Wir durften heute der Technik- und Umweltwache der Berufsfeuerwehr Hamburg einen Besuch abstatten. Unsere Pia absolviert an dieser Wache gerade ihren Bundesfreiwilligendienst und hat uns diesen Vormittag ermöglicht. Zuerst bekamen wir eine Präsentation über den Baby-Intensivtransportwagen gezeigt und anschließend eine ausführliche Tour durch die Wache mit vielen Eindrücken.
Kurz bevor wir mit dem Teleskopmastfahrzeug in luftige Höhen aufsteigen wollten, kam leider ein Gong dazwischen und die ganze Wache musste zu einem Einsatz ausrücken. Vielen Dank an Pia und das gesamte Team der Wache für die Führung! Wir kommen gerne wieder!
Kran „Thore“ vor der WacheDer Alarmgong setzte unserem Besuch ein jähes EndePia (re.) hat uns diesen tollen Vormittag ermöglicht
An diesem Freitagnachmittag wurden wir zum fünften Einsatz in den vergangenen neun Tagen alarmiert. In der Straße „Moorburg“ lief Wasser in den Keller eines Wohnhauses. Mit einer Tauchpumpe könnten wir hier schnell Hilfe leisten.
Am Mittwochabend wurden wir zum vierten Einsatz in den vergangenen acht Tagen alarmiert. Mit der Kreisbereitschaft haben wir in der Hochwasserregion im Heidekreis unterstützt . Hier der Bericht des Kreispressewartes:
Die angespannte Hochwasserlage in Niedersachsen erreichte jetzt auch die Feuerwehren im Landkreis Harburg. Am Mittwochnachmittag erfolgte nach einem Hilfeersuchen des Heidekreises um 13 Uhr die Alarmierung der Fachzüge „Personalreserve/Deichverteidigung 1“ und „Führung & Kommunikation“. Etwa 120 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Rosengarten, Hollenstedt, Neu Wulmstorf und Tostedt machten sich unter der Leitung von Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick mit 18 Einsatzfahrzeugen auf den Weg in den Nachbarlandkreis. Eingesetzt wurde der Zug in Hodenhagen und Ahlden, im Aller-Leine-Tal. Während die Feuerwehrleute aus Tostedt an einer Abfüllstation in Hodenhagen Tausende Sandsäcke befüllten, wurden die Hollenstedter Kräfte an der Zufahrtstraße zum größtenteils überfluteten Serengeti-Park eingesetzt, um hier die Wassermassen einzudämmen. Feuerwehren aus dem Heidekreis und das Technische Hilfswerk (THW) waren dort bereits seit Stunden im Einsatz. Die Einsatzkräfte aus der Gemeinde Rosengarten wurden in der Ortschaft Ahlden eingesetzt. Da die Verbindungsstraße zwischen Hodenhagen und Ahlden bereits überflutet war, musste für die Anfahrt ein weiter Umweg gefahren werden. Vor Ort hatte das Wasser der Aller bereits die ersten Wohnhäuser am Ortsrand erreicht. Auf dem Gelände eines Sägewerks war eine Sandsackfüllstation eingerichtet worden. Hier waren bereits seit dem Vortag Einwohner und Feuerwehrleute damit beschäftigt, Sandsäcke zu füllen und auf Paletten zu stapeln. Die Rosengartener lösten hier erschöpfte örtliche Kräfte ab. Zeitgleich erfolgte die Alarmierung des Fachzuges „Personalreserve/Deichverteidigung 3“ bestehend aus Wehren der Samtgemeinden Hanstedt und Salzhausen sowie des Fachzugs „Verpflegung“. Etwa 160 Feuerwehrleute mit 24 Fahrzeugen sammelten sich am Wildpark in Nindorf und rückten dann in das Schadengebiet ab. Nach Eintreffen und einer ersten Lageeinweisung wurde zunächst eine am Ortsrand gelegene Trafostation mit einem Sandsackwall gegen das bereits bis zum Fundament des Stromverteilers vorgedrungene Wasser geschützt. Der Fachzug „Verpflegung“ bezog gleichzeitig am nahe gelegenen Sportlerheim in Ahlden Stellung und bereitete die Verpflegung der Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg vor. Zugführer Stephan Wilhelm freute sich, dass kurz vor dem Abrücken in den Heidekreis der Edeka-Markt in Sprötze kostenlos Bananen und Kekse für die Feuerwehrleute zur Verfügung gestellt hatte.
Der nächste Einsatzort für die Kräfte lag auf der Landstraße 191 zwischen Ahlden und Büchten. Sollte das Wasser, dass bereits bis an die Straße vorgedrungen war, diese überwinden, würden große Teile der Ortschaft überflutet werden. Unter Leitung des Stellvertretenden Zugführers Jörn Petersen wurden die mit Traktorgespannen und Lkws von der Füllstation angelieferten Sandsäcke zu einem über 500 Meter langen und einen halben Meter hohen Sandsackwall entlang der Straße aufgeschichtet. Zudem wurden an zwei Wohnhäusern am Ortsrand sämtliche Kellerfenster und -zugänge mit Sandsäcken gegen das noch weiter ansteigende Wasser geschützt. Insgesamt wurden an diesem Einsatzabschnitt über 20.000 Sandsäcke verbaut. Während der seit über acht Stunden im Einsatz befindliche Fachzug „Personalreserve/Deichverteidigung 1“ aus dem Einsatz herausgelöst wurde und die Heimfahrt antrat, erfolgte um Mitternacht der Alarm für den Fachzug „Personalreserve/Deichverteidigung 2“ bestehend aus Feuerwehren der Gemeinden Jesteburg und Seevetal und den Städten Buchholz i.d.N. und Winsen. Die Buchholzer Kräfte nahmen die Arbeit an der Füllstation wieder auf, da der Vorrat an Sandsäcken inzwischen zur Neige ging, während der Rest des Zuges den Sandsackwall entlang der L191 noch weiter verlängerte. Ein weiterer Auftrag war die Errichtung eines Sandsackwalls entlang einer Straße in Richtung des Ahldener Schlosses, wo das Wasser ebenfalls bereits die Wohnbebauung bedrohte. Der Einsatz des Fachzuges ist bis gegen acht Uhr am Donnerstagmorgen geplant, wenn örtliche Kräfte die Arbeiten wieder übernehmen können.
Insgesamt waren fast 400 Feuerwehrleute im Nachbarlandkreis im Einsatz. Kreisbrandmeister Volker Bellmann und seine beiden Stellvertreter Torsten Lorenzen und Sven Wolkau waren ebenfalls an der Einsatzstelle und unterstützten die Einsatzleitung vor Ort.
Ob im Laufe der kommenden Tage noch weitere Einsätze im Heidekreis erfolgen werden steht zurzeit noch nicht fest.
Wie auch am gestrigen Tag, mussten wir am heutigen Freitag zu einem sturmbedingten Einsatz ausrücken: ein Baum hatte sich in der Straße „Süldsberg“ in eine Telefon-Oberleitung geneigt und drohte die Leitung abzureißen und auf die Straße zu stürzen. Mit gekonnten Schnitten mit der Motorsäge wurde der Baum von der Oberleitung geholt, kleingeschnitten und beiseite geschafft.
Ein gefährlich in Schräglage geratener Baum forderte am Donnerstagmittag unseren Einsatz. Der Baum wurde mit einer Motorsäge kontrolliert gefällt, zerkleinert und beiseite geschafft.
Vier Mitglieder unserer HvO Gruppe haben jetzt die Prüfung zum Betriebssanitäter bestanden! Leni, Pia, Rolf und Dennis mussten dafür zunächst eine schriftliche und eine mündliche Prüfung absolvieren, ehe sie ihr Können bei zwei Fallbeispielen und zwei Reanimationen zeigen mussten. Ein Ausbilderteam um Tino und Liane Buchardt aus Regesbostel hatte die Truppe an vier Wochenenden intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Die HvO Gruppe der FF Marxen verfügt nun, neben zahlreichen Notfall- und Rettungssanitätern, über stolze 14 Betriebssanitäter und weitere aktive Mitglieder. Die Gruppe ist damit auch zukünftig professionell auf den Einsatz vorbereitet. Wir bedanken uns bei dem gesamten Ausbilderteam für den super Lehrgang!
Frisch gebackene Betriebssanitäter hi.v.li.: Leni Wedemann, Pia Ristau, Rolf Ristau und Dennis Rutkowski mit den Ausbildern Tino und Liane Buchardt (vorne)
(fba) Quarrendorf/Hanstedt. Über 20 neue Feuerwehrleute können sich die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt freuen. Die Anwärter bestanden am vergangenen Samstag ihre Abnahmeprüfung und stehen den Wehren zukünftig als Einsatzkräfte zur Verfügung. Auch zwei Anwärter aus der Samtgemeinde Tostedt nahmen an dem mehrwöchigen Lehrgang teil. In den vergangenen Wochen wurden die Teilnehmer durch das ehrenamtliche Ausbilderteam um Samtgemeindeausbildungsleiter Philip Juraschek in Theorie und Praxis auf die Abnahme und damit auf den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. In der nun stattgefundenen Abnahme mussten die Teilnehmer ihr Können bei einem Löschangriff, bei der Beantwortung von mündlichen Fragen und bei einem abschließenden Theorietest unter Beweis stellen. Am Ende des Tages konnte der stellvertretende Kreisbrandmeister Sven Wolkau die gute Nachricht überbringen: „Ihr habt alle bestanden!“. Nora Lührs und Timo Wilde, beide aus der Ortswehr Dierkshausen, bestanden die Prüfung mit einer glatten „Eins“ als Lehrgangsbeste. Kreisausbildungsleiter Michael Gade sprach den Prüflingen seinen Glückwunsch aus. „Ihr habt euren Grundstein in der Feuerwehr gelegt. Ihr seid unsere Zukunft!“, so Gade. Gemeindebrandmeister Arne Behrens sprach dem gesamten Ausbilderteam seinen Dank aus. Die stellvertretende Samtgemeindeausbildungsleiterin Svenja Reucher danke dem Versorgungsteam, welches Ausbilder und Teilnehmer an allen Tagen mit Getränken und Speisen versorgte. Aufbauend auf den Lehrgang werden die Teilnehmer in den kommenden Jahren in den eigenen Wehren und auch auf Landkreisebene weiter ausgebildet. „Nehmt die Lehrgänge wahr und bildet euch weiter fort!“, so der gleichlautende Apell aller Redner.
Teilnehmer und Ausbilder mit Kreisausbildungsleiter Michael Gade (li.), Gbm Arne Behrens (2.v.li.), SG-Ausbildungsleiter Philip Juraschek (3.v.li.) und seiner Stellvertreterin Svenja Reucher (4.v.li.)Aus der Wehr Marxen mit dabei: Ortsbm-v Peter Riecken, Nico Friedrich, Tobias Timm und Tom Pfaffenbach
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