Fahrer(innen)ausbildung

Sa. 08.12.18

Um auch in Zukunft ausreichend Fahrer(innen) für unser 7,5t Fahrzeug zu haben, fand heute eine Ausbildung für den „Feuerwehrführerschein“ im Gewerbegebiet statt. Der sogenannte „Feuerwehrführerschein“ berechtigt auch Inhaber der Führerscheinklasse B, Feuerwehrfahrzeuge bis 7,5t Gesamtgewicht zu fahren. Hierzu müssen die Teilnehmer, neben einer theoretischen Einweisung, diverse praktische Fahraufgaben bewältigen.

Katastrophenschutzübung im Landkreis Harburg

Sa. 17.11.18 – 9:15 Uhr

Groß angelegte Katastrophenschutzübung im Landkreis Harburg. Auch die FF Marxen war als ein Teil des Deichverteidigungszuges 3 mit dabei.

Hier der Bericht des Kreispressesprechers:

Hittfeld/Elbmarsch Mit Erfolg haben am Sonnabend die Mitglieder der Kreisfeuerwehr mit mehreren Einheiten, Mitarbeiter des Landkreises Harburg sowie Mitglieder aller anderen im Landkreis Harburg ansässigen Hilfsorganisationen gemeinsam eine groß angelegte Katastrophenschutzübung absolviert. Ausgangslage dieser großen Übung war eine seit Tagen andauernde Unwetterlage mit einem schweren Sturm mit Orkanböen aus nordwestlicher Richtung und Starkregen, in der Folge konnte das Wasser aus der Elbe und den angrenzenden Flüssen nicht abfließen und es entwickelte sich eine Sturmflut. Durch den Windbruch waren Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten, unzählige Altenheime und andere sensible Einrichtungen von Windbruch bedroht, und viele Orte und Straßen standen unter Wasser. Zudem waren Autobahnen Bundes- und Landesstraßen von unzähligen Bäumen blockiert. Aufgrund der Lage war die Kreisfeuerwehr mit mehr als 1 500 Einsatzkräften seit Stunden im Einsatz, um Menschen zu retten und Hilfe zu leisten, unterstützt wurde sie von den Mitgliedern aller Hilfsorganisationen. Was sich hier allerdings anhört wie ein großes Schreckensszenario, war lediglich eine Übung am „grünen Tisch“; das heißt, dass der Krisenstab des Landkreises Harburg sowie die Technische Einsatzleitung der Kreisfeuerwehr samt aller dazugehörigen Fachberater diese Lage übte. In der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Hittfeld wurden alle geeigneten Räume für diese Übung bezogen und über Stunden das Abarbeiten dieser Großeinsatzlagen geprobt. Alarmierungen von Einheiten, das Versorgen der Einsatzkräfte, Unterbringung von „Geretteten“; die gesamte Logisitk für einen sochen Einsatz, das Miteinander des Stabs des Landkreises und der Technischen Einsatzleitung, all diese Faktoren wurden geübt. Mehr als 60 Feuerwehrleute und Kreisangestellte übten dieses Szenario. Auch in der Praxis wurde eine Übung durchgeführt. Die Deichbereitschaft 3 der Kreisfeuerwehr wurde an den Stover Strand alarmiert, hier war es laut Übungsvorgabe zu einer Deichschadestelle gekommen, die gesichert werden musste. Hier waren mehr als 80 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Hanstedt und Salzhausen im Einsatz, um diese Übungslage zu meistern. Das Füllen von Sandsäcken, das Absichern des Deichfußes gegen austretendes Qualmwasser, das Befestigen des Deiches und der Transport von Sandsäcken wurden mehrere Stunden mit Erfolg, unter der Beobachtung der Verantwortlichen des Artlenburger Deichverbands – geübt. Auch Landrat Rainer Rempe zeigte sich beeindruckt von der gezeigten Leistung aller Beteiligten, er dankte allen  für den gezeigten Einsatz. Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz, durch das DRK wurde in der FTZ in Hittfeld die Küche in Betrieb genommen und alle Beteiligten während des gesamten Tages mit schmackhaftem Essen hervorragend versorgt. Die Übung selbst wurde nach gut zehn Stunden als erfolgreich für beendet erklärt, in einer folgenden Nachbesprechung werden nun die aus dieser Übung gewonnen Erkenntnisse ausgewertet.

Text und Bild: M. Köhlbrandt KPW LK Harburg

F2 – Unklare Rauchentwicklung in Brackel

Mi. 17.10.18 – 16:19 Uhr

Defekte Heizungsanlage in Brackel löst Feuerwehreinsatz aus
(fba) Brackel. Zu einer zunächst unklaren Rauchentwicklung in der Straße „Auf dem Heinberg“ in Brackel wurden am Mittwochnachmittag die Freiwilligen Feuerwehren aus Brackel, Marxen und Thieshope sowie der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hanstedt alarmiert. Gegen 16 Uhr bemerkten die Bewohner des Gebäudes eine starke Rauchentwicklung im Haus und wählten daraufhin umgehend den Notruf. Die Feuerwehr war innerhalb weniger Minuten mit über 30 Einsatzkräften vor Ort. Zwei Feuerwehrkräfte gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor. Dabei suchten sie das Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach der Rauchquelle und eventuellen Brandnestern ab. Schnell konnte eine defekte Heizungsanlage als Rauchursache ausgemacht werden. Weitere Brandnester wurden nicht gefunden, so dass keine Löscharbeiten notwendig waren. Mit einem Druckbelüfter wurde das Gebäude rauchfrei gemacht. Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

 

THS – Auslaufende Betriebsstoffe

So. 23.09.18 – 11:16 Uhr

Die FF Marxen wurde am späten Sonntagvormittag zu einer Ölspur gerufen. Gegen kurz nach 11 Uhr hatte sich ein VW Golf in der Straße „An der Bahn“ die Ölwanne an einem Randstein aufgerissen. Da die Fahrerin den Schaden nicht sofort bemerkte, bog sie in die Hauptstraße ab und befuhr diese Richtung Ramelsloh. Dadurch ergoss sich der Inhalt der Ölwanne auf eine Länge von rund 200 Metern auf die Straße. Da sich die Ölspur an einer relativ unübersichtlichen und damit potenziell gefährlichen Stelle befand, streuten die alarmierten Kräfte der FF Marxen die Straße mit Ölbindemittel ab und übergaben die Einsatzstelle an die ebenfalls alarmierte Polizei. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach einer guten halben Stunde beendet.
Text und Bild: F. Baden, FF Marxen

 

F2 – Mülltonnenbrand droht auf Wohnhaus überzugreifen

Mo. 10.09.18 – 11:12 Uhr

Mülltonnenbrand in Marxen droht auf Wohnhaus überzugreifen
Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

(fba) Marxen. Ein Mülltonnenbrand in Marxen, der auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen drohte, beschäftigte am Montagvormittag die Feuerwehr. Gegen 11:00 Uhr bemerkte eine Spaziergängerin eine brennende Mülltonne an einem Wohnhaus in der Straße „Im Rothen“. Da die Mülltonne direkt an der Außenwand des Hauses stand, drohte der Brand auf das Gebäude überzugreifen. Geistesgegenwärtig informierte sie umgehend die Bewohner und wählte den Notruf. Beide Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Die Leitstelle beorderte neben den Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Zwei der insgesamt ca. 30 Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz und einem Schnellangriffsschlauch vor und löschten den Brand ab. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte erfolgreich verhindert werden. Um weitere Brandnester auszuschließen, wurden einzelne Gebäudeteile mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Der besonnenen und schnellen Reaktion der Spaziergängerin sowie dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es zu keinem größeren Schaden gekommen ist. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach einer knappen halben Stunde beendet.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

 

FW2 – Brennt Wald/Unterholz in Brackel

Mi. 05.09.18 – 16:22 Uhr

Zu einem gemeldeten Unterholzbrand rückten an diesem Tag die Wehren Brackel, Hanstedt, Marxen und Thieshope aus. Das Feuer war bereits vor dem Eintreffen der Wehren gelöscht. Kräfte der FF Brackel führten mit einem C-Rohr Nachlöscharbeiten durch. Alle anderen Kräfte konnten noch auf der Anfahrt beidrehen.

TH – Unwetter

Do. 09.08.18 – 19:02 Uhr

Nach einem heftigen Unwetter musste die Freiwillige Feuerwehr Marxen zu insgesamt 14 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Gegen 19:00 Uhr hatte der Sturm in der Straße „Lindenallee“ zwei massive Eichen wie Streichhölzer abgeknickt und auf die Straße geworfen. Die Kräfte der Wehr Marxen beseitigten die Bäume mit mehreren Kettensägen und mit Hilfe von zwei Treckern. Allein dieser Einsatz zog sich rund zwei Stunden hin. In der „Hermannstraße“ war ein Baum auf zwei geparkte Autos gestürzt und beschädigte diese schwer. In den Straße „Im Rothen“ und „Uhlenbergfeld“ waren Bäume auf Häuser gestürzt. Der Ort Marxen war teilweise nur schwer mit dem PKW zu erreichen, da zahlreiche weitere Bäume auf Straßen und Wege gestürzt waren. Die Wehr Marxen war mit über 30 Kräften rund drei Stunden im Dauereinsatz.

Text: F. Baden
Bild: T. Lembcke; J. Beutel; F. Baden