Verkehrsunfall auf der K10 zwischen Marxen und Ramelsloh

VW Lupo kam von der Straße ab und überschlug sich mehrfach

(fba) Marxen. Bei einem Verkehrsunfall auf der K10 wurde am späten Montagnachmittag der Fahrer eines VW Lupo schwer verletzt. Der Mann befuhr die Straße gegen kurz vor 18 Uhr von Marxen kommend in Richtung Ramelsloh. In einer Rechtskurve kam er dabei nach rechts von der Straße ab, überschlug sich mehrfach und blieb schließlich mit dem Dach nach unten auf dem angrenzenden Acker liegen. Trotz des schweren Unfalls konnte der Mann das Fahrzeug selbstständig verlassen und wurde umgehend und vorbildlich von Ersthelfern, darunter eine zufällig vorbeikommende Kameradin der FF Hanstedt, erstversorgt. Neben Rettungsdienst und Polizei alarmierte die Rettungsleitstelle auch die Ersthelfergruppe der FF Marxen zur Einsatzstelle, welche innerhalb weniger Minuten am Einsatzort eintraf. Die Feuerwehrkräfte übernahmen die weitere Versorgung des Verunfallten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und sperrten die Einsatzstelle ab. Die K10 musste für die Rettungs- und Bergungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt werden. Über die genaue Unfallursache kann keine Angabe gemacht werden.

Bericht und Bilder: Pressestelle FF SG Hanstedt

Groß angelegte Brandschutzübung in Marxener Gewerbegebiet

„Brandbekämpfungszug 2“ des Landkreises Harburg stellt Schlagkraft unter Beweis

(fba) Marxen/Landkreis Harburg. In den Hallen der Firma GfA-Dichtungen in Marxen fand kürzlich eine groß angelegte Brandschutzübung des Bereitschaftszuges „Brandbekämpfung 2“ des Landkreises Harburg statt. Dieser Zug besteht aus Fahrzeugen der Feuerwehren Heidenau, Welle, Holm, Wesel und Wenzendorf. Die insgesamt drei Brandbekämpfungszüge des Landkreises können bei größeren Brandereignissen nachalarmiert werden, um die örtlichen Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung zu unterstützen.

In der von Holms Ortsbrandmeister Nils Pralow und Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers ausgearbeiteten Übung wurde eine der Betriebshallen auf dem Gelände des kunststoffverarbeitenden Betriebes mit zwei Nebelmaschinen vernebelt. Weiterhin wurden fünf zu rettende Übungspuppen im Gebäude postiert.

Wie im Realfall rückte zunächst die Freiwillige Feuerwehr Marxen an und begann umgehend mit den Rettungs- und Löscharbeiten. Zunächst gingen dabei zwei Feuerwehrkräfte in die Halle vor, um die „Vermissten“ zu suchen und ins Freie zu bringen. Durch die starke Vernebelung und die ausgeschaltete Beleuchtung konnten die Einsatzkräfte in der Halle nur ein paar Zentimeter weit sehen. Der kurze Zeit später nachrückende Bereitschaftszug unterstützte die Marxener Kräfte bei der Suche nach den Puppen und leitete gleichzeitig zwei sogenannte Riegelstellungen zu den benachbarten Hallen ein. Bei einer Riegelstellung werden mehrere Strahlrohe so in Stellung gebracht, dass ein Übergreifen der Flammen auf ein nebenstehendes Gebäude oder weitere Gebäudeteile verhindert werden kann.

Nach rund einer Stunde konnten die Übungsleiter sowie der anwesende stellvertretende Gemeindebrandmeister der SG Hanstedt, Sebastian Seier, ein positives Fazit ziehen. Sowohl die Kommunikation als auch die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte funktionierten tadellos. Auch der Geschäftsführer der Firma GfA-Dichtungen, Lars Hagemeier, zeigte sich sehr beeindruckt von der Schlagkraft der Feuerwehr. Wir bedanken uns bei der Firma GfA-Dichtungen, dass wir diese Übung dort stattfinden lassen konnten!

Samtgemeindejugendfeuerwehrtag Schierhorn

(fba) Schierhorn. Bei bestem Wetter konnten jetzt insgesamt elf Gruppen aus den Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt beim beliebten Samtgemeindejugendfeuerwehrtag an den Start gehen. Auch eine „Elterngruppe“ war, natürlich außerhalb der Wertung, mit dabei. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Schierhorn fand dieser Tag in diesem Jahr in Schierhorn statt. Wie schon im Jahr 2021 wurde der Wettbewerb als Marsch durchgeführt, um auf alle Coronaregeln reagieren zu können. In diesem Jahr führte der Marsch rund 6,5km durch und um die Ortschaft Schierhorn. An insgesamt neun Posten galt es verschiedene Geschicklichkeitsübungen und Teamaufgaben zu bewältigen oder Schätzfragen zu beantworten. Auf dem Schierhorner Sportplatz konnten sich die Teilnehmer und die zahlreichen Besucher mit Gegrilltem und Erfrischungsgetränken stärken. Am Ende des Tages nahm die Gruppe „Hanstedt 3“ den begehrten Pokal mit nach Hause. Die Hanstedter siegten vor den Gruppen „Asendorf/Quarrendorf“ und „Hanstedt 2“. Samtgemeindejugendwartin Nicole Heerßen bedankte sich bei der ausrichtenden Wehr sowie bei den Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde, die je einen Posten ausgearbeitet und besetzt hatten.

Edit: unsere Gruppe belgte einen starken fünften Platz!

Übung der Züge der Samtgemeindefeuerwehr Hanstedt

(fba) Marxen. Bei einer groß angelegten Übung haben die drei Sonderzüge der Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt einmal mehr ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt. Bei dem von Marxens Ortsbrandmeisterduo Marc Borchers und Peter Riecken ausgearbeitetem Übungsszenario wurde zunächst ein brennendes Traktorgespann auf einem Stoppelfeld angenommen. Das Feuer drohte durch starke Winde auf ein angrenzendes und mit zahlreichen Häusern bebautes Waldgebiet überzugreifen. Die zuerst anrückende Wehr Marxen nahm die Brandbekämpfung am Traktor vor und unternahm erste Abriegelungsversuche Richtung Wald. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern und ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle zu haben, wurden die drei Sonderzüge der Samtgemeindefeuerwehr hinzugezogen. Die beiden Wasserförderungszüge, bestehend aus den Wehren Asendorf, Dierkshausen, Thieshope, Quarrendorf, Nindorf, Undeloh, Ollsen und Sahrendorf-Schätzendorf, bauten dabei zunächst zwei voneinander unabhängige Wasserversorgungen über längere Wegstrecken auf. Zum einen wurde Wasser aus dem rund 700m entfernten Bach „Aue“ entnommen und zum anderen ein etwa 400m entfernter Hydrant angezapft. Der Waldbrandbekämpfungszug, bestehend aus den Wehren Hanstedt, Wesel, Marxen, Schierhorn und Evendorf, baute parallel dazu eine sogenannte Riegelstellung auf, um über eine breite Front die Flammenausbreitung zu verhindern. Bei einer Riegelstellung werden mehrere Strahlrohre, in diesem Fall 16 D-Strahlrohre, nebeneinander eingesetzt. Nachdem beide Wasserleitungen im Betrieb waren, konnte zusätzlich noch der Wasserwerfer des Hanstedter Tanklöschfahrzeugs eingesetzt und somit insgesamt ca. 2000l Wasser pro Minute abgegeben werden.

Gerade vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Trockenheit und den vermehrt vorkommenden Wald- und Flächenbränden zeigten sich sowohl Gemeindebrandmeister Arne Behrens und sein Stellvertreter Sebastian Seier als auch die Übungsleitung sehr zufrieden mit dem reibungslosen und zügigen Übungsablauf.