Kinderfeuerwehrzeltlager wird dank cleverem Konzept zum Riesenspaß

(jwü) Marxen. Am vergangenen Wochenende stand Svea Allert, Leiterin der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt, vor einer großen Herausforderung. Wegen der extremen Hitze stand eine Absage des Samtgemeindezeltlagers im Raum. Doch die Feuerwehr bewies Flexibi-lität. Kurzerhand wurde das gesamte Konzept auf den Kopf gestellt und an die Wetterlage an-gepasst, um den teilnehmenden Kinderfeuerwehren ein sicheres Abenteuer zu ermöglichen. Mit dabei waren die Kinderfeuerwehren aus: Asendorf, Marxen, Sahrendorf-Schätzendorf und Thieshope.


Der Start wurde auf den kühleren Nachmittag verschoben. Statt des Spielplatzes sorgten eine Wasserrutschbahn, Wasserspiele und schattenspendende Pavillons für die nötige Abkühlung. Für die perfekte Erfrischung zwischendurch sorgte eine tolle Überraschung: Die Firma Janz-Hüpfburg-Helden stellte den Kindern eine Slush-Eis-Maschine inklusive einer Spende für die Füllung zur Verfügung.

Gut abgekühlt ging es zum Abendessen über, bei dem vor Ort frisch gekochte Nudeln mit Bo-lognese Soße serviert wurden. Im Anschluss machten sich die Kinder auf zu einer spannenden Marschrunde durch Marxen, bei der ebenfalls der Spaß im Fokus stand.


Auch beim Nachtlager zeigte sich die Stärke der Dorfgemeinschaft in Marxen. Dank der schnellen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marxen und dem MTV Marxen durften die Kin-der in der örtlichen Turnhalle übernachten. Das war doppeltes Glück: Die Halle war nicht nur angenehm kühl, sondern bot am nächsten Morgen auch perfekten Schutz vor einem aufziehenden Gewitter.


Der Sonntag startete mit vom Salzbäcker spendierten Brötchen. Nach einer letzten Spielrunde endete das Lager pünktlich vor der Mittagshitze. Ein großer Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben!

FW-1 – Brennt Unterholz

Kleinfeuer schnell gelöscht

Am heutigen Abend gegen 18:08 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel zu einem Brandeinsatz (Einsatzstichwort FW1) alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Die Einsatzkräfte fanden ein kleines Feuer vor. Dieses konnte zügig und unkompliziert mithilfe einer Kübelspritze abgelöscht werden. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich, sodass der Einsatz schnell beendet werden konnte.

Text und Bild: Pressestelle FFSGH

F2 – Zimmerbrand in Brackel

(jwü)BRACKEL Zu einem gemeldeten Zimmerbrand F2 in der Straße Am Stühkamp wurden am Mittwochnachmittag um 13:49 Uhr erneut die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt alarmiert. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Brackel, Thieshope und Marxen sowie die Einsatzleitwagen (ELW) aus Hanstedt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich vier Personen vor dem Gebäude eingefunden, die zuvor eigenständige Löschversuche unternommen hatten. Da sie dabei leichte Rauchgase eingeatmet hatten, wurden sie vor Ort umgehend zur medizinischen Betreuung an den Rettungsdienst übergeben.

Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor, um den Brand vollständig zu bekämpfen. Um das Gebäude schnellstmöglich von den gefährlichen Brandgasen zu befreien, wurde es im Anschluss mittels eines Hochleistungslüfters druckbelüftet.

Nachdem die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen waren und das Gebäude rauchfrei an die Polizei übergeben werden konnte, rückten die Kräfte wieder ein. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.

Zu Besuch bei „Christoph Hansa“

Viele Eindrücke und Erkenntnisse haben die Teilnehmer eines ganz besonderen Ausfluges mit nach Marxen gebracht: die Gruppe unternahm einen Ausflug zum Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ an seinem Stützpunkt am Klinikum Boberg.

Der Pilot und der Bordsanitäter nahmen sich viel Zeit und erklärten uns die Spezialfunktionen des Helis. Unter Anderem verfügt er über eine Seilwinde, mit der Patienten aus unwegsamen Gelände gerettet werden können.

Wir bedanken uns bei der Besatzung für die Gastfreundlichkeit und für die tollen Erklärungen!

TH-1 – Baum auf Straße

Eine umgestürzte, ausgewachsene Birke in der Straße „Unter den Eichen“ beschäftigte uns an diesem Samstagvormittag. Mit einer Kettensäge wurde der Baum zerkleinert und beiseite geschafft.

Wie sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt auf Vegetationsbrände vorbereiten

(jwü) Marxen (SG Hanstedt). Ein gänzlich anderes Bild als das gewohnte „Schläucherollen“ bot sich den Einsatzkräften der Samtgemeinde Hanstedt bei der jüngsten Zugübung in Marxen. Für die drei Züge der Samtgemeindefeuerwehr stand diesmal eine intensiv ausgearbeitete Stationsausbildung auf dem Plan. Im Fokus, das aktuelle und fordernde Thema der Vegetationsbrandbekämpfung.

Unter der fachkundigen Leitung von Fabian Putensen und Philipp Hakenes, die kürzlich eine Fortbildung zu Multiplikatoren in diesem Bereich absolviert haben wurden die Einsatzkräfte theoretisch wie praktisch auf den neuesten Stand der Einsatztaktik gebracht.

Was hat die Samtgemeinde Hanstedt im Ernstfall aufzubieten, wie wird es taktisch klug eingesetzt und welche neuen Erkenntnisse gibt es aus der Wissenschaft und Praxis? Diese zentralen Fragen wurden an den verschiedenen Stationen detailliert beantwortet.

Besonderes Augenmerk lag auf der Vorstellung der Fahrzeuge TLF (Tanklöschfahrzeug) Hanstedt und LF-KatS (Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz) Marxen. Beide Fahrzeuge verfügen über eine spezielle, auf die Vegetationsbrandbekämpfung zugeschnittene Beladung, die den Kameradinnen und Kameraden umfassend erklärt wurde.

Im praktischen Teil der Ausbildung durften die Teilnehmer selbst Hand anlegen. Hier stand vor allem der Einsatz von D-Strahlrohren im Mittelpunkt. Die Vorteile dieser kompakteren Schlauch- und Rohrdimensionen liegen bei Wald- und Flächenbränden auf der Hand: Optimal für den Einsatz im dichten Unterholz oder unwegsamen Gelände. Kraftschonenderes Arbeiten für die Einsatzkräfte bei langen, schweißtreibenden Einsätzen. Geringerer Wasserverbrauch, ein entscheidender Faktor, wenn Löschwasser im Wald über weite Strecken herangeführt werden muss.

Jeder Teilnehmer hatte die Gelegenheit, das Handling in der Praxis ausgiebig zu testen. Flankiert wurde diese Praxiseinheit von einem fundierten Theorieblock, der den Brandschützern die grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und das dynamische Verhalten von Vegetationsbränden näherbrachte.

Am Ende der Ausbildung zog Gemeindebrandmeister Sebastian Seier ein durchweg positives Fazit. Die Samtgemeinde Hanstedt sieht sich für die Herausforderungen der kommenden Sommermonate bestens gerüstet.

„Unterm Strich sind wir hervorragend aufgestellt. Mit unseren drei TLF-Wald auf hochgeländegängigen Unimog-Fahrgestellen, dem LF-KatS und der gesamten weiteren Ausrüstung verfügt die Samtgemeinde über erstklassiges Material. Doch die beste Technik nützt nichts ohne die Menschen dahinter: Unser Personal ist top ausgebildet und weiß genau, wie dieses Material im Ernstfall hocheffektiv eingesetzt wird.“

Die Stationsausbildung in Marxen hat einmal mehr gezeigt, dass sich die Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt nicht auf dem Status quo ausruhen, sondern durch kontinuierliche Weiterbildung und moderne Taktiken Schritt mit den sich verändernden Einsatzbedingungen halten.

Heckenbrand durch Unkrautbrenner sorgt für Feuerwehreinsatz in Marxen

(jwü) Marxen. Am späten Samstagnachmittag (23.05.) wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel gegen 17:44 Uhr zu einem Brand in die Straße „Im Appelgarten“ alarmiert. Dort war eine Hecke auf einer Länge von rund drei Metern in Brand geraten.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Eigentümer das Feuer bereits weitgehend selbst mit einem Gartenschlauch unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehr übernahm die restlichen Nachlöscharbeiten mithilfe eines sogenannten C-Schnellangriffs, um ein erneutes Aufflammen sicher zu verhindern.

Ursache für das Feuer war nach ersten Erkenntnissen die thermische Unkrautvernichtung: Der Eigentümer hatte versucht, Wildkraut mit einem Gasbrenner zu beseitigen, wobei die Flammen auf die trockene Hecke übersprangen.

Die Feuerwehr warnt: Finger weg vom Gasbrenner bei Trockenheit!

In diesem Zusammenhang richtet die Feuerwehr einen dringenden Appell an alle Gartenbesitzer: Die Nutzung von Gasbrennern zur Unkrautvernichtung ist extrem gefährlich und führt regelmäßig zu schweren Bränden.

Bereits ein kleiner Funke oder die bloße Hitzeausstrahlung reichen aus, um innerhalb weniger Sekunden eine ganze Hecke oder sogar angrenzende Gebäude in Brand zu stecken. Die Feuerwehr rät daher dringend von der Nutzung dieser Geräte ab und empfiehlt sichere, mechanische Alternativen (wie Jäten oder Bürsten). Falls doch mit Hitze gearbeitet wird, sollte zwingend immer ein funktionsbereites Löschmittel (wie ein angeschlossener Gartenschlauch) direkt bereitstehen.