Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Marxen

Fr. 12.01.18 – 20:00Uhr

(fba) Marxen. Zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen am vergangenen Freitag. Ortsbrandmeister Marc Borchers durfte dabei neben dem stellv. Gemeindebrandmeister Michele Quattropani, dem stellv. Samtgemeindebürgermeister Günter Rühe und dem Ortsbürgermeister Christian Meyer auch den Kreisbrandmeister Volker Bellmann begrüßen. Borchers berichtete, dass die Wehr Marxen im vergangenen Jahr zu insgesamt 49 Einsätzen gerufen wurde. Dabei galt es vier Brände zu löschen und 45 Hilfeleistungseinsätze abzuarbeiten. Der Mitgliederstand der Wehr konnte mit aktuell 55 aktiven Mitgliedern auf einem konstanten Niveau gehalten werden. Besonders erfreulich sei, dass neben den beiden Marxener Ortsbrandmeistern mit Peter Riecken (stellv. Samtgemeindefunkwart), Florian Baden (Samtgemeindepressesprecher Nord) und Sabrina Horstmann (stellv. Samtgemeindejugendwartin) inzwischen fünf Posten im Samtgemeindekommando durch Marxener Feuerwehrkräfte besetzt seien, so Borchers. Auch auf Kreisebene sind die Marxener Feuerwehrmitglieder aktiv: so engagieren sie sich in der Kreisausbildung und in der technischen Einsatzleitung.

In der Jugendfeuerwehr sind aktuell 13 Jungen und 11 Mädchen aktiv. Besonderes Highlight für die Jugendfeuerwehr war sicherlich der Kreisjugendfeuerwehrtag, welcher 2017 in Marxen stattfand und von allen Wehren der Samtgemeinde ausgerichtet wurde. Dieser war ein voller Erfolg so die Bilanz aller Redner. Des Weiteren war die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr in ganz Niedersachsen aktiv: So wurde der „Tag der Niedersachsen“ in Wolfsburg mit einer einstudierten Choreographie unterstützt und das Bezirkszeltlager in Hermannsburg besucht.

Einen Einblick in das Geschehen aus der Sicht der Samtgemeindefeuerwehr bot der stellvertretende Gemeindebrandmeister Michele Quattropani. Er berichtete, dass durch die Wehren in der Samtgemeinde im vergangenen Jahr rund 530 Einsätze abzuarbeiten waren, was einem Schnitt von ca. 1,5 Einsätzen pro Tag entspricht. Anschließend durfte er Florian Baden zum Löschmeister und Nele Muhl zur Oberfeuerwehrfrau befördern.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurden Thorsten Lembcke als Zeugwart und Bernd Meyer als Schriftführer wiedergewählt. Neu ins Amt des Gruppenführers wurde Peter Riecken gewählt. Die Nachfolge seines frei gewordenen Postens als Funkwart trat Marek Schnepel an.

Die Grüße aus der Samtgemeinde überbrachte der stellv. Samtgemeindebürgermeister Günter Rühe. Er berichtete unter anderem von den Anschaffungen und Bauvorhaben der Samtgemeinde aus dem vergangenen Jahr und den Vorhaben in 2018. Er zeigte sich erfreut über den konstanten Mitgliederbestand in den Freiwilligen Feuerwehren. Dies sei in der heutigen Zeit keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, so Rühe.

Die Grüße aus dem Kreiskommando überbrachte Volker Bellmann. Er berichtete von einem mit ca. 4500 Einsätzen sehr einsatzreichem Jahr 2017. Besonders im Gedächtnis blieben dabei der Großbrand des Josthofes in Salzhausen und die zahlreichen Unwetterlagen. Bellmann zeigte sich sehr erfreut über die für eine Ortswehr mit Grundausstattung hohen Mitgliederzahlen in der Marxener Wehr. Auch Bellmann kam nicht mit leeren Händen: So durfte er Anke Schwartz für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr auszeichnen.

Bild und Text: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

Bild: v.l.: OrtsBM Marc Borchers, stv.SG-BGM Günter Rühe, GBM-V Michele Quattropani, Florian Baden, Nele Muhl und KBM Volker Bellmann. Es fehlt: Anke Schwartz

F2 – Schornsteinbrand

Mi. 08.11.17 – 8:29Uhr

Schornsteinbrand im Asendorfer Ortsteil Heidewinkel löst Feuerwehreinsatz aus
(fba) Asendorf/Heidewinkel. Zu einem gemeldeten Schornsteinbrand im Asendorfer Ortsteil Heidewinkel wurden am Mittwochmorgen die Feuerwehren aus Asendorf, Dierkshausen und Hanstedt alarmiert. Das Gebäude war, beim Eintreffen der ersten Kräfte, bereits stark verraucht, sodass der einsatzleitende stellvertretende Ortsbrandmeister aus Asendorf, Sebastian Seier, die Wehr Marxen zur Sicherstellung von genügend Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren ließ.
Insgesamt acht der ca. 40 ausgerückten Kräfte gingen unter umluftunabhängigem Atemschutz in das Gebäude vor und löschten den Schornsteinbrand ab. Um sicherzugehen, dass das Feuer sich nicht weiter ausgebreitet hat, wurden Teile der Deckenverkleidung geöffnet und mit einer Wärmebildkamera abgesucht. Das Gebäude wurde, unter Zuhilfenahme eines Druckbelüfters, entraucht. Abschließend kontrollierte der zuständige Schornsteinfeger die Einsatzstelle. Die Bewohnerin des Hauses wurde, durch den hinzu gerufenen Rettungsdienst, vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Nach rund zwei Stunden konnten die Kräfte der Feuerwehr aus dem Einsatz entlassen werden. Über die Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.

Bericht und Bilder: F. Baden Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt

TH – Unwetter

So. 29.10.17 – 7:17Uhr

Sturmtief Herwart fordert Einsatz der Feuerwehr
(fba) Hanstedt. Unzählige Einsätze der Feuerwehren waren die Folge des Sturmtiefs Herwart, das in der Nacht von Samstag auf Sonntag auch über die Samtgemeinde Hanstedt hinwegfegte. Koordiniert wurden die einzelnen Einsätze durch die Örtliche Einsatzleitung der Samtgemeinde Hanstedt (ÖEL). Diese wurde von Samstagabend bis in die späten Vormittagsstunden des Sonntags durch Kräfte der FF Hanstedt sowie der Samtgemeindefeuerwehr besetzt. Zu dem ersten Einsatz kam es dann gegen 2:45Uhr in der Nacht: Die Feuerwehren aus Asendorf und Dierkshausen mussten zu einem umgestürzten Baum in der Eichenstraße in Asendorf ausrücken. In der weiteren Folge kam es samtgemeindeweit zu gut 50 unwetterbedingten Einsätzen. Dabei galt es umgestürzte Bäume von Straßen, Wegen und Oberleitungen zu räumen. Unter anderem waren mehrere Bäume auf Hausdächer gestürzt. In Asendorf wurde ein Carport durch einen umstürzenden Baum schwer beschädigt. Die letzten Kräfte konnten erst in den Nachmittagsstunden aus den Einsätzen entlassen werden.

Auch die Feuerwehr Marxen war gefordert: Zu insgesamt 16 unwetterbedingten Einsätzen mussten die Kräfte ausrücken. Um 7:17Uhr wurden wir zu einem auf ein Haus gestürzten Baum im Lerchenweg gerufen. In weiteren Folge mussten dann unter anderem noch diverse Bäume von Straßen, Oberleitungen und Wegen geräumt werden.

Bericht: Pressestelle Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
Bilder: FF Marxen

[slideshow_deploy id=’1274′]

CSA Ausbildung

Di. 24.10.17

Um auch bei Gefahrgutunfällen gut gerüstet zu sein, haben sich jetzt vier weitere Kameraden der FF Marxen zu CSA (Chemikalienschutzanzug) Trägern ausbilden lassen.
Der Atemschutzwart Jens Baumann hatte dafür einen interessanten und lehrreichen Abend vorbereitet: Zunächst wurden die Grundlagen in einer kurzen Theorieunterweisung vermittelt. Anschließend wurde das Erlernte in die Praxis umgesetzt. Nach dem Anlegen der sperrigen Anzüge galt es diverse Aufgaben zu erledigen, um das Arbeiten in den Anzügen zu erlernen.

Anlegen der sperrigen Anzüge

Arbeiten unter CSA

TH – Unwettereinsatz

Do. 05.10.17

Das Orkantief „Xavier“ hinterließ seine Spuren auch in Marxen. Die FF Marxen musste zu insgesamt 15 Einsätzen ausrücken um Bäume von Straßen und Oberleitungen zu räumen. Im gesamten Gebiet des Landkreises Harburg kam es zu über 600 Einsätzen.

Bericht des Kreispressesprechers:

Schwerer Orkan überquert auch den Landkreis Harburg – mehr als 600 Hilfeleistungseinsätze für die Feuerwehren – örtliche Einsatzleitungen installiert – Feuerwehr evakuiert Metronom in Jesteburg

Ein schwerer Orkan ist am Donnerstagmittag auch über den Landkreis Harburg hinweg gezogen und hat für eine Vielzahl von Hilfeleistungseinsätzen für die 107 Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt.

Mehr als 600mal mussten die Feuerwehren dabei ausrücken, um umgestürzte Bäume von Wegen, Straßen und Häusern zu räumen und so Gefahrenstellen zu entschärfen. Alle fünf Drehleitern, die im Landkreis Harburg stationiert sind, waren zeitgleich im Einsatz, zudem kam ein Hubrettungsfahrzeug der Werkfeuerwehr Mercedes Benz über Stunden zum Einsatz. Nach ersten Meldungen sind bei den Einsätzen im Landkreis Harburg glücklicherweise keine Personenschäden zu verzeichnen, trotzdem auch im Kreis Fahrzeuge von Bäumen getroffen wurden.

Unzählige Male hieß die Einsatzmeldung „Baum auf Straße“ oder „Baum auf Haus“ für die eingesetzten Feuerwehren. Um 11.30 Uhr erfolgte der erste Einsatz im Landkreis, die Feuerwehr Hittfeld musste in der Straße „Auf den Höhen“ in Emmelndorf einen umgestürzten Baum beseitigen.

Um 13.27 Uhr rückte die Feuerwehr Rade auf die B 3 aus, um einen umgestürzten Baum zu beseitigen. In diesem Moment legte der Orkan mit voller Gewalt los. Von nun an ging es Schlag auf Schlag, im Minutentakt liefen die Alarmierungen für die Feuerwehren auf, immer mehr Bäume kippten um.

In allen Städten und Gemeinden des Landkreises waren die Feuerwehren im Einsatz, bis zu 60 Feuerwehren waren teilweise zeitgleich im Einsatz, um die anfallenden Einsätze abzuarbeiten. In vielen Städten und Gemeinden wurden die örtlichen Einsatzleitungen installiert, die mit ihrer Arbeit die mittlerweile auch personell aufgestockte Rettungsleitstelle in Winsen entlasten sollen.

In der RLS wurden die Notrufe entgegen genommen und an die jeweiligen Einsatzleitungen weitergeleitet, von Ort wurden die alarmierten Feuerwehren eingesetzt und gelenkt. Neben den vielen auf Straßen und Wegen gestürzten Bäumen, unter anderem auf der A 39 zwischen Winsen-West und Maschen sowie au der A 1 zwischen dem Maschener Kreuz und Hittfeld, kippten auch Bäume auf Fahrzeuge und Häuser.

Glück im Unglück hatten die Insassen eines PKW auf der B 3 zwischen Rade und Elstorf. Das Fahrzeug wurde bei laufender Fahrt von einem umstürzenden Baum getroffen. Die beiden Insassen entkamen unverletzt, am Fahrzeug entstanden Schäden.

Die Feuerwehr beseitigte den Baum. Mehrfach kippten Bäume auch auf Häuser, unter anderem waren Feuerwehren hier in Stove In der Straße Am Apfelgarten in Maschen in den Straßen Alter Postweg und Reiherhorstweg, in Sangenstedt in der Straße Nedderfeldweg, in Eichholz an der Kreisstraße K 8, in Tespe im Erlerring und in Schwinde in der Krümser Straße im Einsatz um hier die auf die Gebäude gestürzten Bäume zu beseitigen.

In Tangendorf kippte eine kapitale Eiche auf ein Wohnhaus und Carport samt PKW und hinterließ shwere Schäden. Einen besonderen Einsatz absolvierte die Feuerwehr der Samtgemeinde Jesteburg in der Straße „Sandbarg“ in Jesteburg.

Hier waren mehrere Bäume auf die Bahngleise gefallen, ein Metronom konnte gerade noch rechtzeitig stoppen, bevor der Zug in das Hindernis fuhr. Die Feuerwehren evakuierten den Zug und retteten insgesamt 259 Fahrgäste aus dem Zug, sie wurden an die Schnelleinsatzgruppe „Heide“ des DRK zur weiteren Versorgung übergeben.

Bis in die späten Abendstunden hinein waren die Feuerwehren im Einsatz, um die Orkanschäden zu beseitigen, mit weiteren Einsätzen ist am Freitag zu rechnen.
Die Höhe der entstandenen Schäden muss nun von Experten der Versicherungen beziffert werden.

Bericht: Matthias Köhlbrandt, KPW Harburg