25 Jahre JF Hohenfelde

Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Hohenfelde (Mecklenburg-Vorpommern), zu der wir seit einigen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis haben, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dieses Jubiläums fand heute ein Jugendfeuerwehrmarsch statt. Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, mit einer Jugendgruppe und einer Gruppe der Aktiven (natürlich außer Konkurrenz) an den Start zu gehen. Vielen Dank an die Hohenfelder! Wir hatten viel Spaß und freuen uns, dass wir unsere Freundschaft weiter vertiefen konnten!

Unsere Gruppen beim Jubiläumsmarsch in Hohenfelde

Fahrradkontrolle bei unserer Kinderfeuerwehr

Die Augen unserer „Wölfe“ wurden groß, als am Dienstagnachmittag ein Auto der Polizei Buchholz auf unseren Hof fuhr. Der Polizist, Herr Poppinga, kontrollierte gemeinsam mit den Kindern ihre Fahrräder auf Straßentauglichkeit. Verkehrstaugliche Fahrräder wurden mit einer Plakette belohnt. Nachgebesserte Räder werden von uns in der nächsten Wochen mit einer Plakette versehen. Nach getaner Arbeit überreichte der Polizist unseren Kids noch ein nachträgliches Gründungsgeschenk. Dies war ein sehr spannender Dienst für unsere „Wölfe“. Vielen Dank an die Polizei Buchholz.

Freiwillige Feuerwehr Marxen gründet Kinderfeuerwehr

Kinderfeuerwehr „Marxener Wölfe“ nimmt offiziell den Dienst auf

(fba) Marxen. Große Freude in Marxen: mit der Kinderfeuerwehr „Marxener Wölfe“ wurde jetzt offiziell die jüngste Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Marxen ins Leben gerufen. Die Feuerwehr Marxen ist damit die erste Feuerwehr in der Samtgemeinde Hanstedt, die neben einer Jugendfeuerwehr auch eine Kinderfeuerwehr unterhält. Damit wird jetzt auch Kindern, die jünger als zehn Jahre alt sind, die Möglichkeit gegeben, in die Feuerwehr einzutreten, bevor sie dann mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr übertreten können. Ab einem Alter von sechs Jahren werden die Kinder spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt. „Der Spaß steht dabei immer im Vordergrund!“, brachte es die neue Marxener Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage auf den Punkt.

Zu der offiziellen Gründungsveranstaltung trafen sich zahlreiche Gäste aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung im Marxener Feuerwehrhaus. Unter anderem durfte Marxens Ortsbrandmeister Marc Borchers den Kreisbrandmeister Volker Bellmann, die Kreiskinderfeuerwehrwartin Melanie Schumann, den Gemeindebrandmeister Arne Behrens sowie den Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus begrüßen. Natürlich waren auch viele der inzwischen 20 Mitglieder der neuen Kinderfeuerwehr Marxen mit ihren Eltern dabei. „Wir haben neben den momentan maximal möglichen 20 Mitgliedern schon drei Kinder auf der Warteliste“, so die sichtlich erfreute Kinderfeuerwehrwartin Lisa Grage. Ortsbrandmeister Marc Borchers stellte in einer kurzen Ansprache heraus, dass durch die Kinderfeuerwehr inzwischen über 100 Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr Marxen zu verzeichnen sind. Ein beachtlicher Wert für einen Ort mit knapp 1600 Einwohnern. Alle Gäste überbrachten der Wehr Marxen und den Betreuern der Kinderfeuerwehr ihre Glückwünsche. „Ich bin stolz, mit der Kinderfeuerwehr Marxen, nach der Kinderfeuerwehr Thieshope, die zweite Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde Hanstedt begrüßen zu dürfen!“ brachte die Samtgemeindekinderfeuerwehrwartin Svea Allert den gleichlautenden und durchweg positiven Tenor aller Redner auf den Punkt.

Übungsmarathon in Asendorf:
Dritte Übungsnacht war ein voller Erfolg

Freiwillige Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen und Marxen stellen Können unter Beweis

(fba) Asendorf. Bereits zum dritten Mal fand jetzt die Asendorfer Übungsnacht statt. In diesem Jahr nahmen daran erstmals drei Feuerwehren teil. Unter der Leitung von Asendorfs stellvertretendem Ortsbrandmeister Sebastian Seier wurden wieder zahlreiche Einsatzszenarien aus der gesamten Bandbreite der Feuerwehrarbeit nachgestellt. Unterstützt wurde die Übungsnacht vom in Hanstedt stationierten Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hanstedt und der Asendorfer Landjugend, welche als Laienschauspieler in die Rollen der Opfer schlüpften. Samtgemeindeausbildungsleiter Rene Fütterer und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Becker konnten sich als Beobachter vom guten Ausbildungsstand der drei Wehren überzeugen und den Teilnehmern den einen oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.

In den verschiedenen Einsatzübungen musste unter anderem ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten abgearbeitet werden. Bei einem anderen Szenario musste ein außer Kontrolle geratenes Lagerfeuer abgelöscht werden. Als zusätzliche Schwierigkeit galt es hier zudem, ein Opfer aus dem Brunnen des Hauses zu befreien. Die Geschichte dahinter: der Hausbesitzer hatte versucht, das Feuer zu löschen und war dabei in den Brunnen gefallen. „Diesen Einsatz soll es in Hamburg so tatsächlich gegeben haben“, so Seier. Er unterstrich damit die Realitätsnähe aller ausgewählten Übungsszenarien. Zwischen den Einsätzen wurden die Feuerwehrkräfte im richtigen Umgang mit Fettbränden geschult: Marxens stellvertretender Ortsbrandmeister Klaus Beier stellte mit einem Löschtrainer eindrucksvoll die Wirkung einer Fettexplosion unter Beweis.

Nach rund sechs Stunden Übungsmarathon konnten die Organisatoren und die Beobachter ein positives Fazit ziehen: „Am heutigen Abend wurden rund 300 ehrenamtliche Übungsstunden investiert“, zog der stellvertretende Ortsbrandmeister aus Asendorf Bilanz. Durch die Übungsnacht konnte die ohnehin gute Zusammenarbeit der drei Wehren weiter verbessert werden. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf die vierte Auflage im kommenden Jahr!
Text: F. Baden; Bild: S. Cohrs/F. Baden

Umwelttag 2019

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Gemeinde Marxen in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr den beliebten Umwelttag. An diesem Tag soll das Dorf von achtlos in der Umwelt entsorgtem Unrat befreit werden. Alle Marxener Bürger waren aufgerufen sich an dieser Veranstaltung zu beteiligen. Mit rund 80 Personen waren diesem Aufruf in diesem Jahr rekordverdächtig viele Menschen gefolgt. In mehreren Gruppen aufgeteilt machten sich die Helfer, bei bestem Wetter, auf den Weg. Insgesamt konnten so wieder knapp 2m³ Müll eingesammelt werden. Als Belohnung wurde nach getaner Arbeit Bratwurst oder wahlweise Butterkuchen gereicht und die Organisatoren Christian Meyer und Alina Thiel konnten ein positives Resümee ziehen.

Rund 80 fleißige Helfer beim Umwelttag 2019

F2 – Werkstattbrand in Marxen

Do. 21.03.19 – 15:26 Uhr

Ein Verletzter bei ausgedehntem Werkstattbrand in Marxen

Über 70 Einsatzkräfte von vier Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei gefordert

(fba) Marxen. Bei einem Brand in der Werkstatt eines Marxener Elektrofachgeschäftes in der Straße „Moorburg“ ist am Donnerstagnachmittag eine Person verletzt worden. Gegen 15:30 Uhr bemerkte der Inhaber einen Brand in seiner Werkstatt. Geistesgegenwärtig informierte er die beiden Bewohnerinnen einer zum Gebäude gehörenden Wohnung und unternahm erste Löschversuche. Bei diesen atmete der Mann Rauch ein und musste im späteren Verlauf mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Bewohnerinnen konnten mit ihrer Katze unverletzt das Gebäude verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Die Rettungsleitstelle beorderte zunächst die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen und Brackel sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus Fenstern und Türen. Umgehend wurde das Einsatzstichwort erhöht und neben der Freiwilligen Feuerwehr Hanstedt ein Rettungswagen zur Betreuung des Verletzten zur Einsatzstelle beordert. Zwei mit umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüstete Feuerwehrkräfte gingen in das Gebäude vor und löschten den Brand ab. Hierzu mussten diverse Gegenstände und eine Werkbank demontiert und ins Freie gebracht werden. Durch die große Hitzeentwicklung hatte sich der Brand zu diesem Zeitpunkt bereits über die Zwischendecke in das Dach ausgebreitet. Um ausreichend Einsatzkräfte und Atemschutzgeräte vor Ort zu haben, wurde im weiteren Einsatzverlauf die Freiwillige Feuerwehr Ramelsloh sowie der Atemschutzcontainer der Feuerwehrtechnischen Zentrale nachalarmiert. Zur Sicherung der Feuerwehrkräfte wurde zudem ein weiterer Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert. Zu Spitzenzeiten waren so über 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Insgesamt 10 Einsatzkräfte bekämpften den Brand unter Einsatz von umluftunabhängigem Atemschutzgerät mit mehreren Strahlrohren. Um an die letzten Brandnester heranzukommen, mussten hierbei auch Teile des Daches geöffnet werden. Abschließend wurde das Gebäude mit einem Druckbelüfter entraucht und mit zwei Wärmebildkameras nach eventuellen Glutnestern abgesucht. Nach rund einer Stunde konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Für die Feuerwehr Marxen zog sich der Einsatz mit Brandwache bis in die Abendstunden. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe hat die Polizei aufgenommen.