Motorsägenausbildung bei der Feuerwehr

Hier ein Bericht der Samtgemeindefeuerwehr über die in diese Woche stattgefundene Motorsägenausbildung in der SG Hanstedt. Mit Jan, Patrick und Jonas waren auch zwei Ausbilder und ein Teilnehmer aus unseren Reihen mit dabei.

Bericht der Samtgemeindefeuerwehr:

15 neue Motorsägenführer in der Samtgemeinde Hanstedt

Feuerwehrleute im sicheren Umgang mit der Motorsäge geschult

(fba) Brackel. Bereits seit dem Jahr 2008 werden bei den Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt in regelmäßigen Abständen Motorsägenführer ausgebildet, um in den immer häufiger vorkommenden Sturmereignissen über ausreichend Sägenführer verfügen zu können. Das Ausbilderteam um Jan Peters, Jan Prauß, Eike Wagner, Patrick Landmann und Claas Schünhof schulte die Teilnehmer an zwei Abenden in den theoretischen Grundlagen, bevor es anschließend in eine praktische Ausbildung an mehreren Stationen ging. Dabei kam auch ein sogenannter „Baumbiegesimulator“ zum Einsatz, an dem unter Spannung stehende Baumstämme simuliert und so das korrekte und sichere Sägen geübt werden konnte. Am Samstag ging es dann für alle Teilnehmer einen Tag lang in den Wald, wo das erlangte Wissen praktisch geübt und vertieft werden konnte. Am Ende des Kurses konnten alle Teilnehmer die begehrte Bescheinigung mit nach Hause nehmen und stehen ihren Wehren ab sofort als Motorsägenführer zur Verfügung. Ein Dank geht an das gesamte Ausbilderteam für den ehrenamtlichen Einsatz sowie an die Waldbesitzer, die für die Ausbildung ihre Waldflächen zur Verfügung stellen!

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

Fallbeispieltag der HvO Gruppe

Neben den regelmäßigen Ausbildungsdiensten absolvieren die Mitglieder der HvO Gruppe einmal im Jahr einen sogenannten Fallbeispieltag. An diesem Fallbeispieltag wird den ganzen Tag das Wissen und Können der Gruppe vertieft. Ein Team um Liane Buchardt von der Firma „Die Notfalltrainer“ aus Regesbostel hatte wieder diverse Fallbeispiele aus dem gesamten Einsatzspektrum vorbereitet. So galt es u.a. einen verunfallten Motorradfahrer zu reanimieren, eine akute Atemnot zu behandeln, eine angefahrene Person zu versorgen oder eine Unterzuckerung zu diagnostizieren. Auch das Thema „Reanimation von Kleinkindern“ stand auf dem Programm. Zahlreiche Theorieeinheiten rundeten den Tag ab. Alle Teilnehmer konnten wieder viel aus dem Tag mitnehmen.

Freiwillige Feuerwehren proben Ernstfall im Marxener Gemeindebüro

(fba) Marxen. Das ehemalige Marxener Gemeindebüro soll demnächst abgerissen und gegen einen Neubau ersetzt werden. Kurz vor den Abbrucharbeiten bekamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf, Brackel, Hanstedt und Marxen die Chance, in dem Haus den Ernstfall zu proben. In solchen Abbruchhäusern lassen sich Ernstfälle deutlich realistischer üben als in anderen Gebäuden, da keine Rücksicht auf eventuelle Gebäudeschäden genommen werden muss. In einem angenommenen Szenario brannte es im Erdgeschoss des Hauses und eine Person wurde vermisst. Mehrere Trupps mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät gingen in das Gebäude vor, um die Person zu suchen. Dabei kamen auch erstmals sogenannte Atemschutz-Simulationsschilder zum Einsatz, die den Einsatzkräften die Sicht so verschlechtern, wie es in einem verrauchten Gebäude auch der Fall wäre. In einem zweiten Szenario wurde ein Brand mit vermisster Person auf dem Dachboden des Gebäudes simuliert. Dafür wurde der Dachraum mit einer Nebelmaschine verraucht, sodass die Einsatzkräfte mit „Nullsicht“ vorgehen mussten. Zum Abschluss der Übung konnten noch diverse Tür- und Fensteröffnungstechniken geübt werden. Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers brachte seinen Dank an die Gemeinde Marxen zum Ausdruck, die diese Übung in den Räumlichkeiten erst ermöglicht hatte. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Sebastian Seier machte sich persönlich ein Bild von der Übung und zeigte sich am Ende beeindruckt von dem professionellen Vorgehen der eingesetzten Kräfte. Fazit am Ende des Abends: alle Teilnehmer konnten viele lehrreiche Dinge mitnehmen und das Gebäude ist nun endgültig reif für die Abrissbirne.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

TH1 – Baum auf Straße

Am frühen Samstagmorgen würden wir zu einem umgestürzten Baum in Schmalenfelde alarmiert. Der Baum war unter der Schneelast zusammengebrochen und versperrte eine Fahrspur. Der Baum wurde mit der Kettensäge zerkleinern und beiseite geschafft.

Verkehrsunfall zwischen Marxen und Ramelsloh fordert Todesopfer

Renault Zoe kollidierte frontal mit entgegenkommendem LKW

(fba) Marxen. Am frühen Donnerstagmorgen erlitt der 42-jährige Fahrer eines Renault Zoe bei einem schweren Verkehrsunfall zwischen Marxen und Ramelsloh tödliche Verletzungen. Der Mann befuhr gegen 6:15 Uhr die Kreisstraße K10 von Marxen kommend in Richtung Ramelsloh. Auf gerader Strecke kam er dabei von seiner Spur ab und kollidierte frontal mit einem ihm entgegenkommenden LKW. Die Leitstelle beorderte, neben dem Rettungsdienst und der Polizei, die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel sowie den Rüstwagen der FF Maschen zur Einsatzstelle. Die Notärztin konnte bei dem Fahrer nur noch den Tod feststellen, sodass die Feuerwehr die traurige Aufgabe hatte, den Mann aus dem Fahrzeugwrack zu bergen. Da es sich bei dem Fahrzeug um ein Elektrofahrzeug handelte, wurde die Rettungskarte des Fahrzeuges studiert, um alle Besonderheiten bei der Bergung aus einem Elektrofahrzeug zu berücksichtigen und zusätzliche Gefahren für die Einsatzkräfte auszuschließen. Um sicherzustellen, dass sich die Hochvoltbatterie des Fahrzeuges nicht entzündet, wurde, parallel zum Bergungseinsatz, eine Brandbekämpfung vorbereitet und der Akku laufend mit einer Wärmebildkamera überwacht. Durch die starke Deformierung des Fahrzeugs gingen die Einsatzkräfte dabei mit zwei parallel eingesetzten Rettungssätzen vor. Der Fahrer des LKW wurde durch den Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Am LKW entstand ebenfalls hoher Sachschaden: unter anderem riss der Dieseltank auf und es liefen größere Mengen Dieselkraftstoff aus. Die Feuerwehr streute den Kraftstoff mit Bindemittel ab und pumpte den Tankinhalt aus dem LKW. Dazu wurde der Gerätewagen Gefahrgut der FF Maschen nachalarmiert, um entsprechend große IBC-Tanks an der Einsatzstelle vorzuhalten. Die Kreisstraße K10 war für die Bergungsarbeiten und für die Unfallaufnahme der Polizei mehrere Stunden voll gesperrt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten nach gut zwei Stunden wieder an ihre Stützpunkte zurückkehren.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

F2 – Schornsteinbrand

Schornsteinbrand in Marxen beschäftigt Feuerwehr

(fba) Marxen. Ein Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus in Marxen erforderte am Mittwochvormittag einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz. Gegen kurz nach 11 Uhr bemerkten Passanten, dass aus dem Schornstein des Hauses in der Straße „Zum Süldsberg“ dunkelschwarzer Rauch aufstieg und Funken flogen,  sie wählten umgehend den Notruf. Die Leitstelle beorderte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wenige Minuten nach der Alarmierung befand sich noch eine Bewohnerin im Haus. Die Dame wurde aus dem Haus gebracht und betreut. Anschließend wurde der Schornstein über alle Geschosse mit mehreren Wärmebildkameras auf eine erhöhte Temperatur untersucht. Vier der ausgerückten Einsatzkräfte gingen dabei unter umluftunabhängigem Atemschutz vor, um sich vor der leichten Verrauchung im Gebäude zu schützen. Ein in der Marxener Feuerwehr aktiver Schornsteinfegermeister stieg zudem über eine Steckleiter auf das Dach des Gebäudes und fegte den Schornstein mit Schornsteinfegergeschirr durch. Anschließend konnte das noch glimmende Brandgut aus dem Kamin des Hauses entfernt werden. Da der Schornstein in Teilen inzwischen eine kritische Oberflächentemperatur erreicht hatte und stetig heißer wurde, wurden Teile einer Deckenverbretterung geöffnet, um so den Deckenzwischenraum kontrollieren zu können. Weiterhin wurden einige Möbelstücke vom Schornstein abgerückt, um ein Entzünden der Gegenstände zu verhindern. Um eventuelle Brandnester auszuschließen, wurde der Schornstein noch eine ganze Weile kontrolliert und stetig die Temperatur gemessen. Die Wehr Marxen blieb noch einige Zeit zur Brandwache an der Einsatzstelle und konnte das Gebäude anschließend an den Eigentümer übergeben. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Bericht und Bild: Florian Baden – Pressestelle FF SG Hanstedt