Borchers den stellv. Abschnittsleiter Heide Jonny Anders, den
Gemeindebrandmeister Arne Behrens sowie den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus
begrüßen. Im vergangenen Jahr wurde die Wehr Marxen zu insgesamt 33 Einsätzen
gerufen. Diese teilten sich in 5 Brand- und 28 Hilfeleistungseinsätze auf.
Besonders in Erinnerung bleiben dabei ein Mähdrescherbrand, eine unklare
Rauchentwicklung im Marxener Kindergarten sowie diverse Einsätze im Rahmen
eines heftigen Unwetters im August. Der Personalbestand konnte mit aktuell 55
aktiven Mitgliedern auf einem konstanten Niveau gehalten werden. Dies sei unter
anderem drei Übertritten aus der Jugendfeuerwehr zu verdanken, teilte Borchers
in einer kurzen Ansprache mit. Trotz der drei Übertritte engagieren sich in der
Jugendfeuerwehr immer noch beachtliche 25 Jungen und Mädchen. „Das mit der
Jugendarbeit läuft bei uns“, freute sich der Ortsbrandmeister und brachte damit
seinen Dank für die hervorragende Jugendarbeit zum Ausdruck.
Im Jahr 2019 wird die Freiwillige Feuerwehr Marxen
112 Jahre alt. In diesem Jubiläumsjahr haben die Marxener Feuerwehrkräfte einiges
vor: neben der anstehenden Gründung einer Kinderfeuerwehr sowie der
Fertigstellung der neuen Fahrzeughalle findet im Mai der Samtgemeindefeuerwehrtag
in Marxen statt. Ende August ist dann eine große Jubiläumsfeier geplant.
Mit der Marxener Kinderfeuerwehr wird am 11.02.19
die zweite Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Hanstedt gegründet. Durch diese
neue Abteilung sollen Kinder bereits ab einem Alter von sechs Jahren
spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt werden und dann mit zehn Jahren
an die Jugendfeuerwehr übergeben werden. Die gute Jugendarbeit in der Marxener
Wehr wird damit weiter vorangetrieben. „Ich begrüße die Gründung dieser
Kinderfeuerwehr ausdrücklich“, brachte Gemeindebrandmeister Arne Behrens die
gleichlautende positive Resonanz aller Gäste zum Ausdruck.
Mit dem Bau der Fahrzeughalle wurde bereits Ende
vergangenen Jahres begonnen. Die Arbeiten sollen im Jahr 2019 fertiggestellt
werden. Die Fahrzeughalle wird dabei komplett durch Mittel des Fördervereins,
einem nennenswerten Zuschuss der Gemeinde Marxen und durch die große Spendenbereitschaft
der Marxener Gewerbebetriebe und der Marxener Bürger sichergestellt. Der Bau
der Halle soll zudem zu großen Teilen in Eigenleistung erfolgen. Ortsbrandmeister
Borchers stellte hierbei die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein in den
Vordergrund. „Ohne unseren Förderverein wäre ein solches Projekt nicht zu
realisieren. Vielen Dank!“, so der sichtlich erfreute Ortsbrandmeister.
Gemeindebrandmeister Arne Behrens berichtete in seiner
Ansprache von den Ereignissen in der Samtgemeindefeuerwehr in 2018. So waren im
vergangenen Jahr mit 428 Einsätzen weniger Einsätze abzuarbeiten als 2017.
Damals waren es rekordverdächtige 522 Einsätze. Im Anschluss an seine
Ausführungen durfte Behrens noch Jens Baumann zum Löschmeister befördern.
Der stellvertretende Abschnittsleiter Jonny Anders
überbrachte die Grüße aus der Kreisfeuerwehr, ehe er Rolf Ristau für 40-jährige
Mitgliedschaft in der Feuerwehr auszeichnen durfte.
Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde Lara
Thiel zur neuen Jugendwartin und Jonas Beutel zu ihrem Stellvertreter gewählt.
Diese Wahl war notwendig geworden, da die amtierende Jugendwartin Sabrina
Horstmann nach zwölf Jahren im Amt nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung
stand. Sie wird sich aber weiterhin stark für die Feuerwehr engagieren: so hat
sie sowohl auf Bezirks- als auch auf Samtgemeindeebene Posten in der
Jugendarbeit inne und engagiert sich zusätzlich noch in der
Maschinistenausbildung der Landkreisfeuerwehr. In ihrer Zeit als Jugendwartin
ist die Jugendfeuerwehr stetig gewachsen, so konnten regelmäßig Jugendliche in
den aktiven Dienst übernommen werden. Unter anderem ihre beiden Nachfolger entstammen
dieser erfolgreichen Jugendarbeit. Ortsbrandmeister Marc Borchers übergab der scheidenden
Jugendwartin einen Präsentkorb als Zeichen der Dankbarkeit für ihre geleitete
Arbeit.
Bei den weiteren Wahlen wurde Lisa Grage in das neu
geschaffene Amt der Kinderfeuerwehrwartin gewählt. Florian Baden übernahm das
ebenfalls neue Amt des Pressewartes. Thorsten Lembcke hat nun das Amt des
Sicherheitsbeauftragten inne, Alina Thiel wurde als Versorgungswartin
wiedergewählt.
Auch den Berichten der Funktioner war viel Positives zu entnehmen: so wurden im vergangenen Jahr wieder viele Stunden Ausbildung absolviert. Unter anderem wurde viel in die Fahrerausbildung investiert: drei Kameradinnen der Wehr konnten den sogenannten Feuerwehrführerschein für Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5to absolvieren. Erstmalig wurde auch ein großer LKW-Führerschein ermöglicht: Florian Baden konnte mit Unterstützung der Samtgemeinde Hanstedt den Führerschein Klasse C ablegen.
Text und Bild: F. Baden Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt
v.l: AL-V Jonny Anders, OrtsBm Marc Borchers, Jens Baumann, Rolf Ristau, Gbm Arne Behrens, OrtsBm-V Klaus Beier, SG-Bgm Olaf Muus v.l: Die neue Jugendwartin Lara Thiel, Sabrina Horstmann und OrtsBm Marc Borchers v.l: Sicherheitsbeauftragter Thorsten Lembcke, Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage, stellv. Jugendwart Jonas Beutel, Versorgungswartin Alina Thiel, Pressewart Florian Baden, Jugendwartin Lara Thiel
Um auch in Zukunft ausreichend Fahrer(innen) für unser 7,5t Fahrzeug zu haben, fand heute eine Ausbildung für den „Feuerwehrführerschein“ im Gewerbegebiet statt. Der sogenannte „Feuerwehrführerschein“ berechtigt auch Inhaber der Führerscheinklasse B, Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5t Gesamtgewicht zu fahren. Hierzu müssen die Teilnehmer, neben einer theoretischen Einweisung, diverse praktische Fahraufgaben bewältigen.
Groß angelegte Katastrophenschutzübung im Landkreis Harburg. Auch die FF Marxen war als ein Teil des Deichverteidigungszuges 3 mit dabei.
Hier der Bericht des Kreispressesprechers:
Hittfeld/Elbmarsch Mit Erfolg haben am Sonnabend die Mitglieder der Kreisfeuerwehr mit mehreren Einheiten, Mitarbeiter des Landkreises Harburg sowie Mitglieder aller anderen im Landkreis Harburg ansässigen Hilfsorganisationen gemeinsam eine groß angelegte Katastrophenschutzübung absolviert. Ausgangslage dieser großen Übung war eine seit Tagen andauernde Unwetterlage mit einem schweren Sturm mit Orkanböen aus nordwestlicher Richtung und Starkregen, in der Folge konnte das Wasser aus der Elbe und den angrenzenden Flüssen nicht abfließen und es entwickelte sich eine Sturmflut. Durch den Windbruch waren Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten, unzählige Altenheime und andere sensible Einrichtungen von Windbruch bedroht, und viele Orte und Straßen standen unter Wasser. Zudem waren Autobahnen Bundes- und Landesstraßen von unzähligen Bäumen blockiert. Aufgrund der Lage war die Kreisfeuerwehr mit mehr als 1 500 Einsatzkräften seit Stunden im Einsatz, um Menschen zu retten und Hilfe zu leisten, unterstützt wurde sie von den Mitgliedern aller Hilfsorganisationen. Was sich hier allerdings anhört wie ein großes Schreckensszenario, war lediglich eine Übung am „grünen Tisch“; das heißt, dass der Krisenstab des Landkreises Harburg sowie die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr samt aller dazugehörigen Fachberater diese Lage übte. In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld wurden alle geeigneten Räume für diese Übung bezogen und über Stunden das Abarbeiten dieser Großeinsatzlagen geprobt. Alarmierungen von Einheiten, das Versorgen der Einsatzkräfte, Unterbringung von „Geretteten“; die gesamte Logisitk für einen sochen Einsatz, das Miteinander des Stabs des Landkreises und der Technischen Einsatzleitung, all diese Faktoren wurden geübt. Mehr als 60 Feuerwehrleute und Kreisangestellte übten dieses Szenario. Auch in der Praxis wurde eine Übung durchgeführt. Die Deichbereitschaft 3 der Kreisfeuerwehr wurde an den Stover Strand alarmiert, hier war es laut Übungsvorgabe zu einer Deichschadestelle gekommen, die gesichert werden musste. Hier waren mehr als 80 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Hanstedt und Salzhausen im Einsatz, um diese Übungslage zu meistern. Das Füllen von Sandsäcken, das Absichern des Deichfußes gegen austretendes Qualmwasser, das Befestigen des Deiches und der Transport von Sandsäcken wurden mehrere Stunden mit Erfolg, unter der Beobachtung der Verantwortlichen des Artlenburger Deichverbands – geübt. Auch Landrat Rainer Rempe zeigte sich beeindruckt von der gezeigten Leistung aller Beteiligten, er dankte allen für den gezeigten Einsatz. Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz, durch das DRK wurde in der FTZ in Hittfeld die Küche in Betrieb genommen und alle Beteiligten während des gesamten Tages mit schmackhaftem Essen hervorragend versorgt. Die Übung selbst wurde nach gut zehn Stunden als erfolgreich für beendet erklärt, in einer folgenden Nachbesprechung werden nun die aus dieser Übung gewonnen Erkenntnisse ausgewertet.
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