TH1 – Baum auf Straße

An diesem stürmischen Mittwochnachmittag war ein größerer Ast einer Eiche auf die Straße „Zum Süldsberg“ gefallen und musste von der Feuerwehr beiseitegeschafft werden. Bei der Beseitigung war zwischenzeitlich Eile geboten, da der Ast einem auf Einsatzfahrt befindlichen Rettungswagen samt Notarztwagen im Weg lag. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Ast zunächst so zerteilt, dass der Rettungsdienst durchfahren konnte.


Übung HvO Gruppe

Bei ihrem gestrigen Übungsabend hat unsere #HvOMarxen an Profipuppen die richtige Reanimation geübt. Themen: Herzdruckmassage, Beatmung mit Maske und Beutel und das Setzen von sogenannten Guedel- und Larynxtuben zur Vereinfachung der Beatmung. Vielen Dank an Liane, Tino und Lars für den sehr lehrreichen Abend!

Feuerwehr Marxen gründet Helfer-vor-Ort Gruppe


Ihr Ziel: im Ernstfall durch kürzere Eintreffzeit schneller wichtige Erstmaßnahmen einleiten

(fba) Marxen. Die Freiwillige Feuerwehr Marxen gründet eine sogenannte Helfer-vor-Ort Gruppe. Diese speziell für medizinische Notfälle geschulte und ausgerüstete Gruppe soll zukünftig bei jedem Notarzteinsatz in Marxen mitalarmiert werden. Das Ziel ist es, die Zeit bis zur ersten medizinischen Versorgung deutlich zu verkürzen. Die gesetzliche Rettungsfrist durch den Rettungsdienst von 15 Minuten wird in Marxen zwar in den allermeisten Fällen eingehalten, die Eintreffzeit der örtlichen Einsatzkräfte liegt jedoch, durch die geringere Fahrzeit, oft deutlich darunter. Dadurch können wichtige, oft auch lebensrettende Maßnahmen schneller eingeleitet und die Überlebenswahrscheinlichkeit des Patienten erhöht werden. Das Konzept „HvO-Gruppe in der Freiwilligen Feuerwehr“ wird in einigen anderen Ortschaften des Landkreises Harburg bereits erfolgreich praktiziert. Die Gruppen organisieren und unterstützen sich dabei auch untereinander. So finden z.B. regelmäßig sogenannte „Fallbeispieltage“ statt, an denen realistische Einsatzszenarien geübt und besprochen werden.

Unterstützt wird die Marxener Gruppe von einigen hauptamtlichen Rettungs- und Notfallsanitätern in den eigenen Reihen, unter ihnen Lars Mickel-Garbers, welcher sich u.a. um die Ausrüstung und die Ausbildung der Gruppe kümmert. Nach einer coronabedingten Verzögerung konnte die Ausbildung, unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und mit begrenzter Teilnehmerzahl, Ende Juni gestartet werden. Die Teilnehmer werden dabei, neben den allgemeinen Notfallmaßnahmen, auch in Anatomie und in weiteren vertiefenden Themen geschult, um gut für den Einsatz gewappnet zu sein. „Wenn die Ausbildung weiter so gut läuft, können wir im Herbst an den Start gehen!“, so Mickel-Garbers.

Die ersten Ideen zur Gründung entstanden bereits Ende 2019. Nach dem einstimmigen Votum der Jahreshauptversammlung im Januar erfolgte der offizielle Antrag bei dem Kostenträger, der Samtgemeinde Hanstedt. Der Samtgemeinderat beschloss daraufhin im Sommer einstimmig die Gründung der Gruppe. Die Marxener sind damit, nach Undeloh, die zweite Wehr in der Samtgemeinde Hanstedt, die eine solche HvO-Gruppe an den Start bringt.

Die Gründung einer HvO-Gruppe ist eine freiwillige Zusatzleistung und gehört nicht zu den gesetzlichen Aufgaben einer Freiwilligen Feuerwehr. Die Kosten müssen daher auch von Spendern und dem Förderverein der FF Marxen übernommen werden. Geplant sind u.a. die Anschaffung eines Rettungsdienstrucksacks und eines Defibrillators sowie die Durchführung einer Betriebssanitäterausbildung für die Mitglieder. Weiterhin werden alle Marxener Bürger mit einem Infoflyer über die neue Gruppe informiert. Erste Gespräche mit Marxener Bürgern und Firmen brachten durchweg positive Rückmeldungen.

Text und Bild: F. Baden Pressestelle FF SG Hanstedt

F2 – Unklare Rauchentwicklung Reetdachhaus

Großaufgebot der Feuerwehr verhindert Schlimmeres

(fba) Thieshope. Eine unbekannte Rauchentwicklung an einem Reetdachhaus in Thieshope löste am Samstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Gegen 17:20 Uhr bemerkte der Bewohner des Hauses in der Straße „Thieshoper Waadern“ Rauch aus seinem Reetdach aufsteigen und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Aufgrund der unklaren Lage alarmierte die Rettungsleitstelle neben der Freiwilligen Feuerwehr Thieshope die Wehren aus Brackel und Tangendorf sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeindefeuerwehr an die Einsatzstelle. Die kurz darauf am Einsatzort eingetroffenen Feuerwehrkräfte konnten sofort eine Rauchentwicklung am Dach des Hauses feststellen. Umgehend wurde das Alarmstichwort erhöht und mit den Löscharbeiten begonnen. Dabei wurden zuerst Teile des Reetdaches geöffnet. Parallel dazu wurde ein Innenangriff gestartet, um sicherzustellen, dass dich das Feuer nicht auf den Wohnraum des Gebäudes ausbreitet. Nachdem das Reetdach geöffnet und abgelöscht worden war, konnte noch ein Brandnest im Mauerwerkszwischenraum der Giebelwand ausfindig gemacht werden. Um auch dieses ablöschen zu können, wurden Teile der Fachwerkaußenwand geöffnet und abgelöscht. Insgesamt acht der ausgerückten Feuerwehrkräfte gingen mit umluftunabhängigem Atemschutzgerät vor, um sich vor dem Brandrauch zu schützen. Durch den massiven Feuerwehreinsatz in mehreren Abschnitten konnte eine Ausbreitung des Brandes auf das ganze Gebäude verhindert und somit der Schaden in Grenzen gehalten werden. Zu Spitzenzeiten waren rund 100 Einsatzkräfte von zehn Freiwilligen Feuerwehren aus den Ortschaften Thieshope, Brackel, Tangendorf, Hanstedt, Marxen, Quarrendorf, Holtorfsloh, Ohlendorf sowie der Drehleiter der FF Winsen und der Abrollcontainer Atemschutz der Landkreisfeuerwehr mit der betreuenden Wehr Hörsten am Einsatz beteiligt.  Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte wurde zudem ein Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert. Nach rund 1,5 Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Wehren aus Thieshope und Brackel leisteten noch Brandwache, um sicherzustellen, dass das Feuer nicht erneut aufflammt. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe aufgenommen.

Text und Bild: Pressestelle FF SG Hanstedt

FW1 – Unbekannte Rauchentwicklung

Am Freitagabend wurden die FF Marxen und das Tanklöschfahrzeug der FF Brackel zu einer unbekannten Rauchentwicklung am Marxener Schützenplatz alarmiert. Ein Anwohner hatte Rauch aufsteigen sehen und Brandgeruch wahrgenommen. Der Schützenplatz, der Schießstand sowie die angrenzenden Büsche wurden mit einer Wärmebildkamera überprüft. Ein Feuer konnte jedoch nicht festgestellt werden, sodass die Einsatzkräfte der beiden Wehren wieder einrücken konnten.

FF Marxen goes Instagram

Ab sofort haben auch wir einen Instagram-Account!

Unsere Seite ist unter www.instagram.com/feuerwehr_marxen/ zu finden und bietet zukünftig Fotos und Infos rund um die FF Marxen. Egal ob Einsätze, Übungen oder einfach nur Schnappschüsse aus dem Feuerwehr-Alltag.

Instagram ist eine kostenlose Foto-und Video-Sharing-Plattform, mit der Nutzer Fotos und Videos erstellen und durch Filter bearbeiten können, um sie anschließend über das Internet mit den „Followern“ zu teilen.

Parallel zu dem Angebot bei Instagram werden wir natürlich weiterhin unsere Fanpage auf Facebook unter www.facebook.com/FeuerwehrMarxen/ betreiben. Wir erhoffen uns durch den Instagram-Auftritt eine noch höhere Reichweite für unsere Beiträge und damit für die Infos über unsere ehrenamtliche Tätigkeit.