Jugendfeuerwehrwettbewerbe der Samtgemeinde Hanstedt in Marxen

(fba) Marxen/SG Hanstedt. Bei bestem Wetter trafen sich jetzt die neun Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt in Marxen, um sich beim sogenannten „A-Teil“ miteinander zu messen. Elf Gruppen gingen an den Start. Es galt, möglichst fehlerfrei einen Löschangriff aufzubauen und dabei mit dem Strahlrohr drei Kanister von Gestellen zu „schießen“. Vor den strengen Augen der Wertungsrichter mussten die Nachwuchsretter dabei die Befehle korrekt aufsagen, diverse Hindernisse überwinden und zudem die Gesamtzeit im Blick behalten. Im Anschluss an den Löschangriff mussten noch vier Knoten korrekt und in möglichst kurzer Zeit geknotet werden. Auch der Gesamteindruck der Gruppe ging in die Bewertung ein. Am Ende konnte sich die Gruppe „Marxen 2“ als Gesamtsieger durchsetzen und den begehrten Wanderpokal in Empfang nehmen. Die Gruppe hatte nicht nur die höchste Punktzahl erreicht, sondern knotete mit sensationellen zehn Sekunden auch die schnellsten Knoten. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Gruppen „Marxen 1“ und „Quarrendorf“. Zur Stärkung der Gruppen sowie der zahlreich erschienenen Besucher hatte die Dorfjugend Marxen einige Verpflegungsstände aufgebaut, an denen Erfrischungsgetränke, Gegrilltes oder leckeres Eis erworben werden konnten. Im Rahmen der Siegerehrung bedankten sich die Samtgemeindejugendwartin Nicole Heerßen und ihr Stellvertreter Stephan Westermann bei der Wehr Marxen für die Unterstützung bei der Ausrichtung dieses Tages sowie bei der Gemeinde Marxen und dem MTV für die Bereitstellung des Sportplatzes. Neben zahlreichen Ortsbrandmeistern aus der Samtgemeinde und vielen Gästen nahmen auch Gemeindebrandmeister Arne Behrens und Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus an der Siegerehrung teil und zeigten sich beeindruckt von den Fertigkeiten der Jugendfeuerwehren.

TH1 – Wasserrohrbruch

Bei Baggerarbeiten wurde am Samstagmittag die Wasserhausanschlussleitung eines Einfamilienhauses in der Straße „Birkenweg“ beschädigt. Da große Mengen Wasser ausströmten und ins Haus zu fließen drohten, wählten die Bewohner den Notruf. Innerhalb weniger Minuten waren die Kräfte der FF Marxen vor Ort, stellten den Haupthahn in der Straße ab und pumpten das Wasser, welches sich inzwischen über einen Meter hoch im Baggerloch staute, ab. Zum Absperren des Haupthahns rückte zudem der Wasserversorgungsverband an. Zum Abschluss wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben.

FK1 – Brennt Müllwagen

Wir wurden am heutigen Freitag zu Nachlöscharbeiten in das Marxener Gewerbegebiet alarmiert. Hier der offizielle Pressebericht der FF Seevetal:

Abfallentsorgungs-LKW brennt im Ramelsloher Gewerbegebiet – Feuerwehr muss Fahrzeug öffnen, um Feuer zu löschen – Restablöschung erfolgte auf Betriebsgelände in Marxen

Ein brennender Abfallentsorgungs-LKW hat am Freitagnachmittag im Ramelsloher Gewerbegebiet „Bei den Kämpen“ mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Seevetal auf den Plan gerufen und schlussendlich für einen mehrstündigen, aufwändigen Feuerwehreinsatz gesorgt .

Um 15.29 Uhr waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Ramelsloh, Ohlendorf und Holtorfsloh sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem brennenden LKW in die Straße „Bei den Kämpen“ in Ramelsloh alarmiert worden. Passanten und die Besatzung des LKW hatte bereits einen ersten Löschversuch unternommen, aber dieser blieb erfolglos. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte drang dichter Rauch aus dem mit Müll beladenen Fahrzeug. Ein Abkippen war nicht mehr möglich, möglicherweise hatte der Brand die Hydraulik beschädigt. Mehrere Einsatzkräfte gingen unter umluftunabhängigen Atemschutz vor und nahmen zunächst ein C-Strahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Ein wesentlicher Löscherfolg blieb aber aus, so dass in der weiteren Folge mit einem Schaumrohr die hintere Kammer des Fahrzeugs mit Schaum geflutet wurde. Das Feuer brannte allerdings im Inneren des Fahrzeugs weiter. Daher entschieden sich die Einsatzkräfte unter der Leitung von Ramelslohs Ortsbrandmeister Clemens Cohrs, das Fahrzeug auf dem Dach mittels eines Trennschleifers zu öffnen und über diese Löscher weiteres Löschmittel in das Fahrzeug zu bringen. Auch diese Maßnahme zeigte nur eine bedingte Wirkung, so dass sich dazu entschieden wurde, das Fahrzeug auf ein Betriebsgelände in der Straße „Hinter der Bahn“ nach Marxen zu verbringen, wo das Fahrzeug schlussendlich geöffnet werden sollte. Für diesen Zweck wurde nun die Feuerwehr Marxen hinzu alarmiert, auch die Feuerwehr Brackel kam hinzu, um eine Rettungsplattform an die Einsatzstelle zu bringen. Auf dem Betriebsgelände gelang es schließlich mit Hilfe eines Baggers die defekte Hydraulik zu überwinden und den Inhalt des LKW zu entladen. Mit zwei C-Strahlrohren und einem Schaumrohr löschten die Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren den weiterhin schwelenden Inhalt ab, der Restmüll wurde anschließend mittels des Baggers in eine Mulde transportiert und dort mit einem Schaumteppich bedeckt. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin, ehe die Feuerwehrkräfte den Brandort wieder verlassen konnten. An dem Fahrzeug entstand beträchtlicher Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt, die weiteren Ermittlungen haben Beamte des Polizeikommissariats Seevetal übernommen.

Text: Matthias Köhlbrand FF Seevetal / F. Baden FF Marxen

Bild: FF Marxen

Feuerwehrolympiade bei der Jugendfeuerwehr Marxen

Unser Betreuerteam um die Jugendwarte Jonas und Emelie hat sich zum letzten Jugendfeuerwehrdienst was ganz besonderes ausgedacht: eine Feuerwehrolympiade! Zur Vorbereitung auf die anstehenden Wettkämpfe im Sommer konnten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen ihr Können unter Beweis stellen. In unterschiedlichen Kategorien, z.B. Laufen, Strahlrohr einbinden oder Schläche rollen, wurde je ein Tagessieger gesucht. Fiete, Jan, Hannes, Jannik, Annemieke und Pauline konnten sich je einen der begehrten Siegerpokale sichern. So gut vorbereitet kann bei dem Wettkämpfen, die zum Teil sogar in Marxen stattfinden, ja nichts mehr schiefgehen!