Veranstaltung unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ war ein voller Erfolg
(fba) Marxen. Zum zweiten Mal veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Marxen einen Erste-Hilfe-Tag. Unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ zeigten die aktiven Mitglieder der Wehr sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehr an mehreren Stationen, wie eine stabile Seitenlage funktioniert, wie ein Notruf abgesetzt, eine Reanimation korrekt ausgeführt, oder ein Druckverband angelegt wird. Viele Bürger aus Marxen und Umgebung waren der Einladung gefolgt und nahmen interessiert an den Ausbildungsstationen teil. Die DRK Bereitschaft aus Jesteburg präsentierte ihren Gerätewagen und ihren Rettungswagen. Die Notfalltrainer aus Regesbostel waren ebenfalls mit einem tollen Stand vertreten. Als Highlight stellte die HvO-Gruppe bei zwei Fallbeispielen ihr Können unter Beweis. Für den kleinen und großen Hunger hatte die Wehr einen Grillstand und ein Kuchenbuffet aufgebaut. Am Ende der Veranstaltung konnten die Organisatoren ein positives Fazit ziehen.
Über Pfingsten ging es für Jugendliche der Jugendfeuerwehren Apensen, Schierhorn und Marxen nach Mirow an die Mecklenburgische Seenplatte. Dort wurde auf einem Campingplatz mit den mitgebrachten Zelten Quartier bezogen. Mit von der Partie war Timo Petersen, FBL Versorgung der JF Landkreis Harburg, der die Verpflegung sicherstellte. Die Organisation lag bei Björn Heilbült, Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreis Stade und Jan Peters als Referent.
Im theoretischen Teil wurden Themen wie Sicherheit auf dem Wasser, Signalzeichen, Navigation, Paddeltechniken und Umweltschutz vermittelt. Aber auch der praktische Teil auf dem Wasser kam nicht zu kurz. Höhepunkt war eine Vier-Seen-Tour mit einer Gesamtstrecke von 23 Kilometern, die von allen bravourös gemeistert wurde.
Dieses war der Pilotlehrgang der beiden Landkreise um auch die landkreisübergreifende Zusammenarbeit im Lehrgangswesen zu stärken. Als es am Dienstag wieder nach Hause ging, stand für die TeilnehmerInnen und BetreuerInnen bereits fest, dass es im nächsten Jahr einen zweiten Teil dieser Bildungsmaßnahme geben wird.
(fba) Marxen. Zu einem tierischen Rettungseinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Marxen am späten Dienstagabend ausrücken. Ein Reh hatte sich in der Nähe der Straße „Unter den Eichen“ in Marxen mit dem Hinterlauf in einem Zaun verfangen und konnte sich nicht eigenständig aus dieser misslichen Lage befreien. Ein aufmerksamer Spaziergänger bemerkte das Reh und wählte den Notruf. Die innerhalb weniger Minuten eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten das Reh, indem sie den Zaun mit einem Seitenschneider aufschnitten. Nach einer kurzen Untersuchung durch einen Jäger, der ebenfalls Mitglied der FF Marxen ist, konnte das Reh nahezu unverletzt in die Freiheit entlassen werden.
Über tierischen Besuch freuten sich am Dienstag sowohl die Kinderfeuerwehr als auch die Jugendfeuerwehr: die BRH-Rettungshundestaffel Hamburg und Harburg e.V. war mit ihren Hunden Jerry, Elliott und Earl samt den Besitzern Lars, Joachim und Ralf vorbeigekommen. Mit großer Begeisterung und leuchtenden Augen verfolgten die Kids einige Vorführungen der Staffel. Der achtjährige Dackel Earl, der auf Mantrailing spezialisiert ist, zeigte sein Können, indem er eine Betreuerin gesucht und direkt gefunden hat. Auch die beiden anderen Hunde, Labrador Elliott (13 Jahre) und Labrador Jerry (3 Jahre), die auf Flächensuche spezialisiert sind, zeigten ihr Können. Die Rettungshundestaffel BRH hatte im vergangenen Jahr ca. 140 Einsätze, die allesamt ehrenamtlich geleistet werden. Diesen tierischen Dienst werden die Kinder und Jugendlichen unserer Wehr sicher noch lange in Erinnerung behalten. Wir sagen Dankeschön für den Besuch und die Zeit, die sich die Truppe für unsere Nachwuchsretter genommen hat! Es war toll!
Firma „Schlichting Landmaschinen“ aus Marxen spendet Einnahmen aus Tombola
(fba) Marxen. Über eine großzügige Spende kann sich die Jugendfeuerwehr Marxen freuen! Die Firma „Schlichting Landmaschinen“ aus Marxen spendete die Einnahmen aus der Tombola, welche die Firma im Rahmen des jüngst stattgefundenen Tages der offenen Tür veranstaltete. Dabei kamen sensationelle 1850€ zusammen, die Firmeninhaber Wilfried Schlichting nun an Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers und Jugendwart Jonas Beutel übergeben konnte. Die beiden zeigten sich überwältigt von der hohen Spende und sprachen der Firma ihren Dank aus. Mit dem Geld kann die Arbeit der Nachwuchsretter gefördert werden, zum Bespiel beim diesjährigen Kreiszeltlager in Tönnhausen. Die Firma Schlichting, die seit vielen Jahrzehnten ihren Sitz in Marxen hat, zeigte sich damit einmal mehr als Freund der Feuerwehr: die Firma hatte die Feuerwehr Marxen in den vergangenen Jahren immer wieder mit einer großzügigen Spende bedacht und damit den Brandschutz im Ort gefördert.
Freuen sich über die Spende: v.li.: Jugendwart Jonas Beutel, Wilfried Schlichting und Ortsbm Marc Borchers
Text: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt; Bild: A. Giggenbach Fa. Schlichting
Emily und Fine meisterten heute mit Bravour die Prüfung am Gerätehaus in Hittfeld und nahmen stolz ihre Urkunde und das Brandflohabzeichen entgegen. Super gemacht ihr beiden!
Zusammen mit dem Sieg unserer Jugendfeuerwehr gestern geht damit ein sehr erfolgreiches Wochenende unserer Nachwuchsabteilungen zu Ende!
(fba) Marxen/SG Hanstedt. Bei bestem Wetter trafen sich jetzt die neun Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt in Marxen, um sich beim sogenannten „A-Teil“ miteinander zu messen. Elf Gruppen gingen an den Start. Es galt, möglichst fehlerfrei einen Löschangriff aufzubauen und dabei mit dem Strahlrohr drei Kanister von Gestellen zu „schießen“. Vor den strengen Augen der Wertungsrichter mussten die Nachwuchsretter dabei die Befehle korrekt aufsagen, diverse Hindernisse überwinden und zudem die Gesamtzeit im Blick behalten. Im Anschluss an den Löschangriff mussten noch vier Knoten korrekt und in möglichst kurzer Zeit geknotet werden. Auch der Gesamteindruck der Gruppe ging in die Bewertung ein. Am Ende konnte sich die Gruppe „Marxen 2“ als Gesamtsieger durchsetzen und den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen. Die Gruppe hatte nicht nur die höchste Punktzahl erreicht, sondern knotete mit sensationellen zehn Sekunden auch die schnellsten Knoten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Gruppen „Marxen 1“ und „Quarrendorf“. Zur Stärkung der Gruppen sowie der zahlreich erschienenen Besucher hatte die Dorfjugend Marxen einige Verpflegungsstände aufgebaut, an denen Erfrischungsgetränke, Gegrilltes oder leckeres Eis erworben werden konnten. Im Rahmen der Siegerehrung bedankten sich die Samtgemeindejugendwartin Nicole Heerßen und ihr Stellvertreter Stephan Westermann bei der Wehr Marxen für die Unterstützung bei der Ausrichtung dieses Tages sowie bei der Gemeinde Marxen und dem MTV für die Bereitstellung des Sportplatzes. Neben zahlreichen Ortsbrandmeistern aus der Samtgemeinde und vielen Gästen nahmen auch Gemeindebrandmeister Arne Behrens und Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus an der Siegerehrung teil und zeigten sich beeindruckt von den Fertigkeiten der Jugendfeuerwehren.
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