Übungsmarathon in Asendorf:
Dritte Übungsnacht war ein voller Erfolg

Freiwillige Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen und Marxen stellen Können unter Beweis

(fba) Asendorf. Bereits zum dritten Mal fand jetzt die Asendorfer Übungsnacht statt. In diesem Jahr nahmen daran erstmals drei Feuerwehren teil. Unter der Leitung von Asendorfs stellvertretendem Ortsbrandmeister Sebastian Seier wurden wieder zahlreiche Einsatzszenarien aus der gesamten Bandbreite der Feuerwehrarbeit nachgestellt. Unterstützt wurde die Übungsnacht vom in Hanstedt stationierten Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hanstedt und der Asendorfer Landjugend, welche als Laienschauspieler in die Rollen der Opfer schlüpften. Samtgemeindeausbildungsleiter Rene Fütterer und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Becker konnten sich als Beobachter vom guten Ausbildungsstand der drei Wehren überzeugen und den Teilnehmern den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.

In den verschiedenen Einsatzübungen musste unter anderem ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten abgearbeitet werden. Bei einem anderen Szenario musste ein außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer abgelöscht werden. Als zusätzliche Schwierigkeit galt es hier zudem, ein Opfer aus dem Brunnen des Hauses zu befreien. Die Geschichte dahinter: der Hausbesitzer hatte versucht, das Feuer zu löschen und war dabei in den Brunnen gefallen. „Diesen Einsatz soll es in Hamburg so tatsächlich gegeben haben“, so Seier. Er unterstrich damit die Realitätsnähe aller ausgewählten Übungsszenarien. Zwischen den Einsätzen wurden die Feuerwehrkräfte im richtigen Umgang mit Fettbränden geschult: Marxens stellvertretender Ortsbrandmeister Klaus Beier stellte mit einem Löschtrainer eindrucksvoll die Wirkung einer Fettexplosion unter Beweis.

Nach rund sechs Stunden Übungsmarathon konnten die Organisatoren und die Beobachter ein positives Fazit ziehen: „Am heutigen Abend wurden rund 300 ehrenamtliche Übungsstunden investiert“, zog der stellvertretende Ortsbrandmeister aus Asendorf Bilanz. Durch die Übungsnacht konnte die ohnehin gute Zusammenarbeit der drei Wehren weiter verbessert werden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf die vierte Auflage im kommenden Jahr!
Text: F. Baden; Bild: S. Cohrs/F. Baden

Umwelttag 2019

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Gemeinde Marxen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den beliebten Umwelttag. An diesem Tag soll das Dorf von achtlos in der Umwelt entsorgtem Unrat befreit werden. Alle Marxener Bürger waren aufgerufen sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Mit rund 80 Personen waren diesem Aufruf in diesem Jahr rekordverdächtig viele Menschen gefolgt. In mehreren Gruppen aufgeteilt machten sich die Helfer, bei bestem Wetter, auf den Weg. Insgesamt konnten so wieder knapp 2m³ Müll eingesammelt werden. Als Belohnung wurde nach getaner Arbeit Bratwurst oder wahlweise Butterkuchen gereicht und die Organisatoren Christian Meyer und Alina Thiel konnten ein positives Resümee ziehen.

Rund 80 fleißige Helfer beim Umwelttag 2019

F2 – Werkstattbrand in Marxen

Do. 21.03.19 – 15:26 Uhr

Ein Verletzter bei ausgedehntem Werkstattbrand in Marxen

Über 70 Einsatzkräfte von vier Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei gefordert

(fba) Marxen. Bei einem Brand in der Werkstatt eines Marxener Elektrofachgeschäftes in der Straße „Moorburg“ ist am Donnerstagnachmittag eine Person verletzt worden. Gegen 15:30 Uhr bemerkte der Inhaber einen Brand in seiner Werkstatt. Geistesgegenwärtig informierte er die beiden Bewohnerinnen einer zum Gebäude gehörenden Wohnung und unternahm erste Löschversuche. Bei diesen atmete der Mann Rauch ein und musste im späteren Verlauf mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Bewohnerinnen konnten mit ihrer Katze unverletzt das Gebäude verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Die Rettungsleitstelle beorderte zunächst die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus Fenstern und Türen. Umgehend wurde das Einsatzstichwort erhöht und neben der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt ein Rettungswagen zur Betreuung des Verletzten zur Einsatzstelle beordert. Zwei mit umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrkräfte gingen in das Gebäude vor und löschten den Brand ab. Hierzu mussten diverse Gegenstände und eine Werkbank demontiert und ins Freie gebracht werden. Durch die große Hitzeentwicklung hatte sich der Brand zu diesem Zeitpunkt bereits über die Zwischendecke in das Dach ausgebreitet. Um ausreichend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräte vor Ort zu haben, wurde im weiteren Einsatzverlauf die Freiwillige Feuerwehr Ramelsloh sowie der Atemschutzcontainer der Feuerwehrtechnischen Zentrale nachalarmiert. Zur Sicherung der Feuerwehrkräfte wurde zudem ein weiterer Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert. Zu Spitzenzeiten waren so über 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Insgesamt 10 Einsatzkräfte bekämpften den Brand unter Einsatz von umluftunabhängigem Atemschutzgerät mit mehreren Strahlrohren. Um an die letzten Brandnester heranzukommen, mussten hierbei auch Teile des Daches geöffnet werden. Abschließend wurde das Gebäude mit einem Druckbelüfter entraucht und mit zwei Wärmebildkameras nach eventuellen Glutnestern abgesucht. Nach rund einer Stunde konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Für die Feuerwehr Marxen zog sich der Einsatz mit Brandwache bis in die Abendstunden. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe hat die Polizei aufgenommen.

Durch Lagerfeuer entzündeter Baum mitten im Wald fordert Feuerwehr

Feuer in abgelegenem Waldstück zufällig durch Passanten entdeckt

(fba) Marxen. Zu einem, für diese Jahreszeit eher ungewöhnlichen, Einsatz mussten am Sonntagabend die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel ausrücken. Ein zufällig vorbeikommender Passant hatte zuvor, in einem abgelegenen Waldstück zwischen Marxen und der Autobahn A7, Flammen im Wald wahrgenommen und die Feuerwehr gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren zunächst keine Flammen mehr zu sehen. Bei einer umgehend durch den Marxener Ortsbrandmeister Marc Borchers eingeleiteten, fußläufigen Erkundung des Waldes wurde schnell ein verkohlter und noch rauchender Baum vorgefunden. Offensichtlich hatte sich dort jemand ein Lagerfeuer direkt am Baum angezündet und kurz vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte notdürftig abgelöscht. In der direkten Umgebung fanden die Feuerwehrkräfte zudem ein mit Ästen und Gestrüpp eingerichtetes Nachtlager. Mit Hilfe des Brackeler Tanklöschfahrzeuges wurde der Baum zügig abgelöscht und die Umgebung mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glut- und Brandnestern abgesucht. Um den vermeintlichen Verursacher zu finden, wurde parallel eine Personensuche in der direkten Umgebung eingeleitet. Diese brachte jedoch keinen Erfolg. Nach rund einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die ebenfalls alarmierte Polizei übergeben.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt

Unklare Rauchentwicklung in Brackel löst Feuerwehreinsatz aus

Fr. 22.02.19 – 8:02Uhr

Als eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Brackeler Rehrstraße am Freitagmorgen, gegen 8:00 Uhr, ihren Keller betreten wollte, drang ihr Rauch entgegen. Geistesgegenwärtig verließ sie daraufhin das Haus und wählte den Notruf. Aufgrund der unklaren Lage alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Brackel, Marxen und Thieshope sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Eine erste Erkundung durch die Feuerwehrkräfte ergab, dass offensichtlich eine Fehlfunktion an der Heizungsanlage zu der Rauchentwicklung geführt hatte. Ein Brand lag nicht vor. Die Feuerwehr brauchte daraufhin glücklicherweise nicht mehr tätig zu werden. Die Einsatzstelle konnte nach wenigen Minuten an die Bewohnerin und die ebenfalls alarmierte Polizei übergeben werden.

Ein Hinweis noch in eigener Sache: die Bewohnerin hat absolut richtig und umsichtig gehandelt! Bei einer solch unklaren Rauchentwicklung bitte immer sofort das Haus verlassen und den Notruf 112 wählen!

Text und Bild: F. Baden Pressestelle Feuerwehr SG Hanstedt

Kinderfeuerwehr Marxen trifft sich das erste Mal

Mo. 11.02.19 – 17:30 Uhr

Pünktlich am 11.2.2019 trafen sich Kinder und Eltern unserer jüngsten Abteilung zum ersten Mal im Gerätehaus. Ziel dieses ersten Treffens war das gegenseitige Kennenlernen. Neben den aktuell 17 angemeldeten Kindern waren zahlreiche Eltern und einige Kommandomitglieder der Einladung gefolgt. Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage stellte sich und das Betreuerteam kurz vor. Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers begrüßte die Kinder und deren Eltern. „Wir haben durch euch heute die magische Zahl von 100 Mitgliedern in der Feuerwehr Marxen übertroffen“, freute sich der „Chef“ der Marxener Feuerwehr, wie er gleich von den Kindern getauft wurde.

Die Kinderfeuerwehr Marxen trifft sich ab sofort alle 14 Tage immer dienstags um 16:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus. Die offizielle Gründung der „Kinderfeuerwehr Marxener Wölfe“ soll Ende April folgen.

Weitere Infos sowie Kontaktdaten gibt es hier

Text und Bild: F. Baden

Das Betreuerteam Ingo, Nicole, Janine und Lisa freut sich auf die Kinderfeuerwehr