TH1 – Wasser im Keller

Zu einem Hilfeleistungseinsatz in der Lindenallee wurden wir am Samstagnachmittag alarmiert. Durch eine defekte Wasserleitung war in einem Einfamilienhaus Wasser in den Keller gelaufen und stand dort bei unserem Eintreffen ca. 20cm hoch. Mit einer Tauchpumpe wurde das Wasser abgepumpt. Insgesamt galt es über 20m³ Wasser aus dem Keller zu pumpen. Nach rund 1,5 Std konnten wir wieder einrücken.

Leistungsspange für unsere Jugendfeuerwehr

Mit Jan Pfaffenbach und Pauline Kretzschmar erhielten in diesem Jahr gleich zwei Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr die höchste Auszeichnung, die in der Jugendfeuerwehr errungen werden kann: die Leistungsspange. Im Rahmen des Jugendfeuerwehrzeltlagers in Tönnhausen bereiteten sich die beiden eine Woche lang intensiv auf die Abnahme vor. Gemeinsam in der Gruppe mussten fünf Disziplinen bewältigt werden: mit Kugelstoßen, einem 1500m Lauf, Beantwortung theoretischer Fragen, einem Löschangriff und einer Schnelligkeitsübung wurde den insgesamt 22 Gruppen einiges abverlangt. Stolz nahmen die beiden ihre Auszeichnung entgegen. Unser stellvertretender Ortsbrandmeister Peter Riecken, Jugendwart Jonas Beutel und seine Vertreterin Emelie Buntrock gehörten zu den ersten Gratulanten. Herzlichen Glückwunsch ihr zwei! Auf viele weitere gemeinsame Jahre!

V.li.: Jonas Beutel, Emelie Buntrock, Jan Pfaffenbach, Pauline Kretzschmar und Peter Riecken

Brennender PKW am Gebäude in Marxen löst Großeinsatz aus

Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Ausbreitung

(fba) Marxen. Ein brennender PKW an einem Bauernhaus in der Marxener Hauptstraße löste am Donnerstagabend einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus. Gegen 17:30 Uhr kam ein Marxener Ehepaar von einer Tour mit ihrem John Deere Gator zurück nach Hause. Kurz nach dem Einparken bemerkte der 86-jährige Fahrer plötzlich Flammen unter seinem Gefährt aufsteigen. Geistesgegenwärtig half er seiner Frau aus dem Fahrzeug. Nach dem Alarmieren der Feuerwehr versuchte er noch, das brennende Fahrzeug mit einem Gabelstapler vom Gebäude wegzuziehen, musste dieses Vorhaben aber nach kurzer Zeit aufgeben, da die Hitze inzwischen zu groß geworden war. Die zunächst von der Rettungsleitstelle alarmierten Wehren aus Marxen und Brackel konnten bereits auf der Anfahrt eine schwarze Rauchsäule über dem Hof aufsteigen sehen, sodass Marxens stellvertretender Ortsbrandmeister Peter Riecken noch auf der Anfahrt das Stichwort auf F3 (Feuer groß) erhöhen ließ. Daraufhin wurden auch die Wehren Hanstedt und Ramelsloh und im weiteren Verlauf die Drehleiter der FF Buchholz zur Einsatzstelle beordert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug im Vollbrand. Das Feuer hatte bereits auf Teile der Dachkonstruktion des über 100 Jahre alten Hofes übergegriffen und erste Fensterscheiben des Gebäudes begannen zu platzen. Mit mehreren Strahlrohren wurde zunächst der Brand am Gebäude gelöscht und parallel die Brandbekämpfung am Fahrzeug eingeleitet. Weitere Einsatzkräfte gingen nach innen in das Gebäude vor, um dort nach weiteren Brandstellen zu suchen und diese abzulöschen. Insgesamt gingen 14 der knapp 90 ausgerückten Feuerwehrleute unter umluftabhängigem Atemschutzgerät vor, um sich vor dem Rauch zu schützen. Die Löscharbeiten zeigten schnell Erfolg, sodass nach rund einer halben Stunde zu den umfangreichen Nachlöscharbeiten übergegangen werden konnte. Dafür musste das Dach an einigen Stellen geöffnet werden. Das Ehepaar wurde vom ebenfalls nachalarmierten Rettungsdienst untersucht, musste aber nicht weiter behandelt werden. Die Polizei hat noch vor Ort mit der Ermittlung der Brandursache begonnen. Abschnittsleiter Sven Wolkau, sein Stellvertreter Jonny Anders, Gemeindebrandmeister Arne Behrens sowie sein Stellvertreter Sebastian Seier, der zwischenzeitlich die Einsatzleitung übernahm, machten sich vor Ort ein Bild von den Löscharbeiten. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das umsichtige Handeln des Ehepaares sowie der schnelle und beherzte Einsatz der Feuerwehr Schlimmeres verhinderte. Alle Bewohner konnten noch am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren. Über die Brandursache kann keine Angabe gemacht werden.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

Kinderfeuerwehrzeltlager der Samtgemeinde Hanstedt in Thieshope war ein voller Erfolg

Abenteuer und Lagerfeuer – Kinderfeuerwehrzeltlager in Thieshope begeistert Kids

(fba) Hanstedt/Thieshope. Bei typisch norddeutschem Sommerwetter fand jetzt wieder das beliebte Kinderfeuerwehrzeltlager der Samtgemeinde Hanstedt in Thieshope statt. In diesem Jahr nahmen daran, mit den Kinderfeuerwehren aus Thieshope und Marxen sowie der frisch gegründeten Kinderfeuerwehr Asendorf, erstmals drei Wehren teil. Aufgrund des Wetters musste das Programm leicht angepasst werden, was aber nichts an der guten Stimmung änderte. U.a. musste auf die beliebte Wasserrutsche verzichtet werden. Kurzerhand wurde die Sporthalle in Brackel gesichert und der Spielspaß, mit viel Kreativität der Organisatoren, indoor sichergestellt. Am Abend wurden wieder die beliebten Burger gegrillt und mit viel Appetit verspeist. Ersten Schätzungen zufolge sollen es genau 112 Stück gewesen sein. Frisch gestärkt ging es auf eine spannende Abendwanderung bei der die Gruppe „Feuerfüchse Asendorf“ knapp vor der Gruppe Thieshope 2 den Sieg erringen konnte. Stockbrotbacken am Lagerfeuer und eine eindrucksvolle Vorführung eines Tannenbaumbrandes rundeten den ereignisreichen Tag ab. Bei der abschließenden Siegerehrung am nächsten Morgen erhielten alle drei Kinderfeuerwehren einen Pokal. Auf die Frage „Wollen wir das Zeltlager nächstes Jahr wieder stattfinden lassen?“, antworteten die Kids mit einem lauten „Jaaaaaa!“, sodass die Planungen für 2025 bereits angeschoben wurden. Ob das Zeltlager dann wieder in Thieshope oder in einem der anderen beiden Kinderfeuerwehrstandorte der Samtgemeinde stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Erste-Hilfe-Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr Marxen

Veranstaltung unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ war ein voller Erfolg

(fba) Marxen. Zum zweiten Mal veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Marxen einen Erste-Hilfe-Tag. Unter dem Motto „Marxen verbindet – Feuerwehr zeigt wie“ zeigten die aktiven Mitglieder der Wehr sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehr an mehreren Stationen, wie eine stabile Seitenlage funktioniert, wie ein Notruf abgesetzt, eine Reanimation korrekt ausgeführt, oder ein Druckverband angelegt wird. Viele Bürger aus Marxen und Umgebung waren der Einladung gefolgt und nahmen interessiert an den Ausbildungsstationen teil. Die DRK Bereitschaft aus Jesteburg präsentierte ihren Gerätewagen und ihren Rettungswagen. Die Notfalltrainer aus Regesbostel waren ebenfalls mit einem tollen Stand vertreten. Als Highlight stellte die HvO-Gruppe bei zwei Fallbeispielen ihr Können unter Beweis. Für den kleinen und großen Hunger hatte die Wehr einen Grillstand und ein Kuchenbuffet aufgebaut. Am Ende der Veranstaltung konnten die Organisatoren ein positives Fazit ziehen.

Erster gemeinsamer Kanulehrgang der Landkreise Stade und Harburg

Über Pfingsten ging es für Jugendliche der Jugendfeuerwehren Apensen, Schierhorn und Marxen nach Mirow an die Mecklenburgische Seenplatte. Dort wurde auf einem Campingplatz mit den mitgebrachten Zelten Quartier bezogen. Mit von der Partie war Timo Petersen, FBL Versorgung der JF Landkreis Harburg, der die Verpflegung sicherstellte. Die Organisation lag bei Björn Heilbült, Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreis Stade und Jan Peters als Referent.

Im theoretischen Teil wurden Themen wie Sicherheit auf dem Wasser, Signalzeichen, Navigation, Paddeltechniken und Umweltschutz vermittelt. Aber auch der praktische Teil auf dem Wasser kam nicht zu kurz. Höhepunkt war eine Vier-Seen-Tour mit einer Gesamtstrecke von 23 Kilometern, die von allen bravourös gemeistert wurde.

Dieses war der Pilotlehrgang der beiden Landkreise um auch die landkreisübergreifende Zusammenarbeit im Lehrgangswesen zu stärken. Als es am Dienstag wieder nach Hause ging, stand für die TeilnehmerInnen und BetreuerInnen bereits fest, dass es im nächsten Jahr einen zweiten Teil dieser Bildungsmaßnahme geben wird.

Tierischer Einsatz in Marxen

(fba) Marxen. Zu einem tierischen Rettungseinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Marxen am späten Dienstagabend ausrücken. Ein Reh hatte sich in der Nähe der Straße „Unter den Eichen“ in Marxen mit dem Hinterlauf in einem Zaun verfangen und konnte sich nicht eigenständig aus dieser misslichen Lage befreien. Ein aufmerksamer Spaziergänger bemerkte das Reh und wählte den Notruf. Die innerhalb weniger Minuten eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten das Reh, indem sie den Zaun mit einem Seitenschneider aufschnitten. Nach einer kurzen Untersuchung durch einen Jäger, der ebenfalls Mitglied der FF Marxen ist, konnte das Reh nahezu unverletzt in die Freiheit entlassen werden.