Training für die Atemschutzgeräteträger

Bei einem Training für unsere Atemschutzgeräteträger (AGT) konnten diese jetzt ihr Können unter Beweis stellen und in sicherer Umgebung kritische Situationen üben. Atemschutzgerätewart Jens Baumann, der auch auf Kreisebene als Ausbilder für Atemschutzgeräteträger aktiv ist, hatte dafür einiges vorbereitet: den voll ausgerüsteten AGTs wurde mit eigens für solche Trainings beschafften Maskenschildern die Sicht so erschwert, wie es auch in komplett verrauchten Gebäuden der Fall ist. So präpariert gingen die Feuerwehrkräfte in die für das Training vorbereitete Fahrzeughalle vor. Darin galt es zunächst, bei nahezu „Nullsicht“, einer im Slalom verlegten Schlauchleitung zu folgen und dabei einige Hindernisse zu überwinden. Am Ende des Parcours wartete ein aus Leinen und Leiterteilen gebildeter Tunnel, durch den sich die Atemschutzgeräteträger hindurchwinden mussten. Bei diesem Training wurden sowohl die Stressresistenz als auch das gegenseitige Unterstützen beim Vorgehen trainiert. Am Ende konnten alle Teilnehmer einige Erkenntnisse mitnehmen und sind so noch besser für die kommenden Einsätze gerüstet.

Feierliche Vereidigung

Feierliche Vereidigung von 248 neuen Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Harburg im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages in Ashausen. Auch von uns waren mit Tom, Nico und Tobias drei angehende Feuerwehrleute dabei. Herzlichen Glückwunsch ihr drei und auf viele gemeinsame Jahre!🚒🎉

Bild v.li.: Ortsbm Marc Borchers, Tom Pfaffenbach, Nico Friedrich, Tobias Timm und Ortsbm-v Peter Riecken.

Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung in Munster

In diesem Jahr durften wir erstmals an einer Kreisfeuerwehrbereitschaftsübung teilnehmen. Wir wurden im Fachzug „Brandbekämpfung 2“ eingesetzt.

Hier der offizielle Bericht von KPW Mathias Wille:

Am vergangenen Samstag rückte die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Harburg zu einer groß angelegten Tagesübung in den benachbarten Heidekreis aus. Sechs Fachzüge mit insgesamt 120 Feuerwehrleuten nahmen an der Übung teil. Der Tag begann früh: bereits um 06:45 Uhr starteten die Fachzüge „Verpflegung“ und „Führung und Kommunikation“ unter der Leitung von Kreisbereitschaftsführer Stephan Schick Richtung Munster. Eine gute Viertelstunde später folgte die zweite Marschkolonne, bestehend aus den Zügen „Brandbekämpfung 1“, „Brandbekämpfung 2“, „Wasserförderung“ und „Technische Hilfeleistung 1“ unter der Führung des stellvertretenden Kreisbereitschaftsführers Martin Heidtmann. Über 20 Einsatzfahrzeuge fuhren über die Autobahnen A1 und A7 zum Truppenübungsplatz Munster, wo ein Bereitstellungsraum eingerichtet wurde.

Vor Ort sorgte der Verpflegungszug rasch für ein Frühstück für die über 120 Übungsteilnehmer, bevor um 09:30 Uhr die erste Übung begann, die von der Führung der Kreisbereitschaft Heidekreis vorbereitet worden war. Dabei sah sich der Fachzug „Technische Hilfeleistung 1“ einer anspruchsvollen Situation gegenüber: ein Pkw war auf dem Truppenübungsplatz mit einem Panzer und einem Bundeswehr-Lkw kollidiert. Im Pkw waren zwei Personen eingeklemmt, und auch der Lkw-Fahrer konnte sich nicht mehr selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien. Die Rüstwagen aus Winsen und Salzhausen sowie die Löschgruppenfahrzeuge aus Borstel und Luhdorf sicherten den Brandschutz und begannen umgehend mit der Rettung der schwer eingeklemmten Insassen.

Parallel dazu hatten die drei anderen Züge eine nicht minder herausfordernde Lage zu bewältigen: in einer Schule war ein Feuer ausgebrochen, das 19 Teilnehmer einer Lehrerfortbildung den Fluchtweg abschnitt. Aufgrund eines Ausfalls des Trinkwassernetzes musste der Fachzug „Wasserförderung“ das Löschwasser über eine lange Wegstrecke von einem See zur Brandstelle fördern. Der Fachzug „Brandbekämpfung 1“ – bestehend aus Einsatzkräften der Feuerwehren Evendorf, Garstedt, Garlstorf, Hanstedt und Tangendorf – ging unter Atemschutz zur Menschenrettung in das verrauchte Gebäude vor, während der Fachzug „Brandbekämpfung 2“, der sich aus Personal und Fahrzeugen der Wehren Holm, Marxen, Wesel und Wenzendorf zusammensetzte, den Brand bekämpfte.

Kurz vor Mittag kehrten die Einsatzzüge in den Bereitstellungsraum zurück, wo in der durch den Fachzug „Führung & Kommunikation“ errichteten Einsatzleitung eine erste Nachbesprechung mit den Zugführern stattfand. Anschließend wurde das vom Verpflegungszug vorbereitete Mittagessen eingenommen.

Um 14:00 Uhr begann die Nachmittagsübung mit einer Einweisung der Kreisbereitschaftsführung in die neue Lage. Der Fachzug „Technische Hilfeleistung 1“ wurde erneut auf den Truppenübungsplatz geschickt, um zwei anspruchsvolle Szenarien zu bewältigen. Bei einem illegalen Autorennen waren zwei Pkw kollidiert und gegen einen Strommast geprallt, der daraufhin auf die Fahrzeuge stürzte, wodurch die Insassen eingeklemmt wurden. Nur wenige Meter weiter war ein Pkw mit einem Zug kollidiert. Neben den im Fahrzeug eingeklemmten Personen, waren auch im Zug mehrere Personen verletzt worden.

Währenddessen beschäftigte ein Waldbrand die anderen Züge der Harburger Kreisbereitschaft. Der Fachzug „Wasserförderung“ mit Personal und Fahrzeugen der Wehren Hittfeld, Harmstorf, Eckel und Appel verlegte eine etwa 1,5 Kilometer lange Schlauchleitung von der Oertze ins Brandgebiet, während der Fachzug „Brandbekämpfung 2“ einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen einrichtete. Der Fachzug „Brandbekämpfung 1“ baute ebenfalls eine fast zwei Kilometer lange Schlauchleitung vom Flüggenhofsee ins Einsatzgebiet auf, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen.

Nach Abschluss der Übung zeigten sich sowohl Kreisbereitschaftsführer Schick als auch die Kameraden aus dem Heidekreis zufrieden mit dem Ablauf. Schick lud die Kreisbereitschaft Heidekreis zu einem Gegenbesuch im Landkreis Harburg ein. Er zeigte sich zudem beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der vom Land Niedersachsen beschafften Löschgruppenfahrzeuge (LF-KatS), die bei der Freiwilligen Feuerwehr Eckel und erst seit wenigen Wochen in Marxen stationiert sind. Diese Fahrzeuge sind größtenteils baugleich mit dem in Tangendorf stationierten Fahrzeug des Bundes sowie dem kommunalen LF-KatS der Freiwilligen Feuerwehr Harmstorf. Bei dieser Übung kamen die speziell für den Katastrophenschutz konzipierten Fahrzeuge erstmals gemeinsam zum Einsatz.

Auch Kreisbrandmeister Volker Bellmann und sein Stellvertreter Torsten Lorenzen waren vor Ort in Munster, um sich ein Bild von der guten Arbeit der Kreisbereitschaft zu machen.

Gegen 17:30 Uhr setzte sich die Kolonne wieder in Richtung Heimat in Bewegung.

Bericht: M. Wille; Bilder: M. Wille, F. Baden

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Erste-Hilfe-Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr Marxen

Veranstaltung unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ war ein voller Erfolg

(fba) Marxen. Zum zweiten Mal veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Marxen einen Erste-Hilfe-Tag. Unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ zeigten die aktiven Mitglieder der Wehr sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehr an mehreren Stationen, wie eine stabile Seitenlage funktioniert, wie ein Notruf abgesetzt, eine Reanimation korrekt ausgeführt, oder ein Druckverband angelegt wird. Viele Bürger aus Marxen und Umgebung waren der Einladung gefolgt und nahmen interessiert an den Ausbildungsstationen teil. Die DRK Bereitschaft aus Jesteburg präsentierte ihren Gerätewagen und ihren Rettungswagen. Die Notfalltrainer aus Regesbostel waren ebenfalls mit einem tollen Stand vertreten. Als Highlight stellte die HvO-Gruppe bei zwei Fallbeispielen ihr Können unter Beweis. Für den kleinen und großen Hunger hatte die Wehr einen Grillstand und ein Kuchenbuffet aufgebaut. Am Ende der Veranstaltung konnten die Organisatoren ein positives Fazit ziehen.

Tierischer Einsatz in Marxen

(fba) Marxen. Zu einem tierischen Rettungseinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Marxen am späten Dienstagabend ausrücken. Ein Reh hatte sich in der Nähe der Straße „Unter den Eichen“ in Marxen mit dem Hinterlauf in einem Zaun verfangen und konnte sich nicht eigenständig aus dieser misslichen Lage befreien. Ein aufmerksamer Spaziergänger bemerkte das Reh und wählte den Notruf. Die innerhalb weniger Minuten eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten das Reh, indem sie den Zaun mit einem Seitenschneider aufschnitten. Nach einer kurzen Untersuchung durch einen Jäger, der ebenfalls Mitglied der FF Marxen ist, konnte das Reh nahezu unverletzt in die Freiheit entlassen werden.

Zweiter Erste Hilfe Tag in Marxen

Freiwillige Feuerwehr Marxen richtet wieder beliebten „Erste-Hilfe-Tag“ aus

Motto: „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“

(fba) Marxen. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen richtet am 09.06.2024 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr wieder den beliebten „Erste-Hilfe-Tag“ aus. An diesem Tag können sich alle Bürger zum Thema „Erste Hilfe“ informieren und die wichtigsten Handgriffe und Tätigkeiten selbst üben. Unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ zeigt die Feuerwehr an verschiedenen Stationen, wie eine Herzdruckmassage richtig ausgeführt wird oder wie einem Motorradfahrer schonend der Helm abgenommen werden kann. Auch die Jugendfeuerwehr wird sich mit zwei Stationen beteiligen: die Jugendlichen zeigen, wie eine Seitenlage sehr einfach und ohne viel Kraftaufwand ausgeführt werden kann, und wie ein Druckverband angelegt wird. Die Kinderfeuerwehr erklärt, wie ein Notruf abgesetzt wird. Auch die DRK Bereitschaft Jesteburg wird mit zwei Fahrzeugen vor Ort sein, die besichtigt werden können. Außerdem präsentiert sich die Firma „Die Notfalltrainer“ aus Regesbostel, bei denen u.a. Erste-Hilfe-Kurse gebucht werden können. Zwei Vorführungen der HvO Gruppe runden das Programm ab. Die Teilnehmer können sich an einem Grillstand oder an einem reichhaltigen Kuchenbuffet stärken.