Ehrung für unseren stellv. Ortsbrandmeister auf Kreisebene

Unser stellvertretende Ortsbrandmeister Peter Riecken hat eine hohe Ehrung für seine langjährige Ausbildertätigkeit auf Landkreisebene erhalten. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Mach weiter so! Hier der Bericht der Kreisfeuerwehr (Michael Gade):

Hohe Ehrung für Peter Riecken

Neue Führung beim Sprechfunklehrgang in Hittfeld.

Im Anschluss an die  Abnahme des ersten Sprechfunklehrganges 2023 nahm der stellvertretende Kreisbrandmeister Sven Wolkau noch eine hohe Ehrung vor: Peter Riecken aus der Feuerwehr Marxen erhielt für seine Tätigkeit in der Kreisausbildung die silberne Ehrenmedaille des Kreisfeuerwehrverbandes Landkreis Harburg. Peter Riecken ist seit 15 Jahren als Ausbilder im Lehrgang tätig. Seit 2016 bekleidet er die Funktion des stellvertretenden Lehrgangsleiters. Er ist engagiert dabei, hält sich immer auf dem neusten Stand, nutzt jede Gelegenheit, um sich weiterzubilden und um Neues kennen zu lernen. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit in der Kreisausbildung ist er auch noch stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Marxen in der Samtgemeinde Hanstedt. Aus den Händen von Sven Wolkau erhielt er noch eine weitere Urkunde: die Ernennung zum Lehrgangsleiter Sprechfunklehrgang. Dieses Amt hat er am 01.01.2023 von Andreas Kallmeier übernommen. Als neue stellvertretende Lehrgangsleiterin wurde Christiane Poppe, aus der Feuerwehr Tostedt, ernannt. Auch sie gehört seit einigen Jahren zu dem Ausbilderteam und ist, wie Peter Riecken, eine Stütze der Sprechfunkausbildung. Zu den ersten Gratulanten gehörte, neben dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Sven Wolkau, auch der Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünschte beiden Ernannten viel Erfolg in der neuen Funktion. Jedes Jahr finden bis zu acht Lehrgänge im Bereich Sprechfunk statt. Seit einigen Jahren wird auch eine Kompaktversion an drei Tagen angeboten. Gerade Diese ist für Kameraden, die im Schichtdienst arbeiten, von Vorteil.

Das Bild zeigt von links den stellvertretenden Kreisbrandmeister Sven Wolkau, Christiane Poppe, Peter Riecken und Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn

Bericht und Bild: Michael Gade KAL-V

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Marxen

Ortsbrandmeister Marc Borchers wiedergewählt – Einsatzzahlen auf Rekordhoch

(fba) Marxen. Zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen in der Fahrzeughalle der Wehr. Neben einer Vielzahl an Aktiven und Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung durfte Ortsbrandmeister Marc Borchers den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus, den stellv. Abschnittsleiter Jonny Anders, den stellv. Gemeindebrandmeister Sebastian Seiter und den Vorsitzenden des Fördervereins Jürgen Tiedt sowie weitere Gäste begrüßen. Als wichtigster Tagesordnungspunkt stand die Wahl des Ortsbrandmeisters an. Amtsinhaber Marc Borchers stellte sich für eine dritte Amtszeit zur Verfügung und wurde von der Versammlung in geheimer Wahl wiedergewählt.

In seinem Jahresrückblick berichtete Borchers von einem Rekordjahr bei den Einsätzen. Die Wehr wurde 2022 zu insgesamt 66 Einsätzen gerufen. Diese schlüsselten sich in sechs Brandeinsätze, 46 technischen Hilfeleistungen und 14 Einsätze der Helfer-vor-Ort Gruppe auf. Insbesonders die Stürme im Februar forderten die Wehr über 20-mal. Weiterhin werden der Brand mehrerer PKWs in Brackel, ein Dachstuhlbrand in Asendorf sowie ein Brand in einer Marxener Gewerbehalle, ein Schornsteinbrand in Marxen sowie ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Marxen und Ramelsloh in Erinnerung bleiben. Auch der Mitgliederstand ist auf einem weiterhin hohen Niveau: Stand 31.12.2022 engagierten sich 69 Mitglieder in der aktiven Wehr, elf Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung, 15 Jungen und Mädchen in der Jugendfeuerwehr sowie 20 Kinder in der Kinderfeuerwehr. Somit hat die Wehr Marxen aktuell beachtliche 115 Mitglieder zu verzeichnen. In zahlreichen Übungsdiensten und Lehrgängen wurde der Ausbildungsstand weiter verbessert. Im Sommer veranstaltete die Wehr zum ersten Mal einen „Erste-Hilfe-Tag für Marxen“ und erhielt dafür viele positive Rückmeldungen.

Die Betreuer der Jugendfeuerwehr leisteten im vergangenen Jahr im Schnitt beachtliche 280 Stunden Jugendarbeit! Die Jugend konnte so wieder an vielen Veranstaltungen teilnehmen. Als „Highlight“ bezeichnete Jugendwartin Lara Prauß das Kreiszeltlager im Sommer in Stelle. Sie dankte allen Mitstreitern für ihre Unterstützung. Auch die Kinderfeuerwehr war wieder bei vielen Diensten und Veranstaltungen aktiv. Unter Anderem wurden die Kids spielerisch in „Erster-Hilfe am Kuscheltier“ geschult. „Wir sind immer wieder begeistert, was die Kids schon alles können!“, so die stellv. Kinderfeuerwehrwartin Janine Ramdohr.

Der stellvertretende Abschnittsleiter Jonny Anders überbrachte die Grüße aus der Kreisfeuerwehr und durfte anschließend teils hohe Ehrungen aussprechen: Ehrenortsbrandmeister Hans-Heinrich Henke erhielt die Ehrennadel für 60-jährige Mitgliedschaft. Horst Kröger ist seit 50 Jahren dabei, Kai Lothar Henning seit 25 Jahren.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier übertrachte die Grüße aus der Samtgemeindefeuerwehr und von Gemeindebrandmeister Arne Behrens. Er dankte allen Anwesenden für die geleistete Arbeit und hob dabei ganz besonders die Nachwuchsarbeit hervor: „Die Jugendarbeit hier in Marxen sucht ihresgleichen!“, so Seier. Im Anschluss an seine Worte durfte er zahlreiche Beförderungen aussprechen: Lara Prauß beförderte er zur Löschmeisterin. Marek Schnepel und Jonas Beutel sind nun Hauptfeuerwehrmänner, Janine Ramdohr Hauptfeuerwehrfrau. Gleich sechs Mal durfte er in den Dienstgrad Feuerwehrfrau befördern: diesen Dienstgrad haben nun Fenja Beecken, Emelie Buntrock, Lea Sophie Ravens, Pia Helena Ristau, Celina Stark und Leni Wedemann inne.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurde Jonas Hinrichs in das neu geschaffene Amt des HvO-Beauftragten gewählt. Fenja Beecken wird ihm als Stellvertreterin zur Seite stehen. Jens Baumann wurde im Amt des Atemschutzgerätewartes bestätigt. Tim Böhmelt beerbt den scheidenden Gruppenführer Klaus Beier.

Bild 1: V.li.: SGBgm Olaf Muus, Al-v Jonny Anders, Ehrenortsbm Hans Heinrich Henke, Kai Lothar Hennig, Horst Kröger, Ortsbm Marc Borchers und Gbm-v Sebastian Seier
Bild 2: Die Beförderten mit SGBgm Olaf Muus (li.), Ortsbm Marc Borchers (2.v.re.) und Gbm-v Sebastian Seier (re.)

Bild 3: Soll sechs weitere Jahre Ortsbm bleiben: Marc Borchers

TH1 – Wasser auf Straße

Am heutigen Mittwoch wurden wir zu zwei wetterbedingten Einsätzen gerufen: nach einem heftigen Regenguss hatten sich auf der Hauptstraße an zwei Stellen größere Wassermengen angestaut. Teilweise stand die Straße bis zu 20cm hoch unter Wasser, sodass die Straße nicht mehr passierbar war. Wir haben die verstopften Gullis geöffnet, sodass das Wasser wieder ablaufen konnte.

Bilder und Text: F. Baden FF Marxen

TH1-Y Verkehrsunfall K10

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Marxen und Ramelsloh fordert einen Schwerverletzten

Unfall mit Hochvoltfahrzeug auf der K10 in der Nacht zu Heiligabend

(fba) Marxen. Bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Marxen und Ramelsloh wurde in der Nacht zu Heiligabend ein 38-jähriger Hamburger schwer verletzt. Der Mann befuhr gegen 23:20 Uhr die K10 von Ramelsloh kommend in Richtung Marxen. Nach einer Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und prallte mit der linken Vorderseite gegen einen Baum. Zufällig am Unfallort vorbeikommende Ersthelfer wählten umgehend den Notruf. Da zunächst davon ausgegangen werden musste, dass der Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt worden ist, alarmierte die Leitstelle, neben dem Rettungsdienst und der Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel sowie den Rüstwagen aus Maschen zur Einsatzstelle. In der Zwischenzeit konnten die Ersthelfer den Mann aus seinem Fahrzeugwrack befreien, sodass der Rüstwagen noch auf der Anfahrt den Einsatz abbrechen konnte. Die innerhalb weniger Minuten am Einsatzort eintreffenden Feuerwehrkräfte nahmen eine Erstversorgung des Schwerverletzten vor und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Da es sich bei dem verunfallten Fahrzeug um ein Hybrid-Fahrzeug handelte, musste die Trennstelle für die Hochvoltbatterie freigelegt und durchtrennt werden. Hierzu mussten die verschlossenen Türen und die Heckklappe des Fahrzeugs mit hydraulischem Rettungsgerät entfernt werden. Nach gut einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden, welche noch vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache aufnahm. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Fahrer Glück im Unglück hatte! Um es mit den Worten eines Notfallsanitäters zu sagen: „Der Mann hat schon heute sein Weihnachtsgeschenk bekommen!“

Bild und Text: Pressestelle FF SG Hanstedt

TH1 – Wasserrohrbruch

Zu einem Wasserrohrbruch in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus in Marxen musste am Mittwochabend die Freiwillige Feuerwehr Marxen ausrücken. Nachbarn des Hauses in der Straße „An der Bahn“ bemerkten, dass Wasser aus der Ergeschossdecke des Hauses tropfte und bereits von außen am Mauerwerk zu sehen war. Teile der Deckenverkleidung waren durch das hohe Gewicht des Wassers bereits heruntergefallen. Auch ein benachbarter Keller war bereits ca. 20cm mit Wasser geflutet. Die ausgerückte Feuerwehr stellte den Hauptwasserhahn ab und pumpte den Keller aus. Das Haus ist derzeit unbewohnbar und wurde von den Feuerwehrkräften abgesperrt. Nach rund einer halben Stunde war der Einsatz abgearbeitet.

F2 – Brennt Dachstuhl

Dachstuhlbrand in Asendorf löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

(fba) Asendorf. Ein Dachstuhlbrand im Asendorfer Ortsteil Heidewinkel löste am Samstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Gegen 19:20 Uhr bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Föhrenweg, dass Rauch aus der Wand des Hauses aufstieg. Umgehend wählten sie den Notruf, woraufhin die Rettungsleitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf, Dierkshausen, Hanstedt und Marxen zur Einsatzstelle alarmierte. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, schlugen bereits erste Flammen aus dem Dach auf der Rückseite des Gebäudes. Die Bewohner hatten bereits erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen, konnten den Brand damit aber nicht löschen. Umgehend gingen mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr unter umluftunabhängigem Atemschutzgerät von innen und außen am Gebäude vor. Da nicht sichergestellt werden konnte, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde der Innenbereich des Gebäudes durchsucht. Dabei konnte ein Bewohner im verrauchten Haus aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Der Bewohner wurde, vom ebenfalls zur Einsatzstelle beorderten Rettungsdienst, auf eine eventuelle Rauchgasvergiftung untersucht. Parallel zur Personensuche im Inneren wurden Teile der Dachfläche geöffnet und das Feuer abgelöscht. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, ließ Einsatzleiter Arne Behrens die Freiwillige Feuerwehr Brackel nachalarmieren. Da der Brand sich in dem in Holzständerbauweise errichteten Gebäude bereits in die Dachschrägen, die Zwischendecke und die Außenwand ausgebreitet hatte, zogen sich die Nachlöscharbeiten für die fast 100 ausgerückten Einsatzkräfte über mehrere Stunden hin. Um an alle Glutnester herankommen zu können, mussten Teile der Außenfassade und auch der Innenverkleidung geöffnet und entfernt werden. Zum Tauschen der Atemschutzgeräte rückte der Abrollcontainer Atemschutz des Landkreises sowie die betreuende Wehr aus Hörsten an. Kreisbrandmeister Volker Bellmann und der stellvertretende Abschnittsleiter Jonny Anders machten sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten. Nach rund drei Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Wehr Asendorf verblieb für die weitere Brandwache noch einige Zeit an der Einsatzstelle. Über die Brandursache kann keine Angabe gemacht werden. Die Polizei hat noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

F2 – Schornsteinbrand

Schornsteinbrand in Marxen endet glimpflich

(fba) Marxen. Ein Schornsteinbrand in der Marxener Hauptstraße löste am Samstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz aus. Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen waren auf einem Nachbargrundstück gerade mit Aufräumarbeiten beschäftigt, als ihnen starker Funkenflug aus dem Schornstein des benachbarten Mehrfamilienhauses auffiel. Umgehend alarmierten sie die Bewohner und wählten den Notruf. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren Marxen und Brackel sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Unter der Leitung von Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers wurde das Gebäude auf weitere Personen durchsucht und anschließend der Schornstein über alle Geschosse mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Unter den ausgerückten Feuerwehrkräften befand sich auch ein Schonsteinfegermeister, welcher den Schornstein vom Dach aus durchfegte. Ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz wurde im Keller postiert, um Ofen und Schornsteinfuß zu überwachen und das gekehrte Brandgut aus dem Schornstein zu entfernen. Zur Sicherheit wurde zudem eine Wasserversorgung aufgebaut und vor dem Gebäude in Bereitstellung gebracht, welche jedoch nicht eingesetzt werden musste. Nach rund einer halben Stunde konnte das Gebäude an die Eigentümer und den zuständigen Bezirksschornsteinfeger, welcher Ofen und Schornstein zur weiteren Klärung der Ursache stilllegen ließ, übergeben werden. Durch den schnellen und besonnenen Einsatz der Feuerwehr kam es zu keinem Schaden am Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt