Bestandene Abschlussprüfung und feierliche Verpflichtung

Am heutigen Nachmittag gibt es gleich zwei tolle Neuigkeiten aus unserer Wehr: Zunächst haben sechs Mädels die Abschlussprüfung der Truppmann-1 Ausbildung bestanden! Pia und Fenja schnitten dabei mit 14,5 von 15 Punkten als Jahrgangsbeste von insgesamt 37 Teilnehmern ab.

Gleich im Anschluss wurden die Teilnehmer der letztjährigen Ausbildung von Kreisbrandmeister Volker Bellmann feierlich verpflichtet.

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen und auf die kommenden Jahre mit euch!

Ausführliche Berichte findet auf der Homepage der Samtgemeindefeuerwehr www.ffsgh.de

Das Ergebnis starker Nachwuchsarbeit in der FF Marxen zusammen mit Ortsbm-v Peter Riecken (re.)

Viele Beförderungen bei der FF Marxen

Unser Ortsbrandmeister Marc Borchers hatte beim letzten Monatsdienst die große Ehre zahlreiche Mitglieder der Wehr zu befördern:

Alexander Scharpff, Ingo Bodtke und Marvin Scharfenort beförderte er zu Feuerwehrmännern. Jan Niklas Löchte darf sich nun Oberfeuerwehrmann nennen. Den Dienstgrad Erster Hauptfeuerwehrmann hat nun Bernd Thiel inne.

Eigentlich werden solche Beförderungen immer auf der Jahreshauptversammlung verliehen, welche jedoch coronabedingt abgesagt werden musste.

Allen Beförderten: Herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so!

V.l.: OrtBm Marc Borchers, Marvin Scharfenort, Ingo Bodtke, Jan Niklas Löchte, Alexander Scharpff, Bernd Thiel und OrtsBm-v Peter Riecken

Frisch ausgebildete Betriebssanitäter

Über eine erfolgreiche Abschlussprüfung zum Betriebssanitäter dürfen sich
vier Mitglieder der HvO-Gruppe freuen. Der Lehrgang hatte bereits vergangenen Oktober begonnen und konnte nun, nach rund 6-monatiger Coronaunterbrechung, beendet werden. In dem Lehrgang wurden in fast 100 Unterrichtsstunden intensiv theoretische und praktische Inhalte zum Thema „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ vermittelt. In der nun stattgefundenen Praxisprüfung mussten die Prüflinge je zwei Reanimationen durchführen und zwei Fallbeispiele lösen. In den Fallbeispielen wurden Laiendarsteller täuschend echt geschminkt und präpariert. Unter anderem galt es eine stark blutende Arterienverletzung zu stillen, eine Verätzung zu behandelt oder einen Herzinfarkt zu erkennen.

Die vier ausgebildeten Betriebssanitäter ergänzen mit den frisch erlangten
Kenntnissen den ohnehin hohen Ausbildungsstand unserer HvO-Gruppe. Unser Dank geht an das Ausbilderteam um Liane und Tino Buchardt aus Regesbostel sowie unseren Ausbilder Lars Mickel-Garbers für die fundierte und praxisnahe Ausbildung!

Vier frisch ausgebildete Betriebssanitäter freuen sich über die bestandene Abschlussprüfung: v.l: Wilfried Kröger, Jens Baumann, die beiden „Chefausbilder“ Liane und Tino Buchardt, Thorsten Lembcke und Florian Baden

Tischtennis mit Atemschutz

Eine etwas außergewöhnliche aber effektive Eingewöhnungsübung hat sich unser Atemschutzgerätewart Jens Baumann ausgedacht: zwei unserer Atemschutzgeräteträger erhielten zunächst die notwendige jährliche Unterweisung und spielten anschließend eine Runde Tischtennis mit angelegtem Atemschutzgerät. Dadurch wurden die notwendige körperliche Belastung simuliert und die Bewegungsabläufe geübt. Der Ausgang des „Tennismatches“ ist nicht bekannt. Eine gute Figur machten aber beide Teilnehmer…

Text: F. Baden FF Marxen – Bild: J. Baumann FF Marxen

Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt auf dem “Heidehimmel“

Belastungsübungen am besonderen Ort
(jma) Nindorf/a.W. Auf dem Baumwipfelpfad bei Nindorf leisteten die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt ihre Belastungsübung ab. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier hatte die Übung geplant und zusammen mit dem Gemeindebrandmeister Arne Behrens durchgeführt. Die Atemschutzgeräteträger sind eine wichtige Säule für die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren. Neben der medizinischen Eignung müssen die Feuerwehrleute ihre körperliche Belastungsfähigkeit mindestens einmal jährlich unter Atemschutz unter Beweis stellen. Ohne diesen Test dürfen sie unter Atemschutz keine Einsätze mehr durchführen. Aufgrund der Corona Pandemie konnten in den letzten Wochen diese Übungen nicht wie gewohnt in der Feuerwehr Technischen Zentrale durchgeführt werden. Dadurch ist eine kleine Anhäufung von fälligen Belastungsübungen entstanden. Die Feuerwehrdienstvorschrift ermöglicht eine alternative Übungsstrecke zu entwickeln und aufzubauen. Diese Alternative ist aufgegriffen und das Projekt in die Tat umgesetzt worden. Bei der Planung und Durchführung war ein striktes Hygienekonzept einzuhalten. So wurden die Wehren unter anderem zeitlich versetzt zum Übungsort geladen. Auf dem Baumwipfelpfad mussten jetzt die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ihre Fitness und körperliche Eignung unter Beweis stellen. Nach Anlegen der etwa 20 kg schweren Atemschutzgeräte ging es in die Strecke. Mit der Aufnahme eines C-Schlauches ging es los. Dann einen B-Schlauch ausrollen und wieder einrollen. Schließlich ging es 120 Stufen im Turm hinauf. Auf dem Pfad mussten beispielsweise ein mit Absperrband dargestelltes Hindernis kriechend bewältigt, mit dem Legen von Holzplatten einen Tretparcour bewältigt und ein 75 kg schwerer Dummy gezogen werden. Anschließend der Rückmarsch unter Atemschutz zum Ausgangspunkt. 41 Einsatzkräfte aus den Samtgemeindefeuerwehren konnten ihre Übung erfolgreich ablegen. Alle Teilnehmer und Organisatoren waren mit dem Verlauf sehr zufrieden. Auch der Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus nahm sich die Zeit um sich ein Bild von der Übung zu machen. Die Feuerwehren sowie der Samtgemeindebürgermeister sprachen ihren besonderen Dank an die Familie Tietz aus. Ihre Gastfreundlichkeit und auch die ihrer Mitarbeiter waren überwältigend. Ohne die Bereitschaft ihre Örtlichkeit zur Verfügung zu stellen, wäre eine solche Übung nicht möglich gewesen. Auch weiterhin freut sich der Wildpark Lüneburger Heide, mit dem Baumwipfelpfad, auf die gute Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.

Hohe Ehrung für Jürgen Mickel-Garbers

Ehrung für 80-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr

(fba) Marxen. Eine nicht alltägliche Ehrung durften jetzt Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers und sein Stellvertreter Peter Riecken übergeben: Jürgen Mickel-Garbers ist seit 80 Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Marxen! Die verdiente Ehrung hierfür sollte er eigentlich im Rahmen der Jahreshauptversammlung von Kreisbrandmeister Volker Bellmann erhalten. Da diese Versammlung jedoch coronabedingt abgesagt werden musste, stattete ihm das Marxener Ortsbrandmeisterduo einen Hausbesuch ab, um die Ehrung durchzuführen. Sichtlich gerührt übernahm der Geehrte die Urkunde sowie eine Anstecknadel. Ortsbrandmeister Borchers überbrachte die besten Wünsche aller Mitglieder der Marxener Wehr sowie der Kreis- und Samtgemeindefeuerwehr.

Mickel-Garbers trat 1941, also noch während des zweiten Weltkrieges, in die Freiwillige Feuerwehr Marxen ein. Der damals 16-Jährige übernahm in den Folgejahren viel Verantwortung. Er engagierte sich u.a. in der Wettkampfgruppe und war auch viele Jahre als Gruppenführer aktiv. In den 80 Mitgliedsjahren war er natürlich auch bei diversen Einsätzen mit dabei. In einigen Anekdoten berichtete er den Anwesenden von vielen Großbränden in Marxen und Umgebung, bei denen die Gerätschaften teilweise noch mit dem Trecker gezogen werden mussten. Mit seinem Sohn, seinem Enkel und inzwischen sogar seinem Urenkel sind nach ihm weitere drei Generationen seiner Familie Mitglied in der Marxener Wehr.