(jwü) Marxen. Am späten Samstagnachmittag (23.05.) wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel gegen 17:44 Uhr zu einem Brand in die Straße „Im Appelgarten“ alarmiert. Dort war eine Hecke auf einer Länge von rund drei Metern in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Eigentümer das Feuer bereits weitgehend selbst mit einem Gartenschlauch unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehr übernahm die restlichen Nachlöscharbeiten mithilfe eines sogenannten C-Schnellangriffs, um ein erneutes Aufflammen sicher zu verhindern.
Ursache für das Feuer war nach ersten Erkenntnissen die thermische Unkrautvernichtung: Der Eigentümer hatte versucht, Wildkraut mit einem Gasbrenner zu beseitigen, wobei die Flammen auf die trockene Hecke übersprangen.
Die Feuerwehr warnt: Finger weg vom Gasbrenner bei Trockenheit!
In diesem Zusammenhang richtet die Feuerwehr einen dringenden Appell an alle Gartenbesitzer: Die Nutzung von Gasbrennern zur Unkrautvernichtung ist extrem gefährlich und führt regelmäßig zu schweren Bränden.
Bereits ein kleiner Funke oder die bloße Hitzeausstrahlung reichen aus, um innerhalb weniger Sekunden eine ganze Hecke oder sogar angrenzende Gebäude in Brand zu stecken. Die Feuerwehr rät daher dringend von der Nutzung dieser Geräte ab und empfiehlt sichere, mechanische Alternativen (wie Jäten oder Bürsten). Falls doch mit Hitze gearbeitet wird, sollte zwingend immer ein funktionsbereites Löschmittel (wie ein angeschlossener Gartenschlauch) direkt bereitstehen.
Einen sehr erfolgreichen Sonntag durften jüngst die Mitglieder unserer Kindereuerwehr sowie unserer „Aktiven“ erleben: bei der Teilnahme am „Original Hanstedter Feuerwehrmarsch“ konnten die Gruppen allesamt vordere Plätze belegen:
Kinderfeuerwehr (insgesamt 30 Gruppen am Start):
Gruppe Marxen 1: Platz 1 und damit Gewinner des Wanderpokals
Gruppe Marxen 2: Platz 18
Aktive: Platz 17 von insgesamt 88 Gruppen
Wir bedanken uns bei der FF Hanstedt für den wiedereinmal hervorragend organisierten Feuerwehrmarsch! Wir kommen gerne wieder!
Bei unserem Monatsdienst Mai absolvierten wir eine Einsatzübung am Jugendtreff am Sportplatz. Angenommene Lage: Feuer im Jugendtreff – zwei vermisste Personen.
Unter Atemschutz wurde der Jugendtreff nach den „Opfern“ durchsucht. Die insgesamt vier Betroffenen, teils dargestellt durch unsere Jugendfeuerwehr, konnten schnell gefunden und im Außenbereich betreut werden. Wie bei solchen Szenarien üblich war auch unsere Nachbarwehr Brackel mit dabei, sodass die ohnehin gute Zusammenarbeit weiter verbessert werden konnte.
Wir sagen Danke an die Gemeinde Marxen, die uns die Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Danke auch an die zahlreichen Teilnehmer aus den Wehren Marxen und Brackel für die Teilnahme und den reibungslosen Ablauf.
Gestern haben sechs Kinder unserer Kinderfeuerwehr erfolgreich an der Brandfloh-Abnahme in Sprötze teilgenommen, dem höchsten Abzeichen der Kinderfeuerwehr! 🚒🔥In Gruppen mussten die Kinder insgesamt sechs Stationen meistern. Dabei waren unter anderem Aufgaben aus der Brandschutzerziehung, Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie kleine Feuerwehrübungen gefragt. Mit viel Teamgeist, Wissen und Können haben unsere Kinder alle Herausforderungen mit Bravour gemeistert. 💪👏Wir sind unglaublich stolz auf unsere Nachwuchsretterinnen und Nachwuchsretter, die am Ende ihre Anstecknadel voller Stolz entgegennehmen konnten. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! 🎖️🚒
(jwü) Marxen – Am Mittwochnachmittag wurden zahlreiche Rettungskräfte zu einem Vorfall an der Bahnstrecke in Marxen alarmiert. Gegen Nachmittag eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen, Brackel, der Einsatzleitwagen (ELW) aus Hanstedt, der Rüstwagen der Feuerwehr Maschen und die Bahnfeuerwehr zur Einsatzstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren im unmittelbaren Bereich der Bahngleise. Der 14-jährige Jugendliche erlitt nach ersten Erkenntnissen einen Stromschlag und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Der 15-jährige Begleiter blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock.
Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung der beiden Betroffenen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde für den 14-jährigen ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Patienten in eine Spezialklinik flog. Der zweite Jugendliche wurde ebenfalls rettungsdienstlich betreut. Die Bahnstrecke wurde für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache oder dem Hergang des Vorfalls kann die Feuerwehr keine Angaben machen
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