Groß angelegte Übung im Schützenhaus

Di. 10.09.19 – 19:30 Uhr

„Feuer im Keller des Schützenhauses Marxen mit drei vermissten Jugendlichen!“ Mit dieser Übungslage wurden Dienstagabend die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel konfrontiert. Marxens Gruppenführer Peter Riecken und Marxens Atemschutzgerätewart Jens Baumann hatten die aufwändige Übung für die Mitglieder der beiden benachbarten Wehren ausgearbeitet. Mitglieder der Jugendfeuerwehr fungierten als Verletztendarsteller. Die insgesamt rund 40 Einsatzkräfte mussten u.a. einen „Verletzten“, mit Leitern, aus der Schießbahn retten. Gleichzeitig gingen mehrere, mit Atemschutzgerät ausgerüstete Trupps in das Gebäude vor um die weiteren „Vermissten“ zu suchen und den „Brand“ zu bekämpfen. Nach rund einer Stunde konnten die Übungsleiter ein positives Resümee ziehen. Die ohnehin gute Zusammenarbeit der beiden Wehren konnte durch die Übung weiter verbessert werden. Wir bedanken und bei der Jugendfeuerwehr und bei der Schützenkameradschaft Marxen für die tolle Unterstützung!

Text: F. Baden FF Marxen

Bild: M. Biebendt

Schlüsselübergabe und Einweihung Fahrzeughalle FF Marxen

Fahrzeughalle großteils mit Spendenmitteln finanziert und in Eigenleistung errichtet

(fba) Marxen. Zur offiziellen Schlüsselübergabe trafen sich jetzt die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Förderverein und Bevölkerung in der neu errichteten Fahrzeughalle hinter dem Feuerwehrgerätehaus in Marxen. Unter Anderem durfte Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, den Gemeindebürgermeister Christian Meyer sowie den Gemeindebrandmeister Arne Behrens begrüßen. Auch der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Marxen, Jürgen Tiedt, war der Einladung gefolgt. Durch den Einsatz des Fördervereins war dieses Projekt überhaupt erst möglich geworden: die Halle wurde zu großen Teilen aus Mitteln des Fördervereins sowie Einzelspenden finanziert. Außerdem fugierte der Förderverein als Bauherr der nahezu komplett in Eigenleistung errichteten Halle. In der neuen Halle wurden zwei Stellplätze der größten Kategorie geschaffen, um so die Wehr Marxen gut für die Zukunft aufzustellen.

Ortsbrandmeister Borchers gab einen kurzen Einblick in die Bauabläufe. Die erste Idee zum Bau der Halle entstand im Jahr 2014. Bis zum Baustart Ende 2018 waren einige Hürden zu nehmen: So mussten der Bauablauf organisiert und Kosten ermittelt werden. Zudem musste die Samtgemeinde überzeugt werden, da die Halle auf deren Grundstück errichtet werden sollte. Weiterhin hat sich die Samtgemeinde bereit erklärt, die laufenden Kosten der Halle zu übernehmen. Auch die Gemeinde Marxen konnte in dieser Phase für die Unterstützung des Projekts gewonnen werden: die Gemeinde Marxen bezuschusste den Bau unter anderem mit 22.500€. Um die letzten Finanzmittel zu generieren, wurde zudem eine Spendenaktion gestartet. „Wir sind überall auf offene Ohren gestoßen und haben stets großen Zuspruch erhalten. Dafür möchte ich mich herzlich bei allen bedanken! Ohne die Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung wäre ein solches Projekt so nicht möglich gewesen!“ brachte Borchers seinen Dank zum Ausdruck. Ganz besonders dankte der Ortsbrandmeister aber seiner „Mannschaft“: „Alle haben von Anfang bis zum Abschluss des Projekts toll mitgezogen! Ich bin stolz auf euch!“ Zwischen dem Baustart im November 2018 und dem Umzug in die fertige Halle Anfang Juni 2019 lagen schließlich nur rund sieben Monate. Für ein Eigenleistungsprojekt dieser Größe eine rekordverdächtige Zeit!

„Die Spendenbereitschaft hat uns fast überrannt“, ergänzte der Fördervereinsvorsitzende Jürgen Tiedt. Er bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Beteiligten dieses Hallenbauprojektes. Weiterhin zeigte er sich erfreut über die hohe Qualität der entstandenen Halle und darüber, dass die Bauphase ohne nennenswerte Unfälle über die Bühne ging. Im Anschluss übergab er symbolisch die Schlüssel der Halle an den Ortsbrandmeister, welcher diese gleich an den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus weitergeben konnte. Muus brachte seine Anerkennung anschließend mit den Worten „Die Ortsgemeinschaft und das Dorf können stolz auf sich sein!“ zum Ausdruck. Gemeindebürgermeister Christian Meyer stellte in seiner Ansprache das Marxener Motto „Marxen verbindet“ in den Vordergrund: „Dass Marxen verbindet, kann man an dieser Halle sehr gut erkennen! Ich bedanke mich bei allen Beteiligten!“ Auch Gemeindebrandmeister Arne Behrens bedankte sich für die geleistete Arbeit und zeigte sich erfreut über den gelungenen Abschluss des Hallenbauprojektes.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

Ausbildung Tierrettung

Einen etwas anderen Monatsdienst haben kürzlich unser Gruppenführer Peter Riecken und Kameradin Anke Schwarz organisiert. Das Thema: Fachgerechte Rettung von Tieren.

In den letzten Jahren ist es vermehrt zu Einsätzen mit Tieren gekommen. So mussten die Marxener Feuerwehrkräfte in der Vergangenheit unter anderem diverse Pferde aus Notlagen retten, einen Hund aus einem Fuchsbau sowie ein Kaninchen, dass sich in einem Zaun verfangen hatte befreien. Um auch in Zukunft gut für solche Einsätze gerüstet zu sein, erfolgte nun diese Ausbildungseinheit.

In einem Theorieblock wurden zunächst die rechtlichen Grundlagen sowie diverse Rettungsmethoden durchgesprochen. Im anschließenden Praxisteil wurde dann an einem Pferd das korrekte Anlegen eines „Nothalfters“ sowie das Führen des Tieres geübt. Pony „Donna“ erwies sich dabei als gedultige Übungspartnerin.

Pony „Donna“ erwies sich als geduldige Übungspartnerin

Feuerwehr probt Ernstfall im Marxener Gewerbegebiet

(fba) Marxen. Folgendes Einsatzszenario probten jetzt die Freiwilligen Feuerwehren im Marxener Gewerbegebiet: die Lagerhalle eines dort ansässigen Handelsbetriebes sollte auf ca. 40x40m in voller Ausdehnung in Flammen stehen. Die ersteintreffenden Wehren aus Marxen und Brackel nahmen umgehend drei B-Strahlrohre vor, um eine weitere Ausbreitung des Brandes auf eine angrenzende Halle und ein angrenzendes Bürogebäude zu verhindern. Zur weiteren Unterstützung wurde der Kreisbereitschaftszug Brandbekämpfung 1 des Landkreises Harburg mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt, Evendorf, Garlstorf und Garstedt nachgefordert. Dieser Zug wird bei größeren Brandereignissen nachgefordert und verfügt unter anderem über umfangreiches Schlauchmaterial und zwei Wasserwerfer. Aus insgesamt sechs Hydranten wurde das notwendige Löschwasser zu den Fahrzeugen befördert. Hierzu wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt. Zu Spitzenzeiten konnten so, mit fünf B-Strahlrohren und zwei Wasserwerfern, knapp 7.000 Liter Wasser pro Minute befördert werden. Der Test des Wassernetztes war letztendlich auch der Mittelpunkt dieser Übungslage. „Wir wollten testen, was das Wassernetz hier so hergibt“, so der Zugführer des Brandbekämpfungszuges Frank Benecke. Nach Abschluss der Übung konnte von allen Beteiligten ein positives Resümee gezogen werden: Das Wassernetz im Marxener Gewerbegebiet kann, auch für einen solch großen Löschwasserbedarf, ausreichend Löschwasser liefern. Ein Dank geht an die Firma BrandTrading GmbH, welche diese Übung auf ihrem Firmengelände ermöglichte.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt


Samtgemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt 2019 in Marxen

Sieger bei den „Aktiven“: Nindorf I – Jugendfeuerwehr Wesel räumt ab

(fba) Marxen. Große Freude bei der Wettbewerbsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Nindorf: Die Gruppe Nindorf I holte sich beim diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt in Marxen den ersten Platz. Auch in den Modulen „Löschangriff“ und „Kuppeln einer Saugleitung“ sicherten sich die Nindorfer die begehrten Wanderpokale. Das Modul „Maschinistenprüfung“, eine Fahrübung mit einem Feuerwehrfahrzeug, gewann das Fahrerteam der Freiwilligen Feuerwehr Schierhorn. Insgesamt vier Gruppen der „Aktiven“ konnten sich für den Kreisfeuerwehrtag qualifizieren. Einen Dreifacherfolg konnte die Jugendfeuerwehr aus Wesel verbuchen: Die drei gestarteten Gruppen belegten, bei insgesamt 14 gestarteten Jugendgruppen, die ersten drei Plätze.

Die Wettbewerbe fanden in diesem Jahr im Marxener Gewerbegebiet „Schünbusch Feld“ statt. Zahlreiche Gewerbebetriebe stellten hierfür ihre Flächen zur Verfügung. „Wir bedanken uns bei allen Gewerbebetrieben für diese Unterstützung“, brachte es Gemeindebrandmeister Arne Behrens bei seiner Ansprache auf den Punkt. „Die Wettbewerbsbahnen waren von der Feuerwehr Marxen sehr gut vorbereitet“, ergänzte der Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mund. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen hatte zudem ebenfalls für das leibliche Wohl der Protagonisten und der zahlreich erschienenen Gäste gesorgt: für den kleinen und großen Hunger konnten Pommes und Gegrilltes erworben werden. Wer es lieber süß mochte, konnte sich an einem reichhaltigen Kuchenbuffet stärken. Günstige Erfrischungsgetränke und Eis, welches von der neugegründeten Kinderfeuerwehr Marxen verkauft wurde, rundeten das Angebot ab. Alle Beteiligten konnten am Ende des Tages ein positives Resümee ziehen.

Ergebnisse im Überblick:

Gesamtwertung „Aktive“:                      1.: Nindorf I – 2.: Sahrendorf-Schätzendorf – 3.: Evendorf

Gesamtwertung Jugendfeuerwehr:        1.: Wesel I – 2.: Wesel II – 3.: Wesel III

Modul „Kuppeln einer Saugleitung“:       Sieger: Nindorf I

Modul „Maschinistenprüfung“:               Sieger: Schierhorn

Modul „Löschangriff“:                            Sieger: Nindorf I

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

25 Jahre JF Hohenfelde

Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Hohenfelde (Mecklenburg-Vorpommern), zu der wir seit einigen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis haben, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dieses Jubiläums fand heute ein Jugendfeuerwehrmarsch statt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, mit einer Jugendgruppe und einer Gruppe der Aktiven (natürlich außer Konkurrenz) an den Start zu gehen. Vielen Dank an die Hohenfelder! Wir hatten viel Spaß und freuen uns, dass wir unsere Freundschaft weiter vertiefen konnten!

Unsere Gruppen beim Jubiläumsmarsch in Hohenfelde