F2 – Unklare Rauchentwicklung

(jma) Zu einer unklaren Rauchentwicklung im Gebäude in der Hauptstraße in Marxen rückten gegen 17:50 Uhr die Feuerwehren Marxen und Brackel sowie der Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr aus. Vor Ort konnte ein deutlicher Brandgeruch festgestellt werden. Die Feuerwehrkräfte erkundeten das Gebäude, um die Ursache für den Brandgeruch zu ermitteln. Trotz intensiver Suche konnte keine Brandquelle ermittelt werden. Als weitere Maßnahme wurde das Gebäude stromlos geschaltet. Die Einsatzstelle wurde an den Eigentümer übergeben. Die Ursachenfindung ist nun Aufgabe einer Fachfirma. Verletzt wurde niemand.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

Feuerwehr übt Vegetationsbrandbekämpfung auf dem Töps in Hanstedt

(jwü) Hanstedt. Mitten in der malerischen Heideblüte, wo derzeit zahlreiche Besucher die Landschaft genießen, bot sich in dieser Woche auf dem Töps bei Hanstedt ein ungewohntes Bild. Die Züge der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt rückten zu einer praxisnahen Großübung zur Vegetationsbrandbekämpfung aus. Im Fokus des Szenarios stand die effektive Bekämpfung eines ausgedehnten Heidebrandes unter realitätsnahen Bedingungen.


Das unwegsame Terrain und die trockene Vegetation erforderten präzise Abläufe. Besonderes Augenmerk wurde auf die Etablierung eines festen Ankerpunkts gelegt, wobei gesicherte oder bereits abgelöschte Zonen als optimaler Startpunkt dienten. So ließen sich die Brandflanken strukturiert aufrollen, ohne dass ein Übergreifen des Feuers in den eigenen Rücken drohte.


Zudem trainierten die Feuerwehrleute den zielgerichteten und ressourcenschonenden Umgang mit Löschwasser. Neben kompaktem D-Schlauchmaterial kam auch der Umgang mit Löschrucksäcken zum Tragen. Mit dieser Ausrüstung lassen sich Glutnester und Flammen im dichten Bewuchs auch abseits befestigter Wege schnell, hochmobil und mit minimalem Wasserverbrauch ersticken.


Parallel dazu bauten die Einheiten eine stabile Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke auf. Über teils mehrere hundert Meter verlegten die Kräfte Schlauchleitungen durch das Gelände und stimmten Zwischenpumpen aufeinander ab, um die kontinuierliche Wasserabgabe an der simulierten Brandkante zu sichern.


Am Ende der Übung zogen Einsatzleiter Florian Baden, stellvertretender Gemeindebrandmeister, sowie die beteiligten Zugführer ein durchweg positives Resümee. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Ortsfeuerwehren funktionierte reibungslos und Hand in Hand. Die gewonnenen Erkenntnisse und geschulten Handgriffe nehmen die Führungskräfte und Teilnehmer nun mit in ihre Wehren, um die Schlagkraft bei Vegetationsbränden in der gesamten Samtgemeinde weiter zu stärken.

Vier neue Truppführer in der Feuerwehr Marxen

Wir freuen uns über vier neue Truppführer! Pia, Emelie, Nele und Stephan bestanden heute ihre Prüfung „QS3“ – herzlichen Glückwunsch!

Die Qualifikationsstufe 3 (QS3) ist die erste Führungsausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr. Die Teilnehmer erlangen die erforderlichen Grundlagen und Kenntnisse zum Führen eines „Trupps“, also der kleinsten taktischen Einheit bei der Feuerwehr (2-3 Einsatzkräfte).

Alle vier sind seit vielen Jahren sehr aktive Mitglieder der Wehr und haben sich mit der nun abgelegten Prüfung bereit erklärt Führungsaufgaben in der Feuerwehr zu übernehmen – vielen Dank für euer Engagement!

Besonders erwähnenswert sind aber auch die ehrenamtlichen Ausbilder! Auch die Ausbilder sind zu 100% ehrenamtlich bereit den Teilnehmern über mehrere Wochen die notwendigen Fertigkeiten beizubringen – ein wirklich tolle und nicht zu unterschätzende Arbeit! Vielen Dank an alle Ausbilder für die wie immer tadellose Ausbildung in den vergangenen Wochen!

FW1 – Brennt Komposthaufen

Zu einem brennenden Komposthaufen wurden wir in der Nacht zu Samstag alarmiert. Gegen 0:30 Uhr hatte ein Anwohner der Straße „Im Rothen“ Feuerschein entdeckt und den Notruf gewählt. Die schnell eingetroffenen Kräfte der FF Marxen und der Tanklöschfahrzeuge aus Brackel fanden einen brennenden Komposthaufen vor. Das Feuer drohte auf eine Baumreihe sowie einen angrenzenden Container überzugreifen. Zügig wurde das Feuer mit einem C-Rohr abgelöscht. Größerer Sachschaden konnte so verhindert werden. Nach rund 30 Minuten konnten die Einsatzkräfte in ihre Betten zurückkehren.

Großeinsatz in Marxen: Brennende Rundballenpresse löst Feldbrand aus

(jwü)Marxen (Landkreis Harburg) – Am Nachmittag des 30. Juli wurden die Freiwilligen Feuerwehren Marxen und Brackel, der Einsatzleitwagen (ELW) der Samtgemeinde Hanstedt sowie die Drohnengruppe und das Tanklöschfahrzeug (TLF) aus Hanstedt zu einem Brand nach Marxen (Stichwort: FW2) alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine deutliche Rauchwolke sichtbar, weshalb das Einsatzstichwort umgehend auf FW3 erhöht wurde. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Schierhorn Evendorf und Ramelsloh, die Tanklöschfahrzeuge aus Wesel und Jesteburg sowie im weiteren Verlauf der Abrollbehälter Wasser (ABWasser) der Feuerwehr Neu Wulmstorf und der Gerätewagen Logistik (GW-L) der Feuerwehr Asendorf nachalarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte sich das Feuer auf dem Stoppel- und Strohfeld bereits rasend schnell in Richtung eines nahegelegenen Waldstücks ausgebreitet. Ein auffrischender Wind fachte die Flammen immer wieder an und erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Ein Übergreifen auf weitere Flächen konnte jedoch durch das vorbildliche Handeln des betroffenen Landwirts verlangsamt werden: Geistesgegenwärtig steuerte er sein Gespann auf ein benachbartes Gemüsefeld, koppelte die brennende Rundballenpresse dort ab und verhinderte so ein Übergreifen der Flammen auf den Zugschlepper. Zudem unterstützten umliegende Landwirte die Löscharbeiten umgehend, indem sie die Brandränder mit landwirtschaftlichem Gerät umbrachen und dem Feuer so die Nahrung entzogen. Dass der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden konnte, ist dem schnellen und koordinierten Eingreifen der Einsatzkräfte sowie den gut erprobten Einsatzkonzepten der Samtgemeinde Hanstedt zu verdanken. Besonders die hohe Geländegängigkeit der eingesetzten Tanklöschfahrzeuge erwies sich in dem unwegsamen Areal als entscheidender Vorteil. Insgesamt waren rund 75 Einsatzkräfte an den Löschmaßnahmen in Marxen beteiligt. Für die intensive Brandbekämpfung wurden insgesamt zehn C-Rohre, drei D-Rohre sowie drei Wasserwerfer eingesetzt.

Kinderfeuerwehrzeltlager wird dank cleverem Konzept zum Riesenspaß

(jwü) Marxen. Am vergangenen Wochenende stand Svea Allert, Leiterin der Kinderfeuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt, vor einer großen Herausforderung. Wegen der extremen Hitze stand eine Absage des Samtgemeindezeltlagers im Raum. Doch die Feuerwehr bewies Flexibi-lität. Kurzerhand wurde das gesamte Konzept auf den Kopf gestellt und an die Wetterlage an-gepasst, um den teilnehmenden Kinderfeuerwehren ein sicheres Abenteuer zu ermöglichen. Mit dabei waren die Kinderfeuerwehren aus: Asendorf, Marxen, Sahrendorf-Schätzendorf und Thieshope.


Der Start wurde auf den kühleren Nachmittag verschoben. Statt des Spielplatzes sorgten eine Wasserrutschbahn, Wasserspiele und schattenspendende Pavillons für die nötige Abkühlung. Für die perfekte Erfrischung zwischendurch sorgte eine tolle Überraschung: Die Firma Janz-Hüpfburg-Helden stellte den Kindern eine Slush-Eis-Maschine inklusive einer Spende für die Füllung zur Verfügung.

Gut abgekühlt ging es zum Abendessen über, bei dem vor Ort frisch gekochte Nudeln mit Bo-lognese Soße serviert wurden. Im Anschluss machten sich die Kinder auf zu einer spannenden Marschrunde durch Marxen, bei der ebenfalls der Spaß im Fokus stand.


Auch beim Nachtlager zeigte sich die Stärke der Dorfgemeinschaft in Marxen. Dank der schnellen Zusammenarbeit mit der Gemeinde Marxen und dem MTV Marxen durften die Kin-der in der örtlichen Turnhalle übernachten. Das war doppeltes Glück: Die Halle war nicht nur angenehm kühl, sondern bot am nächsten Morgen auch perfekten Schutz vor einem aufziehenden Gewitter.


Der Sonntag startete mit vom Salzbäcker spendierten Brötchen. Nach einer letzten Spielrunde endete das Lager pünktlich vor der Mittagshitze. Ein großer Dank gilt allen Helfern und Sponsoren, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben!