Ausbildung Tierrettung

Einen etwas anderen Monatsdienst haben kürzlich unser Gruppenführer Peter Riecken und Kameradin Anke Schwarz organisiert. Das Thema: Fachgerechte Rettung von Tieren.

In den letzten Jahren ist es vermehrt zu Einsätzen mit Tieren gekommen. So mussten die Marxener Feuerwehrkräfte in der Vergangenheit unter anderem diverse Pferde aus Notlagen retten, einen Hund aus einem Fuchsbau sowie ein Kaninchen, dass sich in einem Zaun verfangen hatte befreien. Um auch in Zukunft gut für solche Einsätze gerüstet zu sein, erfolgte nun diese Ausbildungseinheit.

In einem Theorieblock wurden zunächst die rechtlichen Grundlagen sowie diverse Rettungsmethoden durchgesprochen. Im anschließenden Praxisteil wurde dann an einem Pferd das korrekte Anlegen eines „Nothalfters“ sowie das Führen des Tieres geübt. Pony „Donna“ erwies sich dabei als gedultige Übungspartnerin.

Pony „Donna“ erwies sich als geduldige Übungspartnerin

Feuerwehr probt Ernstfall im Marxener Gewerbegebiet

(fba) Marxen. Folgendes Einsatzszenario probten jetzt die Freiwilligen Feuerwehren im Marxener Gewerbegebiet: die Lagerhalle eines dort ansässigen Handelsbetriebes sollte auf ca. 40x40m in voller Ausdehnung in Flammen stehen. Die ersteintreffenden Wehren aus Marxen und Brackel nahmen umgehend drei B-Strahlrohre vor, um eine weitere Ausbreitung des Brandes auf eine angrenzende Halle und ein angrenzendes Bürogebäude zu verhindern. Zur weiteren Unterstützung wurde der Kreisbereitschaftszug Brandbekämpfung 1 des Landkreises Harburg mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt, Evendorf, Garlstorf und Garstedt nachgefordert. Dieser Zug wird bei größeren Brandereignissen nachgefordert und verfügt unter anderem über umfangreiches Schlauchmaterial und zwei Wasserwerfer. Aus insgesamt sechs Hydranten wurde das notwendige Löschwasser zu den Fahrzeugen befördert. Hierzu wurden mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt. Zu Spitzenzeiten konnten so, mit fünf B-Strahlrohren und zwei Wasserwerfern, knapp 7.000 Liter Wasser pro Minute befördert werden. Der Test des Wassernetztes war letztendlich auch der Mittelpunkt dieser Übungslage. „Wir wollten testen, was das Wassernetz hier so hergibt“, so der Zugführer des Brandbekämpfungszuges Frank Benecke. Nach Abschluss der Übung konnte von allen Beteiligten ein positives Resümee gezogen werden: Das Wassernetz im Marxener Gewerbegebiet kann, auch für einen solch großen Löschwasserbedarf, ausreichend Löschwasser liefern. Ein Dank geht an die Firma BrandTrading GmbH, welche diese Übung auf ihrem Firmengelände ermöglichte.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt


Samtgemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt 2019 in Marxen

Sieger bei den „Aktiven“: Nindorf I – Jugendfeuerwehr Wesel räumt ab

(fba) Marxen. Große Freude bei der Wettbewerbsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Nindorf: Die Gruppe Nindorf I holte sich beim diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrtag der Samtgemeinde Hanstedt in Marxen den ersten Platz. Auch in den Modulen „Löschangriff“ und „Kuppeln einer Saugleitung“ sicherten sich die Nindorfer die begehrten Wanderpokale. Das Modul „Maschinistenprüfung“, eine Fahrübung mit einem Feuerwehrfahrzeug, gewann das Fahrerteam der Freiwilligen Feuerwehr Schierhorn. Insgesamt vier Gruppen der „Aktiven“ konnten sich für den Kreisfeuerwehrtag qualifizieren. Einen Dreifacherfolg konnte die Jugendfeuerwehr aus Wesel verbuchen: Die drei gestarteten Gruppen belegten, bei insgesamt 14 gestarteten Jugendgruppen, die ersten drei Plätze.

Die Wettbewerbe fanden in diesem Jahr im Marxener Gewerbegebiet „Schünbusch Feld“ statt. Zahlreiche Gewerbebetriebe stellten hierfür ihre Flächen zur Verfügung. „Wir bedanken uns bei allen Gewerbebetrieben für diese Unterstützung“, brachte es Gemeindebrandmeister Arne Behrens bei seiner Ansprache auf den Punkt. „Die Wettbewerbsbahnen waren von der Feuerwehr Marxen sehr gut vorbereitet“, ergänzte der Kreiswettbewerbsleiter Andreas Mund. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen hatte zudem ebenfalls für das leibliche Wohl der Protagonisten und der zahlreich erschienenen Gäste gesorgt: für den kleinen und großen Hunger konnten Pommes und Gegrilltes erworben werden. Wer es lieber süß mochte, konnte sich an einem reichhaltigen Kuchenbuffet stärken. Günstige Erfrischungsgetränke und Eis, welches von der neugegründeten Kinderfeuerwehr Marxen verkauft wurde, rundeten das Angebot ab. Alle Beteiligten konnten am Ende des Tages ein positives Resümee ziehen.

Ergebnisse im Überblick:

Gesamtwertung „Aktive“:                      1.: Nindorf I – 2.: Sahrendorf-Schätzendorf – 3.: Evendorf

Gesamtwertung Jugendfeuerwehr:        1.: Wesel I – 2.: Wesel II – 3.: Wesel III

Modul „Kuppeln einer Saugleitung“:       Sieger: Nindorf I

Modul „Maschinistenprüfung“:               Sieger: Schierhorn

Modul „Löschangriff“:                            Sieger: Nindorf I

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

25 Jahre JF Hohenfelde

Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Hohenfelde (Mecklenburg-Vorpommern), zu der wir seit einigen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis haben, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dieses Jubiläums fand heute ein Jugendfeuerwehrmarsch statt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, mit einer Jugendgruppe und einer Gruppe der Aktiven (natürlich außer Konkurrenz) an den Start zu gehen. Vielen Dank an die Hohenfelder! Wir hatten viel Spaß und freuen uns, dass wir unsere Freundschaft weiter vertiefen konnten!

Unsere Gruppen beim Jubiläumsmarsch in Hohenfelde

Übungsmarathon in Asendorf:
Dritte Übungsnacht war ein voller Erfolg

Freiwillige Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen und Marxen stellen Können unter Beweis

(fba) Asendorf. Bereits zum dritten Mal fand jetzt die Asendorfer Übungsnacht statt. In diesem Jahr nahmen daran erstmals drei Feuerwehren teil. Unter der Leitung von Asendorfs stellvertretendem Ortsbrandmeister Sebastian Seier wurden wieder zahlreiche Einsatzszenarien aus der gesamten Bandbreite der Feuerwehrarbeit nachgestellt. Unterstützt wurde die Übungsnacht vom in Hanstedt stationierten Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hanstedt und der Asendorfer Landjugend, welche als Laienschauspieler in die Rollen der Opfer schlüpften. Samtgemeindeausbildungsleiter Rene Fütterer und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Becker konnten sich als Beobachter vom guten Ausbildungsstand der drei Wehren überzeugen und den Teilnehmern den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.

In den verschiedenen Einsatzübungen musste unter anderem ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten abgearbeitet werden. Bei einem anderen Szenario musste ein außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer abgelöscht werden. Als zusätzliche Schwierigkeit galt es hier zudem, ein Opfer aus dem Brunnen des Hauses zu befreien. Die Geschichte dahinter: der Hausbesitzer hatte versucht, das Feuer zu löschen und war dabei in den Brunnen gefallen. „Diesen Einsatz soll es in Hamburg so tatsächlich gegeben haben“, so Seier. Er unterstrich damit die Realitätsnähe aller ausgewählten Übungsszenarien. Zwischen den Einsätzen wurden die Feuerwehrkräfte im richtigen Umgang mit Fettbränden geschult: Marxens stellvertretender Ortsbrandmeister Klaus Beier stellte mit einem Löschtrainer eindrucksvoll die Wirkung einer Fettexplosion unter Beweis.

Nach rund sechs Stunden Übungsmarathon konnten die Organisatoren und die Beobachter ein positives Fazit ziehen: „Am heutigen Abend wurden rund 300 ehrenamtliche Übungsstunden investiert“, zog der stellvertretende Ortsbrandmeister aus Asendorf Bilanz. Durch die Übungsnacht konnte die ohnehin gute Zusammenarbeit der drei Wehren weiter verbessert werden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf die vierte Auflage im kommenden Jahr!
Text: F. Baden; Bild: S. Cohrs/F. Baden

Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Marxen

Gründung Kinderfeuerwehr und Neubau Fahrzeughalle werfen Schatten voraus

(fba) Marxen. Zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen im Gerätehaus. Neben zahlreichen Mitgliedern aus der aktiven Abteilung und der Altersabteilung sowie des Fördervereins durfte Ortsbrandmeister Marc Borchers den stellv. Abschnittsleiter Heide Jonny Anders, den Gemeindebrandmeister Arne Behrens sowie den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus begrüßen. Im vergangenen Jahr wurde die Wehr Marxen zu insgesamt 33 Einsätzen gerufen. Diese teilten sich in 5 Brand- und 28 Hilfeleistungseinsätze auf. Besonders in Erinnerung bleiben dabei ein Mähdrescherbrand, eine unklare Rauchentwicklung im Marxener Kindergarten sowie diverse Einsätze im Rahmen eines heftigen Unwetters im August. Der Personalbestand konnte mit aktuell 55 aktiven Mitgliedern auf einem konstanten Niveau gehalten werden. Dies sei unter anderem drei Übertritten aus der Jugendfeuerwehr zu verdanken, teilte Borchers in einer kurzen Ansprache mit. Trotz der drei Übertritte engagieren sich in der Jugendfeuerwehr immer noch beachtliche 25 Jungen und Mädchen. „Das mit der Jugendarbeit läuft bei uns“, freute sich der Ortsbrandmeister und brachte damit seinen Dank für die hervorragende Jugendarbeit zum Ausdruck.

Im Jahr 2019 wird die Freiwillige Feuerwehr Marxen 112 Jahre alt. In diesem Jubiläumsjahr haben die Marxener Feuerwehrkräfte einiges vor: neben der anstehenden Gründung einer Kinderfeuerwehr sowie der Fertigstellung der neuen Fahrzeughalle findet im Mai der Samtgemeindefeuerwehrtag in Marxen statt. Ende August ist dann eine große Jubiläumsfeier geplant.

Mit der Marxener Kinderfeuerwehr wird am 11.02.19 die zweite Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Hanstedt gegründet. Durch diese neue Abteilung sollen Kinder bereits ab einem Alter von sechs Jahren spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt werden und dann mit zehn Jahren an die Jugendfeuerwehr übergeben werden. Die gute Jugendarbeit in der Marxener Wehr wird damit weiter vorangetrieben. „Ich begrüße die Gründung dieser Kinderfeuerwehr ausdrücklich“, brachte Gemeindebrandmeister Arne Behrens die gleichlautende positive Resonanz aller Gäste zum Ausdruck.

Mit dem Bau der Fahrzeughalle wurde bereits Ende vergangenen Jahres begonnen. Die Arbeiten sollen im Jahr 2019 fertiggestellt werden. Die Fahrzeughalle wird dabei komplett durch Mittel des Fördervereins, einem nennenswerten Zuschuss der Gemeinde Marxen und durch die große Spendenbereitschaft der Marxener Gewerbebetriebe und der Marxener Bürger sichergestellt. Der Bau der Halle soll zudem zu großen Teilen in Eigenleistung erfolgen. Ortsbrandmeister Borchers stellte hierbei die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein in den Vordergrund. „Ohne unseren Förderverein wäre ein solches Projekt nicht zu realisieren. Vielen Dank!“, so der sichtlich erfreute Ortsbrandmeister.

Gemeindebrandmeister Arne Behrens berichtete in seiner Ansprache von den Ereignissen in der Samtgemeindefeuerwehr in 2018. So waren im vergangenen Jahr mit 428 Einsätzen weniger Einsätze abzuarbeiten als 2017. Damals waren es rekordverdächtige 522 Einsätze. Im Anschluss an seine Ausführungen durfte Behrens noch Jens Baumann zum Löschmeister befördern.

Der stellvertretende Abschnittsleiter Jonny Anders überbrachte die Grüße aus der Kreisfeuerwehr, ehe er Rolf Ristau für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr auszeichnen durfte.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde Lara Thiel zur neuen Jugendwartin und Jonas Beutel zu ihrem Stellvertreter gewählt. Diese Wahl war notwendig geworden, da die amtierende Jugendwartin Sabrina Horstmann nach zwölf Jahren im Amt nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stand. Sie wird sich aber weiterhin stark für die Feuerwehr engagieren: so hat sie sowohl auf Bezirks- als auch auf Samtgemeindeebene Posten in der Jugendarbeit inne und engagiert sich zusätzlich noch in der Maschinistenausbildung der Landkreisfeuerwehr. In ihrer Zeit als Jugendwartin ist die Jugendfeuerwehr stetig gewachsen, so konnten regelmäßig Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen werden. Unter anderem ihre beiden Nachfolger entstammen dieser erfolgreichen Jugendarbeit. Ortsbrandmeister Marc Borchers übergab der scheidenden Jugendwartin einen Präsentkorb als Zeichen der Dankbarkeit für ihre geleitete Arbeit.

Bei den weiteren Wahlen wurde Lisa Grage in das neu geschaffene Amt der Kinderfeuerwehrwartin gewählt. Florian Baden übernahm das ebenfalls neue Amt des Pressewartes. Thorsten Lembcke hat nun das Amt des Sicherheitsbeauftragten inne, Alina Thiel wurde als Versorgungswartin wiedergewählt.

Auch den Berichten der Funktioner war viel Positives zu entnehmen: so wurden im vergangenen Jahr wieder viele Stunden Ausbildung absolviert. Unter anderem wurde viel in die Fahrerausbildung investiert: drei Kameradinnen der Wehr konnten den sogenannten Feuerwehrführerschein für Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5to absolvieren. Erstmalig wurde auch ein großer LKW-Führerschein ermöglicht: Florian Baden konnte mit Unterstützung der Samtgemeinde Hanstedt den Führerschein Klasse C ablegen.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt


v.l: AL-V Jonny Anders, OrtsBm Marc Borchers, Jens Baumann, Rolf Ristau, Gbm Arne Behrens, OrtsBm-V Klaus Beier, SG-Bgm Olaf Muus

v.l: Die neue Jugendwartin Lara Thiel, Sabrina Horstmann und OrtsBm Marc Borchers

v.l: Sicherheitsbeauftragter Thorsten Lembcke, Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage, stellv. Jugendwart Jonas Beutel, Versorgungswartin Alina Thiel, Pressewart Florian Baden, Jugendwartin Lara Thiel

Fahrer(innen)ausbildung

Sa. 08.12.18

Um auch in Zukunft ausreichend Fahrer(innen) für unser 7,5t Fahrzeug zu haben, fand heute eine Ausbildung für den „Feuerwehrführerschein“ im Gewerbegebiet statt. Der sogenannte „Feuerwehrführerschein“ berechtigt auch Inhaber der Führerscheinklasse B, Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5t Gesamtgewicht zu fahren. Hierzu müssen die Teilnehmer, neben einer theoretischen Einweisung, diverse praktische Fahraufgaben bewältigen.