Historie

Die Geschichte der FF Marxen

Die Gründung der FF Marxen am 01.04.1907 Nachdem sich das Dorf Marxen um die Jahrhundertwende stark vergrößert hatte, wurde der Ruf nach einem besseren Brandschutz laut. Auf der Gemeindeversammlung am 21.03.1907 wurde daraufhin der Beschluss gefasst, eine freiwillige Feuerwehr zu gründen und eine neue Feuerspritze zu beschaffen. Hierfür wurden 3000 – 3500 Mark zur Verfügung gestellt. Von diesem Geld wurde zunächst eine Handdruckspritze der Firma Tidow aus Hannover für 2160 Mark sowie eine Uniform erster und einer Uniform zweiter Garnitur für jedes Mitglied beschafft. Die Joppen und Gurte wurden von Schneidermeister Wilhelm Riecken und der Schlauchwagen von Schmiedemeister Heinrich Postels geliefert. Die Gemeinde zahlte ein Fuhrgeld für die Spritze von 6 Mark nach Brackel und Ramelsloh, bzw. 8 Mark nach Asendorf, Hanstedt, Jesteburg und Quarrendorf. Am 01.04.1907 wurde schließlich die Freiwillige Feuerwehr Marxen mit folgenden 24 Gründungsmitgliedern gegründet:

– Peter Wedemann 01.04.1863
– Peter Wildhusen 02.02.1865
– August Meyer 01.08.1866
– Georg Wedemann 15.01.1867 Hauptmann
– Heinrich Menke 16.08.1867 stellv. 2. Pumpenführer
– Wilhelm Völker 10.06.1868
– Heinrich Prigge 22.09.1868
– Hermann Ehlers 27.04.1869
– Heinrich Aldag 10.09.1869
– Wilhelm Kröger 01.11.1869
– Hermann Postels 25.11.1870
– Wilhelm Menk 13.04.1874
– Wilhelm Neven 22.04.1874 Vizehauptmann
– Heinrich Garbers 20.02.1876
– Hermann Garbers 11.09.1876 1. Pumpenführer
– Heinrich Henke 28.01.1877
– Heinrich Lührs 14.04.1881
– Gustav Putensen 05.12.1881
– Georg Kröger 27.01.1882
– Wilhelm Rieckmann 20.08.1886 stellv. 1. Pumpenführer
– August Putensen 11.08.1887
– August Prigge 28.04.1888
– Wilhelm Berge 21.01.1889
– Wilhelm Weselmann 27.05.1889

Die Feuerwehr unter neuem Dach

An eine Sanierung war nicht mehr zu denken, ein Neubau musste her. Vor diesem Problem stand die Marxener Feuerwehr in Jahre 1989, als klar wurde, dass der Feuerwehrgeräteschuppen „unter den Eichen“ – ein 1957 errichteter Anbau an das Gefrierhaus – durch Bauschäden am in Eigenarbeit ausgebauten Dachgeschoss nicht mehr zu retten war. Viele Planungs- und Abstimmungsschritte waren notwendig. Und so dauerte es dann auch rund vier Jahre, bis das neue Feuerwehrhaus an der Moorburg 1993 endlich bezogen werden konnte. Viel persönlicher Einsatz einzelner Kameraden und ein hohes Maß an Eigenleistung, sei es in zeitlicher als auch in materieller Hinsicht, waren notwendig. Nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins, einiger in Marxen ansässiger Bauunternehmen und Bauzulieferfirmen und der Förderer der freiwilligen Feuerwehr Marxen konnte das Projekt schlussendlich erfolgreich zum Abschluss kommen. Dieses Engagement wurde im Rahmen einer feierlichen Übergabe des Feuerwehrhauses an die Freiwillige Feuerwehr Marxen am 25. Juni 1993 gebührend gewürdigt. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass es noch an Platz für die zahlreich vorhandenen Geräte der Freiwilligen Feuerwehr Marxen fehlte. Deshalb beantragte der inzwischen neu gewählte Ortsbrandmeister Meiko Stielow einen Anbau für das Feuerwehrhaus. Diesem Antrag wurde entsprochen, und so konnte im Winterhalbjahr 2002 mit dem Bau begonnen werden. In diesem Anbau wurden die restaurierten Tore des alten Feuerwehrgerätehauses eingebaut. Im Mai 2003 war die Einweihung des Anbaus – seitdem nutzt die unter anderem die Jugendfeuerwehr diese Räumlichkeiten. Auch für die Zukunft ist die Freiwillige Feuerwehr Marxen gut gerüstet: Es steht noch ein weiterer Stellplatz für ein Fahrzeug zur Verfügung.

Die Ortsbrandmeister der FF Marxen 1907 bis heute:

– Georg Wedemann 1907 – 1934
– Adolf Schlüter 1934 – 1936
– Georg Mickel-Garbers 1936 – 1942
– Hermann Lührs 1942 – 1943
– August Prigge 1943 – 1948
– Hermann Kröger 1948 – 1955
– Hermann Menke 1955 – 1966
– Georg Kosberg 1966 – 1971
– Hans-Heinrich Henke 1971 – 1989
– Hans Albert Borchers 1989 – 2001
– Meiko Stielow 2001 – 2005
– Jörg Staack 2005 – 2011
– Marc Borchers 2011 – heute