Am heutigen Abend gegen 18:08 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel zu einem Brandeinsatz (Einsatzstichwort FW1) alarmiert.
Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Die Einsatzkräfte fanden ein kleines Feuer vor. Dieses konnte zügig und unkompliziert mithilfe einer Kübelspritze abgelöscht werden. Ein weiteres Eingreifen war nicht erforderlich, sodass der Einsatz schnell beendet werden konnte.
(jwü)BRACKEL Zu einem gemeldeten Zimmerbrand F2 in der Straße Am Stühkamp wurden am Mittwochnachmittag um 13:49 Uhr erneut die Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Hanstedt alarmiert. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Brackel, Thieshope und Marxen sowie die Einsatzleitwagen (ELW) aus Hanstedt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich vier Personen vor dem Gebäude eingefunden, die zuvor eigenständige Löschversuche unternommen hatten. Da sie dabei leichte Rauchgase eingeatmet hatten, wurden sie vor Ort umgehend zur medizinischen Betreuung an den Rettungsdienst übergeben.
Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr in das Gebäude vor, um den Brand vollständig zu bekämpfen. Um das Gebäude schnellstmöglich von den gefährlichen Brandgasen zu befreien, wurde es im Anschluss mittels eines Hochleistungslüfters druckbelüftet.
Nachdem die Maßnahmen der Feuerwehr abgeschlossen waren und das Gebäude rauchfrei an die Polizei übergeben werden konnte, rückten die Kräfte wieder ein. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst und die Polizei vor Ort.
Eine umgestürzte, ausgewachsene Birke in der Straße „Unter den Eichen“ beschäftigte uns an diesem Samstagvormittag. Mit einer Kettensäge wurde der Baum zerkleinert und beiseite geschafft.
(jwü) Marxen. Am späten Samstagnachmittag (23.05.) wurden die Freiwillige Feuerwehr Marxen sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Feuerwehr Brackel gegen 17:44 Uhr zu einem Brand in die Straße „Im Appelgarten“ alarmiert. Dort war eine Hecke auf einer Länge von rund drei Metern in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Eigentümer das Feuer bereits weitgehend selbst mit einem Gartenschlauch unter Kontrolle gebracht. Die Feuerwehr übernahm die restlichen Nachlöscharbeiten mithilfe eines sogenannten C-Schnellangriffs, um ein erneutes Aufflammen sicher zu verhindern.
Ursache für das Feuer war nach ersten Erkenntnissen die thermische Unkrautvernichtung: Der Eigentümer hatte versucht, Wildkraut mit einem Gasbrenner zu beseitigen, wobei die Flammen auf die trockene Hecke übersprangen.
Die Feuerwehr warnt: Finger weg vom Gasbrenner bei Trockenheit!
In diesem Zusammenhang richtet die Feuerwehr einen dringenden Appell an alle Gartenbesitzer: Die Nutzung von Gasbrennern zur Unkrautvernichtung ist extrem gefährlich und führt regelmäßig zu schweren Bränden.
Bereits ein kleiner Funke oder die bloße Hitzeausstrahlung reichen aus, um innerhalb weniger Sekunden eine ganze Hecke oder sogar angrenzende Gebäude in Brand zu stecken. Die Feuerwehr rät daher dringend von der Nutzung dieser Geräte ab und empfiehlt sichere, mechanische Alternativen (wie Jäten oder Bürsten). Falls doch mit Hitze gearbeitet wird, sollte zwingend immer ein funktionsbereites Löschmittel (wie ein angeschlossener Gartenschlauch) direkt bereitstehen.
(jwü) Marxen – Am Mittwochnachmittag wurden zahlreiche Rettungskräfte zu einem Vorfall an der Bahnstrecke in Marxen alarmiert. Gegen Nachmittag eilten die Freiwilligen Feuerwehren aus Marxen, Brackel, der Einsatzleitwagen (ELW) aus Hanstedt, der Rüstwagen der Feuerwehr Maschen und die Bahnfeuerwehr zur Einsatzstelle.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren im unmittelbaren Bereich der Bahngleise. Der 14-jährige Jugendliche erlitt nach ersten Erkenntnissen einen Stromschlag und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Der 15-jährige Begleiter blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen schweren Schock.
Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die medizinische Erstversorgung der beiden Betroffenen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde für den 14-jährigen ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Patienten in eine Spezialklinik flog. Der zweite Jugendliche wurde ebenfalls rettungsdienstlich betreut. Die Bahnstrecke wurde für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt. Zur genauen Unfallursache oder dem Hergang des Vorfalls kann die Feuerwehr keine Angaben machen
Vom Routinealarm zum Großeinsatz: 130 Retter üben am „Haus am Steinberg“
(jwü) HANSTEDT. Es begann mit dem vertrauten Piepen der Brandmeldeanlage (BMA) und endete in einem massiven Aufgebot an Rettungskräften. Am Samstagmittag wurde das DRKZentrum in Hanstedt zum Schauplatz einer der größten Einsatzübungen der letzten Zeit in der Samtgemeinde Hanstedt. Um Punkt 14:00 Uhr schrillten die ersten Melder. Der Einsatzauftrag für die Feuerwehren Hanstedt, Quarrendorf und Ollsen lautete zunächst: „Ausgelöste Brandmeldeanlage im DRKZentrum“. Was oft ein Fehlalarm ist, entpuppte sich bei der ersten Erkundung vor Ort als dramatisches Szenario. Da im ersten Obergeschoss des Seniorenzentrums tatsächlich ein Brand mit starker Rauchentwicklung festgestellt wurde, reagierte die Einsatzleitung sofort.
Einsatzleiter Oliver Lüttker, stellvertretender Gemeindebrandmeister, zögerte nicht und erhöhte die Alarmstufe massiv auf F3 Y (Feuer, Menschenleben in Gefahr). Sofort wurden weitere Kräfte aus Brackel, Nindorf, Marxen, Dierkshausen, Asendorf und Jesteburg sowie die Drehleiter aus Buchholz angefordert. Insgesamt eilten rund 130 Einsatzkräfte zum „Haus am Steinberg“. Die Lage im Gebäude war kritisch 16 Personen dargestellt durch Mimen und Statisten galten als vermisst. Von zwei Seiten drangen Trupps unter schwerem Atemschutz in den verrauchten Bereich vor. Mit zwei C-Rohren wurde das Feuer im 1. OG bekämpft. Die Rettung der Bewohner und Mitarbeiter erfolgte koordiniert – teilweise über die Treppenräume, teilweise über die im Außenbereich in Stellung gebrachten Drehleiter.
Für den Rettungsdienst bedeutete die Übung eine Belastungsprobe nach dem Konzept MANV 15 (Massenanfall von Verletzten). Die Sanitäter mussten die 16 Geretteten sichten, ihre Verletzungsschwere beurteilen und eine strukturierte Erstversorgung sicherstellen.
Ein technisches Highlight der Übung war der erstmalige Aufbau der Hygiene-Komponente Stufe 2. Um die Einsatzkräfte vor krebserregenden Brandrückständen an der Kleidung zu reinigen. Dieser neue Standard in der Einsatzstellenhygiene wurde unter den Augen der Beobachter erfolgreich getestet.
Besonders positiv bewerteten die Verantwortlichen das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure. Die Kooperation zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verlief reibungslos. Solche Übungen in komplexen Objekten wie dem generationenübergreifenden Seniorenzentrum sind unerlässlich, um im Ernstfall, der oft eben mit einer einfachen Brandmeldeanlage beginnt, schnell und effektiv Leben zu retten.
Nächtlicher Großeinsatz in Asendorf: Feuer in Hotel löst Massenaufgebot aus
(jwü)ASENDORF – Zu einem dramatischen Brandeinsatz kam es am späten Abend den 15.04.2026 in Asendorf. In einem Hotel in der Straße „Zum Auetal“ war im Kellerbereich ein Feuer ausgebrochen, das einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei nach sich zog.
Um 22:54 Uhr wurden zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Asendorf, Dierkshausen und Hanstedt alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war die Lage aufgrund der starken Rauchentwicklung so kritisch, dass das Einsatzstichwort umgehend auf F3Y (Feuer, 3, Menschenleben in Gefahr) erhöht wurde. Dies löste die Nachalarmierung der Feuerwehren Brackel, Marxen und Quarrendorf aus.
Da der Fluchtweg durch das Treppenhaus teilweise verraucht war, mussten mehrere Gäste des Hotels von den Einsatzkräften über Leitern aus dem ersten und zweiten Obergeschoss gerettet werden. Insgesamt befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks 67 Personen im Gebäude. Während ein Teil der Gäste das Hotel selbstständig verlassen konnte, wurde der Rest durch die Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Aufgrund der hohen Anzahl potenziell Verletzter wurde rettungsdienstlich das Stichwort MANV 15 (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Nach einer ersten Sichtung vor Ort wurden 13 Personen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die restlichen Hotelgäste wurden vorläufig im Dorfgemeinschaftshaus Asendorf untergebracht. Parallel dazu wurde bereits an der Organisation von Ausweichhotels gearbeitet, um die weitere Unterbringung der Gäste sicherzustellen.
Die Einsatzleitung lag in den Händen von Gemeindebrandmeister Sebastian Seier. Um die Brandbekämpfung im Keller und das Absuchen des Gebäudes nach vermissten Personen unter schwerem Atemschutz dauerhaft sicherzustellen sowie die notwendige Einsatzstellenhygiene zu gewährleisten, forderte Seier im weiteren Verlauf die Feuerwehren Jesteburg und Thieshope sowie die Abrollbehälter AB Atemschutz und AB Schlauch an. Insgesamt waren 160 Einsatzkräfte vor Ort, davon 40 unter Atemschutz.
Auch Vertreter der Verwaltung und der Kreisfeuerwehr waren vor Ort. Samtgemeindebürgermeister Olaf Muus und Kreisbrandmeister Jörn Petersen machten sich persönlich ein Bild von der Lage und der komplexen Rettungsaktion. Trotz der massiven Herausforderungen und der hohen Anzahl an Betroffenen verlief der Einsatz hochprofessionell. Einsatzleiter Sebastian Seier lobte die Kooperation ausdrücklich: „Die Zusammenarbeit aller vor Ort befindlichen Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst war vorbildlich und griff reibungslos ineinander.“ Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch unklar.
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