Nachdem wir im Jahr 2019 unsere neue Fahrzeughalle beziehen konnten, wurde nun auch unser Umkleideraum umgebaut: bereits im letzten Jahr wurde das ehemalige Ausfahrtstor gegen eine neue Eingangstür mit großen Glasflächen ersetzt. Dadurch können die Einsatzkräfte das Gebäude sicherer und schneller von der Vorderseite des Hauses aus betreten. In dieser Woche folgten dann neue Spinde. Insgesamt 52 Spinde wurden beschafft und umgehend aufgestellt. Durch die spezielle Anordnung der Spinde haben nun auch die weiblichen Feuerwehrkräfte ihren eigenen, blickgeschützten Bereich.
Wir bedanken uns bei der Samtgemeinde Hanstedt für diese beiden für uns sehr sinnvollen Investitionen!
Die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehr und auch des Fördervereins müssen, aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen, auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
Wir werden rechtzeitig einen neuen Termin bekannt geben.
Wieder trägt die tolle Arbeit der #jfmarxen Früchte: am Nachmittag bestanden Ben Warnecke, Jonas Hinrichs und Tristan Carlos Meyer ihre Prüfung „Truppmann Teil 1“ und dürfen nun am aktiven Dienst teilnehmen!
Diese Prüfung bestanden Ingo Bodtke, Ben Thiemann und Alexander Scharpff bereits im vergangenen Jahr. Alle drei wurden heute Nachmittag vereidigt. Herzlich willkommen ihr Sechs! Wir freuen und mit euch und auf die gemeinsame Zukunft!
Unser aktives Mitglied Fabian Beecken hat jetzt seine Truppmannausbildung Teil 1 bestanden! Aus Termingründen hat er die Ausbildung in der Nachbargemeinde Seevetal absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch Fabian!
Hier der Bericht der FF Seevetal:
„27 neue Feuerwehrleute für die Feuerwehr Seevetal – Truppmann 1 Ausbildung erfolgreich beendet
Mit Erfolg haben jetzt 27 Feuerwehrleute der Gemeinde Seevetal sowie ein Feuerwehrmitglied der Samtgemeinde Hanstedt den ersten Teil der Truppmann Ausbildung. Unter den Augen von Kreisausbildungsleiter Ralf vom Lehn, seinem Vertreter Michael Gade und dem stellvertretenden Abschnittsleiter Michael Bulst sowie dem Seevetaler Gemeindeausbildungsteam legten die jungen Feuerwehrmänner und –freuen ihre Prüfung ab.
Im Vorwege waren die neuen Feuerwehrleute durch
ein Team von Ausbildern der Gemeindefeuerwehr Seevetal mit
Ausbildungsleiter Dieter Kröger und seinem Vertreter Sascha Wille an der
Spitze an der Spitze mit dem für die Arbeit in der Feuerwehr
notwendigen Grundwissen ausgebildet worden. In 63 Stunden Praxis und
Theorie erlernten die Feuerwehrleute dabei unter anderem die rechtlichen
Grundlagen für den Feuerwehrdienst, einsatztaktische Vorgehensweisen im
Brand- und Hilfeleistungsfall, das Erkennen und Verhalten von und bei
Gefahren, den Verbrennungsvorgang oder die Dicke von Brandschutzmauern.
In der praktischen Ausbildung legte das Ausbildungsteam besonderen Wert
auf die Rettung aus Fahrzeugen mit dem entsprechenden Sichern der
Einsatzstelle, die richtige Handhabung der feuerwehrgängigen, tragbaren
Leitern sowie die einzelnen Aufgaben eines jeden Feuerwehrmanns und
einer jeden Feuerwehrfrau beim Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Auch
das Ausleuchten von Unfallstellen oder die Zusammenarbeit mit dem
Rettungsdienst wurde beübt.
Die Praxis wurde dabei sowohl bei
der Werkfeuerwehr des Maschener Rangierbahnhofs als auch auf dem Gelände
der Feuerwehrtechnischen Zentrale und der Freiwilligen Feuerwehr
Maschen durchgeführt, die theoretische Ausbildung fand im Feuerwehrhaus
der Feuerwehr Maschen statt. Sämtliche Übungs- und Ausbildungseinheiten
und auch die Prüfung wurden dabei unter der Einhaltung aller aufgrund
der Corona-Pandemie geltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt.
Fünf
Wochen dauerte der Truppmann Lehrgang Teil 1, bevor mit der Prüfung der
erste Teil der Ausbildung geschafft war. Neben den Prüfern des
Landkreises zeigten sich auch Seevetals Gemeindebrandmeister Rainer
Wendt und Stelles Gemeindebrandmeister Stephan Martens erfreut über die
Leistungen der neuen Feuerwehrleute, er begrüßte sie als neue,
vollwertige Mitglieder in den Einsatzabteilungen der jeweiligen
Ortsfeuerwehren.
Alle neu ausgebildeten Feuerwehrleute werden nun in ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren weiter intensiv ausgebildet.
Foto : Ausbilder und die neuen Feuerwehrleute freuen sich über den bestandenen ersten Teil der Truppmann Ausbildung.
Die beiden „Chefausbilder“ der HvO-Gruppen im Landkreis Harburg, Tino und Liane Buchardt, haben, zusammen mit Sophie Mundt und Lars Mickel-Garbers, einen ebenso spektakulären wie lehrreichen Tag für uns vorbereitet: In diversen Einsatzübungen galt es die unterschiedlichsten Szenarien abzuarbeiten. Die Palette reichte dabei von der „einfachen“ Hyperventilation über einen aufwendig dargestellten Verkehrsunfall bis hin zu einer arteriellen Verletzung mit einer sehr realistisch geschminkten Wunde mit viel Kunstblut. Auch die Reanimation an einer Übungspuppe und diverse weitere Handgriffe wurden intensiv geübt. Den insgesamt zwölf Teilnehmern dieses Tages wurde bei den teilweise sehr realistischen Übungsszenarien einiges abverlangt. Dabei konnte jeder eine Menge an Erfahrung und viele lehrreiche Inhalten mitnehmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Tino und Liane von www.dienotfalltrainer.de für ihre Bereitschaft uns diesen tollen Tag zu ermöglichen!
Bei ihrem gestrigen Übungsabend hat unsere #HvOMarxen an Profipuppen die richtige Reanimation geübt. Themen: Herzdruckmassage, Beatmung mit Maske und Beutel und das Setzen von sogenannten Guedel- und Larynxtuben zur Vereinfachung der Beatmung. Vielen Dank an Liane, Tino und Lars für den sehr lehrreichen Abend!
Ihr Ziel: im
Ernstfall durch kürzere Eintreffzeit schneller wichtige Erstmaßnahmen einleiten
(fba) Marxen. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen gründet
eine sogenannte Helfer-vor-Ort Gruppe. Diese speziell für medizinische Notfälle
geschulte und ausgerüstete Gruppe soll zukünftig bei jedem Notarzteinsatz in
Marxen mitalarmiert werden. Das Ziel ist es, die Zeit bis zur ersten
medizinischen Versorgung deutlich zu verkürzen. Die gesetzliche Rettungsfrist durch
den Rettungsdienst von 15 Minuten wird in Marxen zwar in den allermeisten
Fällen eingehalten, die Eintreffzeit der örtlichen Einsatzkräfte liegt jedoch,
durch die geringere Fahrzeit, oft deutlich darunter. Dadurch können wichtige,
oft auch lebensrettende Maßnahmen schneller eingeleitet und die Überlebenswahrscheinlichkeit
des Patienten erhöht werden. Das Konzept „HvO-Gruppe in der Freiwilligen
Feuerwehr“ wird in einigen anderen Ortschaften des Landkreises Harburg bereits
erfolgreich praktiziert. Die Gruppen organisieren und unterstützen sich dabei
auch untereinander. So finden z.B. regelmäßig sogenannte „Fallbeispieltage“
statt, an denen realistische Einsatzszenarien geübt und besprochen werden.
Unterstützt wird
die Marxener Gruppe von einigen hauptamtlichen Rettungs- und Notfallsanitätern
in den eigenen Reihen, unter ihnen Lars Mickel-Garbers, welcher sich u.a. um
die Ausrüstung und die Ausbildung der Gruppe kümmert. Nach einer
coronabedingten Verzögerung konnte die Ausbildung, unter Einhaltung aller
Hygienevorschriften und mit begrenzter Teilnehmerzahl, Ende Juni gestartet
werden. Die Teilnehmer werden dabei, neben den allgemeinen Notfallmaßnahmen,
auch in Anatomie und in weiteren vertiefenden Themen geschult, um gut für den
Einsatz gewappnet zu sein. „Wenn die Ausbildung weiter so gut läuft, können wir
im Herbst an den Start gehen!“, so Mickel-Garbers.
Die ersten Ideen
zur Gründung entstanden bereits Ende 2019. Nach dem einstimmigen Votum der
Jahreshauptversammlung im Januar erfolgte der offizielle Antrag bei dem
Kostenträger, der Samtgemeinde Hanstedt. Der Samtgemeinderat beschloss
daraufhin im Sommer einstimmig die Gründung der Gruppe. Die Marxener sind
damit, nach Undeloh, die zweite Wehr in der Samtgemeinde Hanstedt, die eine
solche HvO-Gruppe an den Start bringt.
Die Gründung einer HvO-Gruppe ist eine freiwillige Zusatzleistung und gehört nicht zu den gesetzlichen Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Kosten müssen daher auch von Spendern und dem Förderverein der FF Marxen übernommen werden. Geplant sind u.a. die Anschaffung eines Rettungsdienstrucksacks und eines Defibrillators sowie die Durchführung einer Betriebssanitäterausbildung für die Mitglieder. Weiterhin werden alle Marxener Bürger mit einem Infoflyer über die neue Gruppe informiert. Erste Gespräche mit Marxener Bürgern und Firmen brachten durchweg positive Rückmeldungen.
Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt
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