JHV verschoben

Die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr und auch des Fördervereins müssen, aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen, auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Wir werden rechtzeitig einen neuen Termin bekannt geben.

Truppmannabnahme und Vereidigung

Wieder trägt die tolle Arbeit der #jfmarxen Früchte: am Nachmittag bestanden Ben Warnecke, Jonas Hinrichs und Tristan Carlos Meyer ihre Prüfung „Truppmann Teil 1“ und dürfen nun am aktiven Dienst teilnehmen!

Diese Prüfung bestanden Ingo Bodtke, Ben Thiemann und Alexander Scharpff bereits im vergangenen Jahr. Alle drei wurden heute Nachmittag vereidigt. Herzlich willkommen ihr Sechs! Wir freuen und mit euch und auf die gemeinsame Zukunft!

Truppmannausbildung Teil 1 bestanden

Unser aktives Mitglied Fabian Beecken hat jetzt seine Truppmannausbildung Teil 1 bestanden! Aus Termingründen hat er die Ausbildung in der Nachbargemeinde Seevetal absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch Fabian!

Hier der Bericht der FF Seevetal:

„27 neue Feuerwehrleute für die Feuerwehr Seevetal – Truppmann 1 Ausbildung erfolgreich beendet

Mit Erfolg haben jetzt 27 Feuerwehrleute der Gemeinde Seevetal sowie ein Feuerwehrmitglied der Samtgemeinde Hanstedt den ersten Teil der Truppmann Ausbildung. Unter den Augen von Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn, seinem Vertreter Michael Gade und dem stellvertretenden Abschnittsleiter Michael Bulst sowie dem Seevetaler Gemeindeausbildungsteam legten die jungen Feuerwehrmänner und –freuen ihre Prüfung ab.

Im Vorwege waren die neuen Feuerwehrleute durch ein Team von Ausbildern der Gemeindefeuerwehr Seevetal mit Ausbildungsleiter Dieter Kröger und seinem Vertreter Sascha Wille an der Spitze an der Spitze mit dem für die Arbeit in der Feuerwehr notwendigen Grundwissen ausgebildet worden. In 63 Stunden Praxis und Theorie erlernten die Feuerwehrleute dabei unter anderem die rechtlichen Grundlagen für den Feuerwehrdienst, einsatztaktische Vorgehensweisen im Brand- und Hilfeleistungsfall, das Erkennen und Verhalten von und bei Gefahren, den Verbrennungsvorgang oder die Dicke von Brandschutzmauern. In der praktischen Ausbildung legte das Ausbildungsteam besonderen Wert auf die Rettung aus Fahrzeugen mit dem entsprechenden Sichern der Einsatzstelle, die richtige Handhabung der feuerwehrgängigen, tragbaren Leitern sowie die einzelnen Aufgaben eines jeden Feuerwehrmanns und einer jeden Feuerwehrfrau beim Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Auch das Ausleuchten von Unfallstellen oder die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wurde beübt.

Die Praxis wurde dabei sowohl bei der Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofs als auch auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Freiwilligen Feuerwehr Maschen durchgeführt, die theoretische Ausbildung fand im Feuerwehrhaus der Feuerwehr Maschen statt. Sämtliche Übungs- und Ausbildungseinheiten und auch die Prüfung wurden dabei unter der Einhaltung aller aufgrund der Corona-Pandemie geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt.

Fünf Wochen dauerte der Truppmann Lehrgang Teil 1, bevor mit der Prüfung der erste Teil der Ausbildung geschafft war. Neben den Prüfern des Landkreises zeigten sich auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer Wendt und Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens erfreut über die Leistungen der neuen Feuerwehrleute, er begrüßte sie als neue, vollwertige Mitglieder in den Einsatzabteilungen der jeweiligen Ortsfeuerwehren.

Alle neu ausgebildeten Feuerwehrleute werden nun in ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren weiter intensiv ausgebildet.

Foto : Ausbilder und die neuen Feuerwehrleute freuen sich über den bestandenen ersten Teil der Truppmann Ausbildung.

Bericht: Matthias Köhlbrandt, Pressesprecher Feuerwehr Seevetal
Bild: Pressestelle Feuerwehr Seevetal

Praxistag HvO-Gruppe

Die beiden „Chefausbilder“ der HvO-Gruppen im Landkreis Harburg, Tino und Liane Buchardt, haben, zusammen mit Sophie Mundt und Lars Mickel-Garbers, einen ebenso spektakulären wie lehrreichen Tag für uns vorbereitet: In diversen Einsatzübungen galt es die unterschiedlichsten Szenarien abzuarbeiten. Die Palette reichte dabei von der „einfachen“ Hyperventilation über einen aufwendig dargestellten Verkehrsunfall bis hin zu einer arteriellen Verletzung mit einer sehr realistisch geschminkten Wunde mit viel Kunstblut. Auch die Reanimation an einer Übungspuppe und diverse weitere Handgriffe wurden intensiv geübt. Den insgesamt zwölf Teilnehmern dieses Tages wurde bei den teilweise sehr realistischen Übungsszenarien einiges abverlangt. Dabei konnte jeder eine Menge an Erfahrung und viele lehrreiche Inhalten mitnehmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Tino und Liane von www.dienotfalltrainer.de für ihre Bereitschaft uns diesen tollen Tag zu ermöglichen!

Übung HvO Gruppe

Bei ihrem gestrigen Übungsabend hat unsere #HvOMarxen an Profipuppen die richtige Reanimation geübt. Themen: Herzdruckmassage, Beatmung mit Maske und Beutel und das Setzen von sogenannten Guedel- und Larynxtuben zur Vereinfachung der Beatmung. Vielen Dank an Liane, Tino und Lars für den sehr lehrreichen Abend!

Feuerwehr Marxen gründet Helfer-vor-Ort Gruppe


Ihr Ziel: im Ernstfall durch kürzere Eintreffzeit schneller wichtige Erstmaßnahmen einleiten

(fba) Marxen. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen gründet eine sogenannte Helfer-vor-Ort Gruppe. Diese speziell für medizinische Notfälle geschulte und ausgerüstete Gruppe soll zukünftig bei jedem Notarzteinsatz in Marxen mitalarmiert werden. Das Ziel ist es, die Zeit bis zur ersten medizinischen Versorgung deutlich zu verkürzen. Die gesetzliche Rettungsfrist durch den Rettungsdienst von 15 Minuten wird in Marxen zwar in den allermeisten Fällen eingehalten, die Eintreffzeit der örtlichen Einsatzkräfte liegt jedoch, durch die geringere Fahrzeit, oft deutlich darunter. Dadurch können wichtige, oft auch lebensrettende Maßnahmen schneller eingeleitet und die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten erhöht werden. Das Konzept „HvO-Gruppe in der Freiwilligen Feuerwehr“ wird in einigen anderen Ortschaften des Landkreises Harburg bereits erfolgreich praktiziert. Die Gruppen organisieren und unterstützen sich dabei auch untereinander. So finden z.B. regelmäßig sogenannte „Fallbeispieltage“ statt, an denen realistische Einsatzszenarien geübt und besprochen werden.

Unterstützt wird die Marxener Gruppe von einigen hauptamtlichen Rettungs- und Notfallsanitätern in den eigenen Reihen, unter ihnen Lars Mickel-Garbers, welcher sich u.a. um die Ausrüstung und die Ausbildung der Gruppe kümmert. Nach einer coronabedingten Verzögerung konnte die Ausbildung, unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und mit begrenzter Teilnehmerzahl, Ende Juni gestartet werden. Die Teilnehmer werden dabei, neben den allgemeinen Notfallmaßnahmen, auch in Anatomie und in weiteren vertiefenden Themen geschult, um gut für den Einsatz gewappnet zu sein. „Wenn die Ausbildung weiter so gut läuft, können wir im Herbst an den Start gehen!“, so Mickel-Garbers.

Die ersten Ideen zur Gründung entstanden bereits Ende 2019. Nach dem einstimmigen Votum der Jahreshauptversammlung im Januar erfolgte der offizielle Antrag bei dem Kostenträger, der Samtgemeinde Hanstedt. Der Samtgemeinderat beschloss daraufhin im Sommer einstimmig die Gründung der Gruppe. Die Marxener sind damit, nach Undeloh, die zweite Wehr in der Samtgemeinde Hanstedt, die eine solche HvO-Gruppe an den Start bringt.

Die Gründung einer HvO-Gruppe ist eine freiwillige Zusatzleistung und gehört nicht zu den gesetzlichen Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Kosten müssen daher auch von Spendern und dem Förderverein der FF Marxen übernommen werden. Geplant sind u.a. die Anschaffung eines Rettungsdienstrucksacks und eines Defibrillators sowie die Durchführung einer Betriebssanitäterausbildung für die Mitglieder. Weiterhin werden alle Marxener Bürger mit einem Infoflyer über die neue Gruppe informiert. Erste Gespräche mit Marxener Bürgern und Firmen brachten durchweg positive Rückmeldungen.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

Neue Wärmebildkamera übergeben

Dank unseres Fördervereins konnte jetzt eine neue Wärmebildkamera beschafft und übergeben werden. Die neue Kamera ist in diversen Einsatzszenarien einsetzbar, z.B. zur Lokalisierung von verdeckten Glutnestern oder zur Personensuche. Der Fördervereinsvorsitzende Jürgen Tiedt übergab die Kamera jetzt an unseren stellv. Ortsbrandmeister Peter Riecken. Die Kamera hat dann auch gleich ihren Platz auf dem Fahrzeug bekommen. Sie befindet sich direkt neben den Angriffstruppplätzen, damit im Einsatzfall schnell darauf zugegriffen werden kann. Wir bedanken uns bei dem Förderverein und seinen Mitgliedern für diese tolle Unterstützung!

Jürgen Tiedt (li.) übergibt die Kamera an OrtsBm-v Peter Riecken
Die neue Kamera an ihrem Platz im Fahrzeug