Nächtlicher Großeinsatz in Asendorf

Nächtlicher Großeinsatz in Asendorf: Feuer in Hotel löst
Massenaufgebot aus


(jwü)ASENDORF – Zu einem dramatischen Brandeinsatz kam es am späten Abend
den 15.04.2026 in Asendorf. In einem Hotel in der Straße „Zum Auetal“ war im Kellerbereich ein Feuer ausgebrochen, das einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich zog.


Um 22:54 Uhr wurden zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen
und Hanstedt alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Lage
aufgrund der starken Rauchentwicklung so kritisch, dass das Einsatzstichwort umgehend auf F3Y (Feuer, 3, Menschenleben in Gefahr) erhöht wurde. Dies löste die Nachalarmierung der Feuerwehren Brackel, Marxen und Quarrendorf aus.


Da der Fluchtweg durch das Treppenhaus teilweise verraucht war, mussten mehrere
Gäste des Hotels von den Einsatzkräften über Leitern aus dem ersten und zweiten
Obergeschoss gerettet werden. Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 67 Personen im Gebäude. Während ein Teil der Gäste das Hotel selbstständig verlassen konnte, wurde der Rest durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Aufgrund der hohen Anzahl potenziell Verletzter wurde rettungsdienstlich das Stichwort MANV 15 (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Nach einer ersten Sichtung vor Ort wurden 13 Personen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die restlichen Hotelgäste wurden vorläufig im Dorfgemeinschaftshaus Asendorf untergebracht. Parallel dazu wurde bereits an der Organisation von Ausweichhotels gearbeitet, um die weitere Unterbringung der Gäste sicherzustellen.


Die Einsatzleitung lag in den Händen von Gemeindebrandmeister Sebastian Seier.
Um die Brandbekämpfung im Keller und das Absuchen des Gebäudes nach vermissten Personen unter schwerem Atemschutz dauerhaft sicherzustellen sowie die notwendige Einsatzstellenhygiene zu gewährleisten, forderte Seier im weiteren Verlauf die Feuerwehren Jesteburg und Thieshope sowie die Abrollbehälter AB Atemschutz und AB Schlauch an. Insgesamt waren 160 Einsatzkräfte vor Ort, davon 40 unter Atemschutz.


Auch Vertreter der Verwaltung und der Kreisfeuerwehr waren vor Ort. Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und Kreisbrandmeister Jörn Petersen machten sich persönlich ein Bild von der Lage und der komplexen Rettungsaktion. Trotz der massiven Herausforderungen und der hohen Anzahl an Betroffenen verlief der Einsatz hochprofessionell. Einsatzleiter Sebastian Seier lobte die Kooperation ausdrücklich: „Die Zusammenarbeit aller vor Ort befindlichen Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst war vorbildlich und griff reibungslos ineinander.“ Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar.

Unklarer Brandgeruch in einer Gaststätte löst Feuerwehreinsatz aus

(jma) Marxen. Der Inhaber der Gaststäte „Zum Lindenhof“ in Marxen bemerkte am Donnerstagnachmittag im Keller seines Hauses einen Brandgeruch, außerdem hatte auch ein CO²-Melder ausgelöst. Er alarmierte umgehend die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Marxen, Brackel und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr der Samtgemeinde Hanstedt rückten zur Einsatzstelle aus. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in das Gebäude, dieser konnte keinen Brand im Keller feststellen. Die folgende Suche zur Ursache des deutlichen Brandgeruchs gestaltete sich aufwendig. Erst nach intensiver Suche konnte die defekte Kühlung der Schankanlage als Ursache festgestellt werden. Das defekte Gerät wurde aus dem Raum entfernt und die Brandgase im betroffenen Bereich mit einem Druckbelüfter entfernt. Während des Feuerwehreinsatzes war die Ortsdurchfahrt voll gesperrt.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

F2 – Brennt Schornstein

Am Dienstagabend wurden die Feuerwehren Marxen, Brackel, Asendorf und Hanstedt zu einem gemeldeten Schornsteinbrand in einer Marxener Zimmerei alarmiert. Ein aufmerksamer Autofahrer hatte im Vorbeifahren starken Funkenflug aus dem Schornstein des Betriebs bemerkt und folgerichtig den Notruf abgesetzt.

Aufgrund des Meldebildes wurde ein Großaufgebot aus vier Freiwilligen Feuerwehren mit insgesamt gut 50 Einsatzkräften zum Einsatzort entsandt. Die ersten am Einsatzort eingetroffenen Einsatzkräfte konnten jedoch schnell Entwarnung geben: am Schornstein der Zimmerei konnte kein Funkenflug ausgemacht werden. Ein Trupp mit Atemschutzgerät untersuchte den Schornstein zur Sicherheit mit einer Wärmebildkamera, konnte jedoch auch dabei keine Schadenslage feststellen. Die eingesetzten Wehren konnten daher schnell in ihre Stützpunkte zurückkehren.