F2 – Brennt Dachstuhl

Dachstuhlbrand in Asendorf löst Großeinsatz der Feuerwehr aus

(fba) Asendorf. Ein Dachstuhlbrand im Asendorfer Ortsteil Heidewinkel löste am Samstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz aus. Gegen 19:20 Uhr bemerkten die Bewohner eines Einfamilienhauses im Föhrenweg, dass Rauch aus der Wand des Hauses aufstieg. Umgehend wählten sie den Notruf, woraufhin die Rettungsleitstelle die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf, Dierkshausen, Hanstedt und Marxen zur Einsatzstelle alarmierte. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen, schlugen bereits erste Flammen aus dem Dach auf der Rückseite des Gebäudes. Die Bewohner hatten bereits erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen, konnten den Brand damit aber nicht löschen. Umgehend gingen mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr unter umluftunabhängigem Atemschutzgerät von innen und außen am Gebäude vor. Da nicht sichergestellt werden konnte, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden, wurde der Innenbereich des Gebäudes durchsucht. Dabei konnte ein Bewohner im verrauchten Haus aufgefunden und ins Freie gebracht werden. Der Bewohner wurde, vom ebenfalls zur Einsatzstelle beorderten Rettungsdienst, auf eine eventuelle Rauchgasvergiftung untersucht. Parallel zur Personensuche im Inneren wurden Teile der Dachfläche geöffnet und das Feuer abgelöscht. Um ausreichend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben, ließ Einsatzleiter Arne Behrens die Freiwillige Feuerwehr Brackel nachalarmieren. Da der Brand sich in dem in Holzständerbauweise errichteten Gebäude bereits in die Dachschrägen, die Zwischendecke und die Außenwand ausgebreitet hatte, zogen sich die Nachlöscharbeiten für die fast 100 ausgerückten Einsatzkräfte über mehrere Stunden hin. Um an alle Glutnester herankommen zu können, mussten Teile der Außenfassade und auch der Innenverkleidung geöffnet und entfernt werden. Zum Tauschen der Atemschutzgeräte rückte der Abrollcontainer Atemschutz des Landkreises sowie die betreuende Wehr aus Hörsten an. Kreisbrandmeister Volker Bellmann und der stellvertretende Abschnittsleiter Jonny Anders machten sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten. Nach rund drei Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Wehr Asendorf verblieb für die weitere Brandwache noch einige Zeit an der Einsatzstelle. Über die Brandursache kann keine Angabe gemacht werden. Die Polizei hat noch am Abend die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

F2 – Schornsteinbrand

Schornsteinbrand in Marxen endet glimpflich

(fba) Marxen. Ein Schornsteinbrand in der Marxener Hauptstraße löste am Samstagnachmittag einen Feuerwehreinsatz aus. Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Marxen waren auf einem Nachbargrundstück gerade mit Aufräumarbeiten beschäftigt, als ihnen starker Funkenflug aus dem Schornstein des benachbarten Mehrfamilienhauses auffiel. Umgehend alarmierten sie die Bewohner und wählten den Notruf. Die Rettungsleitstelle alarmierte daraufhin die Freiwilligen Feuerwehren Marxen und Brackel sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Unter der Leitung von Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers wurde das Gebäude auf weitere Personen durchsucht und anschließend der Schornstein über alle Geschosse mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Unter den ausgerückten Feuerwehrkräften befand sich auch ein Schonsteinfegermeister, welcher den Schornstein vom Dach aus durchfegte. Ein Trupp mit umluftunabhängigem Atemschutz wurde im Keller postiert, um Ofen und Schornsteinfuß zu überwachen und das gekehrte Brandgut aus dem Schornstein zu entfernen. Zur Sicherheit wurde zudem eine Wasserversorgung aufgebaut und vor dem Gebäude in Bereitstellung gebracht, welche jedoch nicht eingesetzt werden musste. Nach rund einer halben Stunde konnte das Gebäude an die Eigentümer und den zuständigen Bezirksschornsteinfeger, welcher Ofen und Schornstein zur weiteren Klärung der Ursache stilllegen ließ, übergeben werden. Durch den schnellen und besonnenen Einsatz der Feuerwehr kam es zu keinem Schaden am Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

FK2 – Brennen mehrere PKW

Mehrere brennende PKWs im Brackeler Gewerbegebiet

Feuerwehr mit Großaufgebot vor Ort

(fba) Brackel. Mehrere brennende PKWs erforderten an Christi Himmelfahrt den Einsatz mehrerer Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt. Gegen 10:20 Uhr meldete ein Anwohner der Straße „Vor dem Haßel“ in Brackel einen brennenden PKW auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes. Daraufhin alarmierte die Leitstelle zunächst die Freiwillige Feuerwehr Brackel zur Einsatzstelle. Da kurz danach mehrere weitere Anrufe in der Leitstelle eingingen, wurde das Stichwort umgehend erhöht und die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen, Hanstedt und Thieshope nachalarmiert. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle auf Sicht anfahren, da bereits eine deutliche Rauchsäule über dem Brackeler Gewerbegebiet zu sehen war. Vor Ort konnten dann insgesamt vier brennende PKWs vorgefunden werden. Das Feuer hatte weiterhin bereits auf einen daneben stehenden Lagercontainer übergegriffen. Unter der Leitung von Brackels Ortsbrandmeister Thomas Sasse wurden umgehend mehrere Trupps mit Atemschutzgerät ausgerüstet und das Feuer mit mehreren Strahlrohren bekämpft. Parallel dazu wurde ein weiterer Trupp zur Erkundung des benachbarten und stark mit Rauch beaufschlagtem Wohnhauses eingesetzt. Dieser konnte die beiden Bewohner aus dem Haus holen und zur vorsorglichen Kontrolle an den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst übergeben. Beide Bewohner blieben glücklicherweise unverletzt. Um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können, wurden Teile der Außenhaut des Containers geöffnet und die gesamte Brandstelle mit einem Schaumteppich überzogen. Im Einsatz waren insgesamt gut 50 Einsatzkräfte aus den Freiwilligen Feuerwehren Brackel, Marxen, Hanstedt und Thieshope sowie ein Rettungswagen und die Polizei. Kreisbrandmeister Volker Bellmann machte sich persönlich einen Eindruck von den Löscharbeiten. Nach rund einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Besitzer und die untere Wasserbehörde übergeben werden. Über die Brandursache kann keine Angabe gemacht werden.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt